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    <IdentifierDoi>10.3205/26dgh19</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgh199</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Let&#8217;s Talk About Money: Deckungsbeitrag pro OP-Minute (DB&#47;min) als Steuerungskennzahl f&#252;r die ambulante Handchirurgie</Title>
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          <Affiliation>Roland Klinik Bremen, Bremen, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>DIAH &#43; BAO Ambulante Handchirurgie, Hybrid-DRG, &#246;konomische Aspekte</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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          <DateTo>20261010</DateTo>
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    <ArticleNo>26dgh19</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die OP-Planung im ambulanten Bereich steht vor einem konkreten Problem: Wer operiert, kennt den medizinischen Aufwand jedes Eingriffs &#8211; aber selten dessen wirtschaftlichen Beitrag pro eingesetzter OP-Minute. Durch den wachsenden Druck der Ambulantisierung m&#252;ssen ambulante OP-Einheiten zunehmend belegen, dass sich ihr Betrieb &#246;konomisch tr&#228;gt. Dabei fehlt ein einfaches, praxistaugliches Instrument, das dem Operateur und OP-Manager auf einen Blick zeigt, welche Eingriffe den Betrieb wirtschaftlich st&#252;tzen und wo jede zus&#228;tzliche OP-Minute Geld kostet. Die vorliegende Studie entwickelt ein solches Instrument: den Deckungsbeitrag pro OP-Minute (DB&#47;min). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1>In einem monozentrischen Setting wurden f&#252;r 29 ambulante handchirurgische Eingriffe Erl&#246;se (EBM-Abrechnung, Punktwert: 12,3934 Cent), variable Kosten (Personal, Material, Sterilisation) und OP-Zeiten (Schnitt-Naht-Zeit &#43; Wechselzeit) aus dem gesamten Versorgungsjahr 2024 erhoben. Aus der Differenz von Erl&#246;s und Kosten, normiert auf die Gesamt-OP-Zeit, ergibt sich die DB&#47;min &#8211; eine Kennzahl, die zeigt, wie viel Euro Deckungsbeitrag jede Minute im OP erwirtschaftet wird. Erg&#228;nzend wurden Korrelationsanalysen durchgef&#252;hrt, um die tats&#228;chlichen Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit zu identifizieren. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse sind f&#252;r die OP-Planung unmittelbar relevant: Die DB&#47;min Werte variieren um den Faktor 24 &#8211; von 0,59&#8364;&#47;min bei Arthrodesen bis 14,28&#8364;&#47;min beiarthroskopischen Eingriffen. Konkret bedeutet das: Ein OP-Saal, der einen Tag mit Arthroskopien plant, erwirtschaftet rund 6.850&#8364; Deckungsbeitrag; derselbe Saal, belegt mit Routineeingriffen wie Karpaltunnelspaltungen, erreicht nur etwa 1.500&#8364;. 69&#37; der untersuchten Eingriffe fallen in die niedrigprofitable Kategorie (&#60;4&#8364;&#47;min) &#8211; darunter genau die Routineeingriffe, die in vielen ambulanten OPs den Alltag dominieren: Karpaltunnel (3,33&#8364;&#47;min) und Schnappfinger (1,19&#8364;&#47;min). Die Korrelationsanalyse liefert ein &#252;berraschendes Ergebnis: Nicht die OP-Dauer bestimmt die Wirtschaftlichkeit (r&#61;&#8722;0,09), sondern der Erl&#246;s (r&#61;0,86). Schneller operieren verbessert die DB&#47;min kaum &#8211; entscheidend ist, welcher Eingriff wie h&#228;ufig auf dem Plan steht. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die DB&#47;min liefert dem OP-Team eine einfache, sofort anwendbare Kennzahl f&#252;r die mittelfristige Planung der OP Tage und Allokation von OP Slots und beantwortet die Frage: Welche Eingriffskombination holt das Maximum aus dem verf&#252;gbaren OP Tag&#63; Die Methodik erfordert keine spezielle Software &#8211; eine strukturierte Tabellenkalkulation reicht f&#252;r den Einstieg. Da die Berechnungslogik verg&#252;tungsunabh&#228;ngig ist, l&#228;sst sie sich direkt auf (Hybrid-) DRG-Erl&#246;se, GO&#196;- und Unfall-GO&#196;-Abrechnungen oder gemischte Portfolios &#252;bertragen. Die Studie zeigt: Wirtschaftliches Operieren beginnt nicht mit Sparma&#223;nahmen oder h&#246;herer OP-Geschwindigkeit, sondern mit Transparenz dar&#252;ber, was jede OP-Minute tats&#228;chlich wert ist.</Pgraph></TextBlock>
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