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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Atypische spontane H&#228;matome und Purpura im Jugendalter: Psychogene Purpura (Gardner-Diamond-Syndrom) als differenzialdiagnostische Erw&#228;gung in einer kleinen p&#228;diatrischen Fallserie</Title>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Kinderrheumatologie</MeetingSession>
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    <ArticleNo>KI.13</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung: </Mark1>Die psychogene Purpura (Gardner-Diamond-Syndrom) ist eine seltene aber vermutlich oft nicht erkannte Differenzialdiagnose spontaner H&#228;matome und Purpura im Jugendalter. Die klinische Pr&#228;sentation ist variabel und kann entz&#252;ndliche, h&#228;matologische oder dermatologische Erkrankungen imitieren. Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung einer kleinen monozentrischen Fallserie mit Fokus auf klinische Heterogenit&#228;t und diagnostische Herausforderungen im p&#228;diatrischen Alltag.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Retrospektiv wurden bislang drei p&#228;diatrische Patienten mit spontanen, rezidivierenden H&#228;matomen beziehungsweise Purpura und klinischer Einordnung im Spektrum eines Gardner-Diamond-Syndroms ausgewertet. Erfasst wurden klinische Pr&#228;sentation, Rezidivmuster, Begleitsymptome, psychosoziale Belastungsfaktoren, diagnostisches Vorgehen, interdisziplin&#228;re Mitbeurteilungen und Verlauf. Aufgrund der unterschiedlichen Vortestwahrscheinlichkeit und klinischen Konstellation erfolgte die Abkl&#228;rung nicht einheitlich, sondern fallbezogen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die F&#228;lle zeigten ein heterogenes Bild mit spontan auftretenden, rezidivierenden H&#228;matomen, Ekchymosen oder Purpura, teils mit, teils ohne relevante Schmerzsymptomatik. Ein Fall pr&#228;sentierte sich initial mit Erythema nodosum-&#228;hnlichen L&#228;sionen und wechselte im Verlauf zu persistierenden h&#228;matomartigen Befunden. Bei atypischer Klinik erfolgte eine stufenweise somatische Abkl&#228;rung. Wenn keine Red Flags bestanden und psychosoziale Belastungsfaktoren fr&#252;hzeitig erkannt wurden, beschr&#228;nkte sich diese im Wesentlichen auf eine Basisdiagnostik zum Ausschluss von Gerinnungsst&#246;rung, Infektion und systemischer Inflammation. In einzelnen F&#228;llen wurde erfolgte eine weiterf&#252;hrende Diagnostik einschlie&#223;lich Histologie und interdisziplin&#228;rer Vorstellung, jedoch ohne richtungsweisenden organischen Befund. Die diagnostische Einordnung ergab sich durch die Gesamtkonstellation aus wiederkehrenden oder anhaltenden L&#228;sionen, unauff&#228;lliger somatischer Diagnostik, psychischen Belastungsfaktoren und Erf&#252;llung der psychosomatischen Positivkriterien (Inkonsistenz, Inkongruenz, Variabilit&#228;t und Ablenkbarkeit).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Eine Psychogene Purpura sollte bei Jugendlichen mit atypischen spontanen H&#228;matomen oder Purpura ohne wegweisenden organischen Befund differenzialdiagnostisch mitbedacht werden. Die Fallserie unterstreicht die klinische Heterogenit&#228;t und die Notwendigkeit eines pragmatischen, falladaptierten Vorgehens zwischen angemessener somatischer Ausschlussdiagnostik und fr&#252;hzeitiger psychosomatischer Einordnung. Die Herausforderung liegt insbesondere im schmalen Grat zwischen sicherem Ausschluss einer somatischen Erkrankung und der Verst&#228;rkung einer psychosomatischen Symptomatik durch umfangreiche diagnostische Aufmerksamkeit. Weitere p&#228;diatrische Fallmeldungen sind erforderlich um klinische Muster, sinnvolle Basisdiagnostik, den Stellenwert weiterf&#252;hrender Abkl&#228;rungen und den Zeitpunkt f&#252;r die Einleitung einer psychosomatischen Beurteilung besser zu definieren.</Pgraph></TextBlock>
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