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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou491</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou4917</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Nicht-traumatische Wirbelk&#246;rperfrakturen w&#228;hrend tonisch-klonischer Anf&#228;lle im Video-EEG-Monitoring: Eine retrospektive Fallserie und Klassifikationsanalyse</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum, Abteilung f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Klinik und Poliklinik f&#252;r Epileptologie, Universit&#228;tsklinik Bonn, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Osteologie, Alterstraumatologie und Wirbels&#228;ule</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;125</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Epilepsieassoziierte Wirbelk&#246;rperfrakturen (WK) stellen eine klinisch relevante, bislang jedoch selten systematisch untersuchte Komplikation tonisch-klonischer Anf&#228;lle (TKA) dar. Im Rahmen der epilepsiechirurgischen Diagnostik mittels Video-EEG-Monitoring (VEEG) k&#246;nnen trotz liegender Position nicht-traumatische WK auftreten. Diese besondere Konstellation erm&#246;glicht eine einzigartige Analyse der Frakturentstehung, unter Ausschluss eines externen Traumas durch Sturz oder Anprall. Ziel dieser retrospektiven Untersuchung war die Analyse von Lokalisation und Morphologie anfallsassoziierter, nicht-traumatischer WK sowie die Bewertung etablierter Klassifikationen hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in diesem spezifischen klinischen Kontext.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Eingeschlossen wurden Patienten, die sich w&#228;hrend eines station&#228;ren VEEG zwischen 12&#47;2019 und 02&#47;2024 WK infolge tonisch-klonischer Anf&#228;lle zuzogen. Die WK wurden durch einen erfahrenen Wirbels&#228;ulenchirurgen anhand von R&#246;ntgen-, CT- und MRT-Bildgebung beurteilt und gem&#228;&#223; AO-Spine- sowie OF-Klassifikation eingeordnet. Zus&#228;tzlich erfolgte eine Auswertung klinischer und epileptologischer Charakteristika.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>12 Patienten konnten eingeschlossen werden. Alle litten an einer pharmakoresistenten Epilepsie, die sich durchschnittlich im Alter von 20,72 Jahren manifestierte. Zum Zeitpunkt des VEEG nahmen die Patienten im Median 2 Anfallssuppressiva ein. Es lag in 11 von 12 Patienten eine fokale Epilepsie vor. Insgesamt wurden 45 WK identifiziert (1&#8211;7 WK pro Patient). Alle WK traten thorakal auf. Nach AO-Klassifikation wurden 20 WK als A1, 9 als A2 und 11 als A3 klassifiziert. Nach OF-Klassifikation entfielen 74,4&#37; der Frakturen auf OF-Typ 2.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Nach Sch&#228;del- und Schulterverletzungen, geh&#246;ren WK zu den h&#228;ufigsten kn&#246;chernen Komplikationen TKAs und k&#246;nnen auch ohne &#228;u&#223;eres Trauma w&#228;hrend des VEEG auftreten. In dieser Kohorte zeigte sich erstmals, dass junge Patienten ohne Osteoporose WK mit fragilit&#228;tsassoziierter Morphologie entwickeln k&#246;nnen. Dies spricht f&#252;r einen spezifischen Entstehungsmechanismus durch ausgepr&#228;gte axiale Kompression w&#228;hrend der tonischen Anfallsphase, bei dem aufgrund hoher Energie vergleichbare Frakturmuster wie bei Fragilit&#228;tsfrakturen in jungen Menschen entstehen. Eine eigene Klassifikation fu&#776;r epilepsieassoziierte WK findet sich bisher nicht. Die AO-Klassifikation ist nur bedingt geeignet, da hier kein ad&#228;quates Trauma vorliegt. Die OF-Klassifikation kann durchaus geeigneter sein vor dem Hintergrund, dass Anfallssuppressiva eine sekunda&#776;re Osteoprose ausl&#246;sen ko&#776;nnen, hat aber keine ausreichende Trennsch&#228;rfe. Weiterhin ist der OF-Score nicht sinnvoll anwendbar f&#252;r eine Therapieentscheidung. Hier w&#228;re eine Entwicklung eines eigenen Klassifikationssystem zur Einordnung der besonderen Frakturuntergruppe mit Hilfe zur Therapieentscheidung sinnvoll. Diese Ergebnisse unterstreichen auch die Notwendigkeit, dieses Frakturrisiko bei der Indikationsstellung und Aufkl&#228;rung zum Video-EEG-Monitoring zu ber&#252;cksichtigen.</Pgraph></TextBlock>
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