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    <Identifier>26dkou482</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou482</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou4821</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Ist eine routinem&#228;&#223;ig durchgef&#252;hrte Schulterarthroskopie bei der operativen Behandlung von lateralen Klavikulafrakturen gerechtfertigt&#63; Eine retrospektive Analyse &#252;ber sechs Jahren an einem Trauma-Zentrum der Stufe I</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Osterhoff</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Centrum f&#252;r Muskuloskeletale Chirurgie, Charit&#233;-Universit&#228;tsmedizin Berlin, Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>G&#252;mbel</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin, Universit&#228;tsmedizin Greifswald, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Obere Extremit&#228;t, konservative Therapie und angrenzende Themen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;941</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Laterale Klavikulafrakturen erfahren aufgrund ihrer ausgepr&#228;gten Instabilit&#228;t und des erh&#246;hten Risikos einer Pseudarthrosenbildung h&#228;ufig eine operative Versorgung. Begleitende, insbesondere weichteilige bzw. ligament&#228;re, intraartikul&#228;re Pathologien des Schulter- oder Akromioklavikulargelenks k&#246;nnen jedoch in der pr&#228;operativ lediglich mittels Nativr&#246;ntgen bzw. Computertomographie durchgef&#252;hrten Bildgebung unerkannt bleiben. Ziel der vorliegenden Studie war es zu untersuchen, ob eine routinem&#228;&#223;ig zus&#228;tzlich zur offenen Reposition und internen Fixation (ORIF) durchgef&#252;hrte diagnostische Arthroskopie klinisch relevante Befunde liefert, die ihren Einsatz rechtfertigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Es erfolgte eine retrospektive Analyse aller Patientinnen und Patienten, die zwischen 2018 und 2024 in einem &#252;berregionalen Traumazentrum der Versorgungsstufe I aufgrund einer lateralen Klavikulafraktur (ICD S42.03) behandelt wurden. Hierbei wurden insgesamt 216 F&#228;lle identifiziert.44 erhielten eine isolierte ORIF, bei 18 Patientinnen und Patienten wurde eine ORIF mit einer diagnostischen und&#47;oder therapeutischen Schulterarthroskopie kombiniert. Die Auswertung umfasste ICD- und OPS-Codes hinsichtlich intraartikul&#228;rer Befunde sowie begleitender Pathologien der Schulter, die pr&#228;operativ nicht detektiert worden waren. Zus&#228;tzlich wurden die intraoperativ erhobenen arthroskopischen Befunde systematisch analysiert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Von den 18 arthroskopisch assistierten Eingriffen wiesen etwa ein Drittel zus&#228;tzliche intraartikul&#228;re Pathologien mit Behandlungsbedarf auf. Insbesondere z&#228;hlten hierzu Rotatorenmanschettenrupturen, Labruml&#228;sionen sowie Verletzungen des Akromioklavikulargelenks. Diese Verletzungen waren in der pr&#228;operativen Bildgebung nicht detektiert worden, konnten jedoch im Rahmen desselben operativen Eingriffs adressiert werden. Im Vergleich zu den lediglich mittels ORIF versorgten F&#228;llen zeigte sich weder eine in Relation zur neu detektierten Verletzung signifikante Verl&#228;ngerung der Operationsdauer noch eine Zunahme perioperativer Komplikationen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die arthroskopisch gest&#252;tzte Mitbeurteilung des Schulter- sowie Akromioklavikulargelenks im Rahmen der operativen Versorgung lateraler Klavikulafrakturen erm&#246;glicht die Identifikation und im selben Eingriff direkte operative Versorgung klinisch relevanter begleitender intraartikul&#228;rer L&#228;sionen, die andernfalls m&#246;glicherweise unerkannt geblieben w&#228;ren. Eine generelle routinem&#228;&#223;ige Anwendung bei allen Patientinnen und Patienten erscheint jedoch nicht zwingend indiziert. Eine selektive Indikationsstellung bei klinischem Verdacht oder etwa bei Hochenergie-Trauma scheint gerechtfertigt und k&#246;nnte zu einer Verbesserung der funktionellen Ergebnisse beitragen. Die Erarbeitung entsprechender Kriterien kann Gegenstand einer weiteren Auswertung der vorhandenen Daten sein und muss ggf. prospektiv fortgef&#252;hrt werden.</Pgraph></TextBlock>
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