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      <Title language="de">Operative Versorgung und postoperative Komplikationen  der rhegmatogenen Ablatio retinae</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Retinologische Gesellschaft</MeetingCorporation>
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    <ArticleNo>26rg44</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Die rhegmatogene Ablatio retinae stellt einen der h&#228;ufigsten chirurgischen Notf&#228;lle in der Augenheilkunde dar. Eine zeitnahe operative Behandlung ist entscheidend, um die funktionelle Prognose zu verbessern und das Risiko von Komplikationen zu reduzieren. Hierbei sollten die verschiedenen operativen Verfahren sowie die Wahl einer geeigneten Endotamponade unter Ber&#252;cksichtigung der individuellen Befunde und Risikofaktoren kritisch abgewogen werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In einer retrospektiven Analyse wurde der operative und postoperative Verlauf der im Zeitraum von 2014-2025 am Augenzentrum des St. Franziskus-Hospitals M&#252;nster operativ behandelten F&#228;lle ausgewertet. Hierbei wurde das operative Vorgehen in allen F&#228;llen und der postoperative Visus- und Tensioverlauf, sowie das Auftreten m&#246;glicher Komplikationen wie einer Re-Ablatio, einer proliferativen Vitreoretinopathie oder einer Aderhautblutung innerhalb der ersten 6 Monate nach der Operation bei erstmaliger Ablatio  analysiert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Insgesamt wurden 6.681 Ablationes von 5.030 Patienten erfasst. Hiervon wiesen 42.6&#37; zum Zeitpunkt der Erstvorstellung bereits eine Beteiligung der Makula auf. Die operative Versorgung erfolgte innerhalb von 0.8 &#177; 1.4 Tagen (n&#61; 6616). In den meisten F&#228;llen wurde eine prim&#228;re Vitrektomie mit Endotamponade (96&#37;) durchgef&#252;hrt, wobei in 6.6&#37; der F&#228;lle eine kombinierte Buckelchirurgie erfolgte. Eine alleinige buckelchirurgische Versorgung wurde in nur 3.9&#37; der F&#228;lle durchgef&#252;hrt. Hierbei zeigte sich &#252;ber den beobachteten Zeitraum eine signifikante Abnahme des Anteils an mit Buckelchirurgie versorgten Ablationes (p&#60;0.01). Eine erstmalige Ablatio lag bei 5.035 F&#228;llen von 4.746 Patienten vor. Im postoperativen Verlauf trat hierbei in 15.7&#37; der F&#228;lle eine Re-Ablatio nach durchschnittlich 42.4 &#177; 38.7 Tagen auf (n&#61;789). Eine Tensiodekompensation &#8805; 30 mmHg fiel in 3.3&#37; der F&#228;lle am ersten postoperativen Tag (n&#61;4897) auf und persistierte in nur 5.5&#37; der F&#228;lle bis zur Verlaufskontrolle nach 3 Wochen. Deutlich seltener wurde eine Aderhautblutung in nur 0.1&#37; der F&#228;lle am 1. postoperativen Tag beobachtet, mit einer Reduktion auf 0.7&#37; 3 Wochen postoperativ. Eine proliferative Vitreoretinopathie zeigte sich in der Verlaufskontrolle nach 3 Monaten in 11.4&#37; der F&#228;lle (n&#61;949), wovon wiederum 9.3&#37; im Verlauf eine Re-Ablatio entwickelten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Als operative Behandlung der rhegmatogenen Ablatio wird zunehmend h&#228;ufiger eine prim&#228;re Vitrektomie mit Endotamponade durchgef&#252;hrt. Dabei stellt die postoperative Tensiodekompensation eine fr&#252;he Komplikation dar, welche oft konservativ behandelt werden kann. Regelm&#228;&#223;ige Verlaufskontrollen sind essenziell, um eine Re-Ablatio fr&#252;hzeitig diagnostizieren und behandeln zu k&#246;nnen. Ein m&#246;glicher Risikofaktor hierf&#252;r stellt die Entwicklung einer proliferativen Vitreoretinopathie dar.</Pgraph></TextBlock>
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