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      <Title language="de">Von der Defektdeckung zur funktionellen Resthand: Rekonstruktive Strategien bei komplexen Amputationsverletzungen der Hand</Title>
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          <Affiliation>Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, Klinik f&#252;r Unfallchirurgie und Orthop&#228;die, Hand-, Wiederherstellungs- und Plastische Chirurgie, Koblenz, Deutschland</Affiliation>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 3</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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    <ArticleNo>26dgh53</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Komplexe Amputations- und Quetschverletzungen der Hand erfordern ein strukturiertes rekonstruktives Vorgehen, um eine funktionelle Resthand zu erm&#246;glichen. Ziel dieser Arbeit ist es, anhand zweier Fallverl&#228;ufe den Einfluss von Weichteildeckung und sekund&#228;ren Rekonstruktionsschritten auf die funktionelle Wiederherstellung darzustellen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Retrospektive Analyse zweier Patienten mit ausgedehnten traumatischen Handverletzungen. Die Behandlung erfolgte stufenweise mittels radikalem D&#233;bridement, tempor&#228;rer Vakuumtherapie (VAC), lokaler bzw. freier Lappenplastik sowie konsekutiven Kontur- und Funktionsoperationen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Ein 37-j&#228;hriger Patient mit komplexem Quetschtrauma der rechten Hand (Frakturen der Metacarpalia II&#8211;III und Phalangen II&#8211;V) wurde nach wiederholten D&#233;bridements und Amputationen mittels Muff-Plastik, VAC-Therapie und Spalthaut rekonstruiert. Nach sekund&#228;rer Strahlenformung und Vollhautdeckung resultierte eine stabile, funktionelle Greifhand mit kraftvollem Resthandschluss; der Patient ist mit angepassten Handschuhen arbeitsf&#228;hig, eine Prothesenanpassung ist aktuell in Arbeit.</Pgraph><Pgraph>Ein 23-j&#228;hriger Patient erlitt eine traumatische Amputation der Finger II&#8211;V bis zu den Grundphalangen mit ausgepr&#228;gtem D&#233;collement bis zum Handgelenk reichend. Nach radikalem D&#233;bridement und VAC-Therapie erfolgte die Defektdeckung mittels freier ALT-Lappenplastik und Spalthaut. Im weiteren Verlauf wurden lappenbedingte Verbindungen getrennt, die erste Zwischenfingerfalte mittels Transpositionslappen rekonstruiert sowie Lappenausd&#252;nnungen durchgef&#252;hrt. Nach zuletzt erfolgter Lappenausd&#252;nnung befindet sich der Patient aktuell in der Rehabilitation; eine prothetische Versorgung ist vorgesehen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die fr&#252;hzeitige, belastbare Weichteildeckung ist die entscheidende Voraussetzung f&#252;r eine erfolgreiche funktionelle Handrekonstruktion. Erst durch sekund&#228;re Strahlenformung, Konturoperationen und Lappenausd&#252;nnung lassen sich Greiffunktion und Kraftschluss gezielt verbessern. Die vorgestellten Verl&#228;ufe zeigen, dass auch bei ausgedehnten Defekten durch ein konsequent stufenweises Vorgehen eine funktionelle Resthand mit relevanter Alltags- und Arbeitsf&#228;higkeit erreicht werden kann. Aus unserer Sicht sollte daher, sofern technisch m&#246;glich, der Erhalt und die Rekonstruktion eigener Strukturen gegen&#252;ber einer prim&#228;ren Amputation mit prothetischer Versorgung bevorzugt werden.</Pgraph></TextBlock>
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