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    <Identifier>26dkou147</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dkou147</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dkou1477</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Robotisch assistierte Knieendoprothetik zwischen Marketingversprechen und Versorgungsrealit&#228;t &#8211; Vergleich zweier Systeme in einem High-Volume-Zentrum</Title>
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          <Affiliation>Praxis Doktor Jan Hennings und Doktor Ariane Hennings, Schwarzenbek, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik Manhagen, Gro&#223;hansdorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>H&#252;bener</Lastname>
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          <Firstname>Hannah </Firstname>
          <Initials>H</Initials>
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          <Affiliation>Praxis Doktor Jan Hennings und Doktor Ariane Hennings, Schwarzenbek, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Klinik Manhagen, Gro&#223;hansdorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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     <DatePublished>20261020</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0659</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;die und Orthop&#228;dische Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Berufsverband f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>Deutscher Kongress f&#252;r Orthop&#228;die und Unfallchirurgie (DKOU 2026)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Abstracts &#124; Robotik und technologische Innovationen in der Knieendoprothetik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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          <DateFrom>20261020</DateFrom>
          <DateTo>20261023</DateTo>
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    <ArticleNo>DKOU26&#95;Abs&#95;896</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung und Fragestellung: </Mark1>Robotisch assistierte Systeme in der Knieendoprothetik werden mit einer raschen Implementierbarkeit (Integration nach ca. 10 F&#228;llen), unver&#228;nderten OP-Zeiten sowie der problemlosen Durchf&#252;hrung von bis zu vier Eingriffen pro Saal und Tag beworben. Ziel dieser Analyse war es, diese industriekommuniziertenVersprechen mit der realen Implementierung zweier etablierter Systeme &#8211; VELYS&#8482;&#42; und ROSA<Superscript>&#174;</Superscript> Knee System zu vergleichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden: </Mark1>Prospektive Erfassung perioperativer und prozessualer Parameter bei insgesamt n &#61; 100 konsekutiven prim&#228;ren Knie-TEPs in einem High-Volume-Zentrum (n &#61; 50 VELYS, n&#61; 50 ROSA). Erfasst wurden: Schnitt-Naht-Zeit, Wechselzeit (Naht-Schnitt), Gesamt-Saalbelegungszeit, Anzahl ben&#246;tigter Zusatzressourcen, Dauer der Lernkurve, Umfang der firmenbegleitenden Implementierungsunterst&#252;tzung. Verglichen wurden die Daten mit etablierten konventionellen Referenzwerten des Zentrums.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die tats&#228;chliche Implementierung beider Systeme war deutlich komplexer als in der Herstellerkommunikation dargestellt. Die postulierte vollst&#228;ndige Systemintegration nach 10 F&#228;llen konnte nicht best&#228;tigt werden. Die operative und organisatorische Stabilisierung erforderte in beiden Gruppen eine signifikant l&#228;ngere Adaptationsphase. Insbesondere perioperative Abl&#228;ufe zeigten eine prolongierte Lernkurve &#252;ber die initialen 20&#8211;30 F&#228;lle hinaus. Auch nach Durchlaufen der initialen Lernphase blieb die Schnitt-Naht-Zeit im Vergleich zur konventionellen Technik im Mittel um ca. 10 Minuten verl&#228;ngert. Besonders ausgepr&#228;gt war die Verl&#228;ngerung der Naht-Schnitt-Intervalle. Urs&#228;chlich waren: zus&#228;tzliche System-Checks, Ger&#228;tepositionierung, Registrierungsschritte, Koordinationsaufwand mit OP-Personal, technische Vorbereitungsma&#223;nahmen. Die angestrebte Durchf&#252;hrung von vier Eingriffen pro Saal und Tag war unter Routinebedingungen nicht regelhaft realisierbar. Deutliche Differenzen zeigten sich in der firmenbegleitenden Betreuung: Beim ROSA<Superscript>&#174;</Superscript> Knee System erfolgte &#252;ber mehrere Monate eine kontinuierliche Vor-Ort-Begleitung mit aktiver Prozessoptimierung. Beim VELYS&#8482;-System war die intensive Betreuung zeitlich deutlich begrenzter, sodass Optimierungsprozesse &#252;berwiegend eigenst&#228;ndig erfolgen mussten. Dies hatte unmittelbaren Einfluss auf die Geschwindigkeit der Prozessstabilisierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion und Schlussfolgerung: </Mark1>Robotisch assistierte Knieendoprothetik ist technisch sicher implementierbar, jedoch keineswegs &#8222;plug-and-play&#34;. Die beworbenen Effizienzgewinne sind in der fr&#252;hen und mittleren Implementierungsphase nicht reproduzierbar. Vielmehr entstehen: verl&#228;ngerte OP- und Wechselzeiten, erh&#246;hter organisatorischer Koordinationsbedarf, personelle Mehrbelastung, tempor&#228;re Einschr&#228;nkungen der Saal&#246;konomie. Der entscheidende limitierende Faktor ist weniger die chirurgische Technik als vielmehr die Integration in bestehende OP-Prozesse. Die Einf&#252;hrung robotischer Systeme erfordert eine realistische Erwartungshaltung, strukturierte Prozessanalyse und institutionelle Unterst&#252;tzung. Industrieangaben zur Lernkurve und Saaleffizienz sollten kritisch hinterfragt werden.</Pgraph></TextBlock>
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