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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rg138</IdentifierUrn>
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      <Title language="de">Sklerotomieverschluss mit Ultraschall &#8211; wie die nahtlose Vitrektomie wirklich nahtlos wird. Ergebnisse einer Pilotstudie</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Retinologische Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>38. Jahrestagung der Retinologischen Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Glask&#246;rper</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26rg13</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Die transkonjunktivale nahtlose Vitrektomie gilt als Standardverfahren in der vitreoretinalen Chirurgie. In der klinischen Realit&#228;t erfordern jedoch bis zu 45&#37; der Augen mindestens eine Naht &#8211; ein Widerspruch zum Konzept der nahtlosen Technik. Die &#220;bern&#228;hung verl&#228;ngert nicht nur die Operationszeit, sondern verursacht postoperative Schmerzen, Fremdk&#246;rpergef&#252;hl und Granulombildung. Bisherige Verschlusstechniken sind entweder in ihrer Wirksamkeit nicht eindeutig belegt, kostenintensiv oder mit relevanten Nebenwirkungen wie thermischer Gewebesch&#228;digung verbunden. Ziel dieser Studie war die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit einer fokalen Ultraschallanwendung zum Verschluss von 23-Gauge-Sklerotomien im Vergleich zum Standardverfahren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In einer monozentrischen, prospektiven, randomisierten, kontrollierten Pilotstudie wurden 60 Patienten mit geplanter 23-Gauge-Vitrektomie intraoperativ in eine Studiengruppe (n&#61;30, Ultraschallverschluss) und eine Kontrollgruppe (n&#61;30, Standardverfahren mit spontaner Abdichtung) randomisiert. Die Randomisierung erfolgte erst unmittelbar vor Entfernung der Trokare, um einen intraoperativen Bias zu vermeiden. In der Studiengruppe wurde nach Entfernung jedes Ports die Phakoemulsifikationssonde (Stellaris Elite, 15&#37; Ultraschallenergie) f&#252;r 15&#8211;20 Sekunden extern auf die Sklerotomie appliziert. In der Kontrollgruppe wurde nach der Entfernung der Trokare f&#252;r drei Minuten abgewartet. Beide Gruppen erhielten eine standardisierte Dichtigkeitspr&#252;fung mit Provokationstest. Prim&#228;rer Endpunkt war die Anzahl der Sklerotomien, die eine &#220;bern&#228;hung erforderten. Sekund&#228;re Endpunkte umfassten den intraokularen Druck, postoperative Beschwerden (Schmerzen und Fremdk&#246;rpergef&#252;hl auf einer numerischen Skala von 0&#8211;10), die Endothelzellzahl, die H&#228;ufigkeit der Granulombildung, die intraoperative Temperaturmessung sowie die OCT-gest&#252;tzte Analyse der Sklerotomiemorphologie im Verlauf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Beide Gruppen waren hinsichtlich aller Ausgangsparameter vergleichbar. In der Kontrollgruppe musste bei 18 von 30 Patienten (60,0&#37;) mindestens eine Sklerotomie &#252;bern&#228;ht werden, in der Studiengruppe lediglich bei einem von 30 Patienten (3,3&#37;; p&#60;0,001). Auf Sklerotomieebene sank die &#220;bern&#228;hungsh&#228;ufigkeit von 26,7&#37; (24&#47;90) auf 2,2&#37; (2&#47;90; p&#60;0,001). Die postoperativen Druckwerte zeigten keine klinisch relevanten Unterschiede; die H&#228;ufigkeit einer postoperativen Hypotonie unterschied sich nicht statistisch signifikant zwischen den Gruppen. Bei der Abschlusskontrolle nach vier Wochen berichteten noch 36,7&#37; der Patienten in der Kontrollgruppe &#252;ber Schmerzen, w&#228;hrend in der Studiengruppe kein Patient mehr Schmerzen angab (p&#60;0,001). Granulome traten in der Studiengruppe hochsignifikant seltener auf (6,7&#37; gegen&#252;ber 43,3&#37;; p&#61;0,003). Der Endothelzellverlust unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen, weder bei isolierter Vitrektomie (p&#61;0,917) noch bei kombinierter Operation (p&#61;0,632). Die Gewebetemperatur w&#228;hrend der Ultraschallanwendung erreichte einen H&#246;chstwert von 57 Grad Celsius f&#252;r wenige Sekunden pro Anwendung (Mittelwert 42,4 Grad Celsius) und lag damit deutlich unter der kritischen Schwelle f&#252;r eine thermische Sklerasch&#228;digung. Die OCT-Analyse zeigte in beiden Gruppen eine vergleichbare Heilungsdynamik mit vollst&#228;ndigem Sklerotomieverschluss nach vier Wochen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die fokale Ultraschallanwendung mittels Phakoemulsifikationssonde zeigte in unserer Pilotstudie eine hohe Wirksamkeit zum Verschluss von 23-Gauge-Sklerotomien. Sie senkte die H&#228;ufigkeit einer erforderlichen &#220;bern&#228;hung und f&#252;hrte dadurch zu einer deutlichen Verringerung postoperativer Beschwerden sowie der Granulombildung. Die Methode erfordert keine zus&#228;tzlichen Verbrauchsmaterialien, verl&#228;ngert die Operationszeit nur geringf&#252;gig und nutzt in jeder ophthalmochirurgischen Einrichtung vorhandene Ger&#228;te. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie sollen in einer multizentrischen Folgestudie validiert werden.</Pgraph></TextBlock>
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