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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Hoch-kontaminierte Komplexverletzungen der oberen Extremit&#228;ten</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum W&#252;rzburg, Klinik f&#252;r Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, W&#252;rzburg, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20261008</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Komplexe Verletzungen, welche neben kn&#246;chernen Verletzungen auch eine Rekonstruktion des Weichgewebsmantels erfordern, sind generell mit erh&#246;hten Komplikationsraten assoziiert. Im Bereich der unteren Extremit&#228;t sind Verletzungen, die in einer hochkontaminierten Umgebung wie landwirtschaftlichen Betrieben oder bei kriegerischen Auseinandersetzungen entstehen, mit einem schlechten Outcome vergesellschaftet. Bez&#252;glich solcher Verletzungen an der oberen Extremit&#228;t finden sich in der Literatur wenig Daten. Ziel dieser retrospektiven Untersuchung ist es, komplexe Verletzungen der oberen Extremit&#228;t aus hoch-kontaminierten Umgebungen in Bezug auf Komplikationen zu analysieren<Mark1>.</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Patienten, welche eine kombinierte Weichteil- und Knochenverletzungen der oberen Extremit&#228;t erlitten, wurden identifiziert und in 2 Gruppen eingeteilt. Als &#8222;hoch-kontaminiert&#8220; definiert wurden Verletzungen, die in landwirtschaftlichen Betrieben, durch Tierbisse oder durch Verletzungen in kriegerischen Auseinandersetzungen entstanden. Andere Umgebungen wurden als &#8222;niedrig kontaminiert&#8220; definiert. Die demographischen Daten wurden in Bezug auf Anzahl der erforderlichen Eingriffe, Erregerspektrum, antibiotische Behandlung sowie chirurgisches Outcome wie Weichgewebsnekrose, Osteomyelitis und Amputation untersucht. Eine matched-pair Analyse wurde mit F&#228;llen ohne ausgepr&#228;gte Kontamination durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt konnten 9 F&#228;lle in die Gruppe der hoch-kontaminierten Komplexverletzungen zugeordnet werden. Neben Kriegsverletzungen waren besonders landwirtschaftliche Unf&#228;lle Ausl&#246;ser der Komplexverletzungen. In 4 F&#228;llen war eine Revaskularisation der Extremit&#228;t initial erforderlich. Im Durchschnitt waren 7 Operationen innerhalb des ersten station&#228;ren Aufenthaltes notwendig. Wundheilungsst&#246;rungen wurden in 3 F&#228;llen verzeichnet, eine Amputation der Extremit&#228;t war nicht erforderlich. Aufgrund des breiten Keimspektrums waren unterschiedliche antiinfekti&#246;se Therapien erforderlich. In einem Fall kam es als Komplikation einer antimykotischen Therapie zu einem akuten Nierenversagen, welches reversibel war. Tiefe Infektion war in keinem Fall zu verzeichnen. Die matched-pair Analyse ergab bei Patienten mit hoch-kontaminierten Verletzung eine erh&#246;hte Anzahl an Operationen und ein l&#228;ngere Behandlungsdauer. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Eine hohe bakterielle Kontamination bei Komplexverletzung der oberen Extremit&#228;t ist mit mehr Operation und einem l&#228;ngeren Krankenhausaufenthalt assoziiert. Anders als bei der unteren Extremit&#228;t zeigt sich jedoch bei hochkontaminierten Komplexverletzungen im Bereich der oberen Extremit&#228;t keine erh&#246;hte Komplikations- und Amputationsrate der betroffenen Extremit&#228;t. M&#246;glicherweise ist die Rekonstruktion im Bereich der oberen Extremit&#228;t daher erfolgsversprechender als an der unteren Extremit&#228;t. Dennoch sind aufgrund der gro&#223;en Heterogenit&#228;t dieser schweren Verletzungen und aufgrund der geringen Fallzahl weitere Untersuchungen erforderlich.</Pgraph></TextBlock>
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