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    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou460</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou4601</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Langzeitergebnisse nach traumatischer inferiorer H&#252;ftluxation (Luxatia obturatoria) im Adoleszentenalter &#8211; ein Fallbericht</Title>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Lehmann</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Hauke</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Orthop&#228;die und Plastische Chirurgie, Universit&#228;tsmedizin G&#246;ttingen, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Kinderorthop&#228;die und -traumatologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;903</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die traumatische H&#252;ftluxation im Kindes- und Jugendalter stellt mit ca. 5&#37; der H&#252;fluxationen eine absolute Rarit&#228;t dar. Typisch ist hier, wie bei den Erwachsenen, die posteriore Form. Die inferiore H&#252;ftluxation (Luxatia obturatoria) stellt mit zwei ver&#246;ffentlichten F&#228;llen in der englisch- und deutschsprachigen Literatur einen absoluten Kolibri dar. Mit dieser Fallbeschreibung soll p&#228;diatrisch t&#228;tigen Traumatologen eine Hilfestellung zur Versorgung dieser Verletzung an die Hand gegeben werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Ein 13 Jahre altes M&#228;dchen fiel initial von einem Pferd auf die rechte K&#246;rperh&#228;lfte. Bei Bewegungseinschr&#228;nkung und starken Schmerzen erfolgte die Vorstellung in einem Kreiskrankenhaus. Nach Dokumentation der Luxation wurde dann die Verlegung in die Universit&#228;tsklinik G&#246;ttingen initiiert. Bei frustranem Repositionsversuch in Kurznarkose unter Relaxierung wurde die Indikation zur umgehenden offenen Reposition gestellt. 4 Stunden nach Trauma wurde &#252;ber einen Smith-Peterson-Zugang komplikationslos die Reposition durchgef&#252;hrt. Intraoperativ, sowie im postoperativen CT zeigte sich eine oss&#228;re Defektzone an der lateralen Femurkopfzirkumferenz. Die Patientin war 7 Tage hospitalisiert. Es erfolgte eine Teilbelastung f&#252;r 6 Wochen und Sportkarenz f&#252;r h&#252;ftbelastende Sportarten f&#252;r 22 Monate. Retrospektiv wurden dann die Fallanalyse und Auswertung der vorhandenen Bildgebungen, sowie der Untersuchungsbefunde, durchgef&#252;hrt. Im Anschluss daran wurde die Patientin ca. 8 Jahre post Trauma nachuntersucht und befragt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Im Verlauf zeigte sich 8 Jahre nach Versorgung klinisch ein altersentsprechendes, regelrechtes Bewegungsausma&#223;. Dieses ohne Einschr&#228;nkung im Seitenvergleich. Die Patientin ist auf dem gleichen Leistungsniveau wie vor dem Unfall aktiv. Gelegentlich best&#252;nden noch Beschwerden bei h&#252;ftbelastenden Sportarten. Ein Analgetikabedarf besteht nicht. Das letzte MRT, 8 Jahre nach der Verletzung, zeigte ein intaktes H&#252;ftgelenk mit regredienter subchondraler Signalateration (ARCO-Stadium II). Ein Hinweis auf eine H&#252;ftkopfnekrose besteht nicht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Die inferiore H&#252;ftluxation ist eine absolute Rarit&#228;t. Wie jede traumatische H&#252;ftluxation stellt sie einen Notfall dar und sollte so schnell wie m&#246;glich reponiert werden. Auf Grund der Stellung des H&#252;ftkopfes im Foramen obturatorium kann, wie in unserem Fall beschrieben, eine offene Reposition notwendig sein. Hierzu eignet sich der Smith-Peterson-Zugang. Bei sorgf&#228;ltiger Durchf&#252;hrung kann so das jugendliche Gelenk in seiner Kongruenz wiederhergestellt und Folgen der schweren Verletzung minimiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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