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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rhk2016</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Konservative Behandlung von Handgelenkarthritiden bei entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen</Title>
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          <Affiliation>AMEOS Klinikum Halberstadt, Klinik f&#252;r Orthop&#228;die, Unfallchirurgie und Rheumachirurgie, Halberstadt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r Unfallchirurgie, Sektion Obere Extremit&#228;t, Fu&#223;- und Rheumachirurgie, Hannover, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Rheuma-Orthop&#228;die</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
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    <ArticleNo>RO.04</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Handgelenkarthritiden treten bei entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen h&#228;ufig auf und beeintr&#228;chtigen die Lebensf&#252;hrung der Betroffenen stark. Eine Ruhigstellung ist in der akuten Phase der Entz&#252;ndung eine sehr wirkungsvolle Therapie zur Schmerzreduktion&#47;-befreiung und zum Erhalt der selbstst&#228;ndigen Lebensf&#252;hrung. Insbesondere bei beidseitigem Befall, wie er bei der rheumatoiden Arthritis h&#228;ufig auftritt, ist diese sehr hilfreich und hilft Schmerzmitteldosen zu reduzieren. Bei hochgradigen Instabilit&#228;ten und Luxationen k&#246;nnen Orthesen helfen, die Zeit bis zur operativen Korrektur zu &#252;berbr&#252;cken. Im Rheumaschub oder beim rebellischen Handgelenk erg&#228;nzen Orthesen und Bandagen die konservative Therapie aus physikalischen Ma&#223;nahmen, lokaler und systemischer Schmerztherapie. Fragestellung: Welche Ruhigstellung ist bei entz&#252;ndlich-rheumatischen Erkrankungen wann und wie lange indiziert&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Zur konservativen Behandlung von Handgelenkbeschwerden durch akute Arthritiden, chronische Instabilit&#228;ten und Fehlbelastungen kommen sowohl Bandagen als auch Orthesen zum Einsatz. Bandagen sind aus festem elastischen Material gefertigt und k&#246;nnen durch eingen&#228;hte Silikonpolster die Propriozeption verbessern. Sie wirken daher &#228;hnlich wie das Kinesiotape mit dem Vorteil, dass sie nicht so oft erneuert werden m&#252;ssen und zur Hautpflege abgelegt werden k&#246;nnen, was der K&#246;rperhygiene dient. Da sie keine steifen Elemente enthalten, entlasten sie die Muskulatur nicht und f&#252;hren daher nicht zur Muskelatrophie, sondern wirken dieser sogar indirekt entgegen, da sie die Proprozeption verbessern und somit einen kr&#228;ftigeren Einsatz der Muskulatur erm&#246;glichen. Dennoch sollten diese nachts und in Ruhephasen auch tags&#252;ber abgelegt werden, um Hautsch&#228;den und Schwei&#223;-Exantheme zu vermeiden. Orthesen zeichnen sich durch versteifende Elemente, wie Schienen, aus, die bei manchen Modellen entfernt oder individuell zugebogen werden k&#246;nnen, um das Handgelenk in der angenehmsten Stellung zu fixieren. Auch Schienen aus Thermoplast, welche individuell angeformt werden, z&#228;hlen zu den Orthesen. Durch die Hemmung der Bewegung stabilisieren Orthesen besser und f&#252;hren durch einen Ruhigstellung zuverl&#228;ssiger zu einer Schmerzbefreiung oder -linderung als Bandagen. Sie sind also bei hochgradigen Instabilit&#228;ten oder sehr aktiven Entz&#252;ndungen indiziert. Zudem kann bei vielen Modellen durch Klettverschl&#252;sse der Druck auf die Weichteile individuell eingestellt und wechselnden Schwellungszust&#228;nden angepasst werden. Aufgrund der Ruhigstellung f&#252;hren Orthesen relativ schnell zu einer Schw&#228;chung und Atrophie der handgelenkstabilisierenden Muskulatur des Unterames. Daher sollten Orthesen immer nur so kurz wie m&#246;glich getragen werden. Bei abgelegter Orthese sollte die handgelenkstabilisierende Muskulatur im schmerzfreien Rahmen trainiert werden, um der Atrophie entgegenzuwirken und mittel- bis langfristig durch einen Muskelaufbau die aktive Handgelenkstabilisierung zu verbessern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Handgelenkbandagen und -orthesen haben unterschiedliche Indikationen und Nebenwirkungen. Ruhigstellungen sollten grunds&#228;tzlich so kurz wie m&#246;glich erfolgen. Ein Training der handgelenkstabilisierenden Muskulatur zur aktiven Stabilisierung nach Ende der Ruhigstellung ist essentiell f&#252;r den langfristigen Erfolg. Eine Vorstellung beim Rheumachirurgen oder rheumachirurgisch fortgebildeten Handchirurgen sollte bei anhaltenden Beschwerden oder bestehenden Instabilit&#228;ten fr&#252;hzeitig erfolgen, bevor sich die therapeutischen Fenster f&#252;r eine Synovialektomie mit weichteiliger Stabilisierung oder eine Teilarthrodese geschlossen haben, da diese Operationen zumindest einen Teil der Beweglichkeit erhalten. Nur bei Patienten, die inoperabel sind oder eine Operation ablehnen ist eine dauerhafte Versorgung mit Handgelenkorthesen indiziert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>keine Disclosures</Pgraph></TextBlock>
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