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    <Identifier>26dgh15</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dgh15</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgh159</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Arztseitig entwickelter KI-Prototyp zur strukturierten OP-Dokumentation und Erl&#246;ssimulation in der Handchirurgie &#8211; Architektur, Validierung und &#246;konomische Implikationen im Vergleich EBM versus Hybrid-DRG</Title>
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          <Affiliation>Roland Klinik Bremen, Bremen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>DIAH &#43; BAO Ambulante Handchirurgie, Hybrid-DRG, &#246;konomische Aspekte</MeetingSession>
        <MeetingCity>Bremen</MeetingCity>
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          <DateTo>20261010</DateTo>
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    <ArticleNo>26dgh15</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Mit Einf&#252;hrung der Hybrid-DRG nach &#167; 115f SGB V hat sich die Erl&#246;ssystematik f&#252;r ambulant erbringbare handchirurgische Eingriffe substanziell ver&#228;ndert; die Differenzierung zwischen EBM- und Hybrid-DRG-Pfad wird in Klinikinformationssystemen bislang unzureichend abgebildet. Parallel sind dialogische Sprachmodelle so weit gereift, dass eine fachlich pr&#228;zise Eigenentwicklung medizinischer Hilfssysteme auch ohne formale Informatikausbildung realistisch erscheint.Untersucht wurde, wie weit ein klinisch t&#228;tiger Handchirurg mit ausschlie&#223;lich frei zug&#228;nglichen KI-Komponenten kommt, wenn er einen Kodierungsassistenten implementiert, der einen diktierten OP-Bericht in einen strukturierten Befund mit verifizierten Kodierungsvorschl&#228;gen und einer parallelen Erl&#246;ssimulation f&#252;r EBM und Hybrid-DRG &#252;berf&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Implementiert wurde der Prototyp &#8222;HandChir-Kodierer&#8220; als Webanwendung mit drei Verarbeitungsstufen: Spracherkennung des Diktats, anschlie&#223;ende Strukturierung und Codevorschlag durch ein aktuelles Sprachmodell mit Zugriff auf die offiziellen ICD-10-GM- und OPS-Kataloge des BfArM (Stand 2026, Verfahren der Retrieval-Augmented Generation), und Verifizierung jedes Codes gegen eine lokale Klassifikationsdatenbank. Ein nachgelagertes Erl&#246;s-Modul berechnet parallel EBM-Verg&#252;tung und Hybrid-DRG-Erl&#246;se anhand der InEK-Bewertungsrelationen sowie den Deckungsbeitrag je Minute. Validiert wurde an synthetischen Testdiktaten und an anonymisierten realen OP-Berichten unterschiedlicher Komplexit&#228;t aus dem eigenen Versorgungsspektrum (u.a. distale Radiusfraktur, Daumensattelgelenk-Endoprothese, Handgelenksarthroskopie, Arthrodese, periphere Nervendekompression). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der Prototyp &#252;berf&#252;hrt ein gesprochenes Diktat im Warmstart in unter 15 Sekunden in einen strukturierten Bericht mit verifizierten Kodierungsvorschl&#228;gen und parallelem Erl&#246;svergleich, bei API-Kosten unter drei Cent pro Anwendung. Die Verifizierungsquote der vorgeschlagenen OPS- und ICD-10-GM-Codes lag &#252;ber 90&#37;; nicht gelistete Codes werden explizit als unverifiziert markiert. &#220;ber die reine Kodierung hinaus generiert das System kontextbezogene Optimierungsfragen zu Begleiteingriffen mit eigener Kodierrelevanz und stellt die Erl&#246;spfade EBM und Hybrid-DRG inklusive DB&#47;min-Sch&#228;tzung gegen&#252;ber. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der Prototyp belegt, dass eine Kombination aus retrieval-basierter Verifizierung gegen die offiziellen Klassifikationen und parallelem Erl&#246;svergleich technisch realisierbar und &#246;konomisch tragf&#228;hig ist. F&#252;r die Handchirurgie er&#246;ffnet sich damit ein Pfad zu &#228;rztlich initiierter Innovation jenseits der klassischen Industriekooperation. Limitierend bleibt: Es handelt sich um keine zertifizierte Medizinsoftware und ersetzt keine &#228;rztliche Kodierpr&#252;fung. Der Weg zu einem alltagstauglichen Werkzeug f&#252;hrt &#252;ber prospektive Validierung, regulatorische Zulassung als Medizinprodukt und Anbindung an bestehende Klinikinformationssysteme.</Pgraph></TextBlock>
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