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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Etablierung der minimalinvasiven Cotton-Osteotomie: Auswertung anatomischer und klinischer Ergebnisse</Title>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Poster &#124; Fu&#223;- und Sprunggelenk</MeetingSession>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;673</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Die Cotton-Osteotomie erfolgt im Rahmen der komplexen Korrektur des Pes planovalgus. Herk&#246;mmlich erfolgt sie im Sinne einer offenen Open-Wedge Osteotomie &#252;ber einem dorsomedialen Zugang. Da die minimalinvasive Chirurgie (MIS) klare Vorteile im Sinne der Zugangsmorbidit&#228;t bietet, war das Ziel unserer Studie eine minimalinvasive Methodik zum Durchf&#252;hren der Cotton Osteotomie zu etablieren und in ihrer Sicherheit zu evaluieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Die Durchf&#252;hrung der Osteotomie erfolgte 2025 an 12 Patienten (9 linke, 4 rechte F&#252;&#223;e) durch einen in der MIS ge&#252;bten Hauptoperateur im Uniklinikum Halle. Der operative Eingriff erfolgte als Kombinationseingriff. Hierbei wurde eine minimalinvasive Closed-Wedge Osteotomie &#252;ber einen plantar-medialen Zugang durchgef&#252;hrt. Die Auswertung erfolgte im Rahmen der Kontrolluntersuchung mittels AOFAS-Score, der klinischen Untersuchung und der Komplikationserfassung. F&#252;r die anatomische Studie wurden 20 Vorfu&#223;pr&#228;parate durch die Anatomie Halle zur Verf&#252;gung gestellt. An jeweils 10 dieser erfolgte die offene und die MIS Cotton-Osteotomie. Im Anschluss wurden die Pr&#228;parate hinsichtlich m&#246;glicher Nerven- oder Sehnenverletzungen und dem Korrekturausma&#223; untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In der retrospektiven klinischen Studie wurde eine signifikante funktionelle Verbesserung beobachtet, wobei der AOFAS-Score von 71,5 &#177; 14,0 pr&#228;operativ auf 91,0 &#177; 5,6 postoperativ anstieg (p &#60; 0,05). In einem Fall kam es zu einer verl&#228;ngerten Wundsekretion, jedoch nicht im Bereich der Cotton-Osteotomie. Es zeigte sich in der klinischen Untersuchung kein Anhalt auf eine Nerven- oder Sehnenverletzung. Der Vergleich zur Gruppe mit offener Cotton-Osteotomie ist aktuell noch ausstehend. Im anatomischen Studienteil zeigte sich in beiden Gruppen keine vollst&#228;ndige Durchtrennung einer Sehnenstruktur oder eine Nervenverletzung. Bei der offenen Osteotomie kam es jeweils 1x zu einer teilweisen Verletzung des M. tibialis ant. im Ansatz und Verlauf. Im Vergleich hierzu wurde bei der MIS Osteotomie 3x der Ansatz und 1x der Verlauf verletzt. Zudem kam es 6x zu einer Verletzung im Bereich des M. flexor hallucis longus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>In der anatomischen Studie zeigt sich im Rahmen der MIS Osteotomie ein erh&#246;htes Risiko zur Verletzung des M. tibialis ant. und des Flexor hallucis longus aufgrund der nahen anatomischen Lage zum Zugangsbereich. Hier kam es nicht zu einer vollst&#228;ndigen Durchtrennung. In der klinischen Studie konnte kein Hinweis auf eine Funktionseinschr&#228;nkung dieser Sehnen gefunden werden. Die klinische Relevanz der Verletzungen ist daher fraglich. Jedoch muss ggf. eine Anpassung des Zugangs zur Schonung der Sehnenstrukturen diskutiert werden. Im vorliegenden klinischen Patientenkollektiv konnte eine signifikante funktionelle Verbesserung und niedrige Komplikationsrate erzielt werden. Um die MIS Cotton-Osteomie als sichere OP Methode zu etablieren, ist eine vollst&#228;ndige Datenauswertung und die Vergr&#246;&#223;erung des Patientenkollektivs notwendig.</Pgraph></TextBlock>
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