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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Das R&#228;tsel der verborgenen Krankheit</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.57</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Die Erstvorstellung der 1969 geborenen Frau R.  in der rheumatologischen Ambulanz der UKL erfolgte im Jahr 2011. Sie berichtete &#252;ber ausgepr&#228;gte M&#252;digkeit und persistierenden Gelenkschmerzen, die seit &#252;ber 5 Jahren bestanden, insbesondere in den H&#228;nden und F&#252;&#223;en mit intermittierenden Schwellungen. Seit der Kindheit zeigt sich bei ihr eine schlechte Zahngesundheit, trotz regelm&#228;&#223;igen Zahnarztbesuchen. Unter der Diagnose einer rheumatoiden Arthritis (RA) wurde die Patientin auf Methotrexat (MTX) eingestellt. Nach einem Sturz im Jahr 2017 erlitt die Patientin eine Fraktur im Os ilium. Kurz danach wurde die Basistherapie von der Patientin abgesetzt (Angst vor Nebenwirkungen, Osteoporose). Im Jahr 2021 stellte die Patientin sich wieder mit Arthralgien und klinischen Hinweise auf eine Arthritis im MCP-Bereich vor. Dar&#252;ber hinaus erfolgte eine MTX-Therapie.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptome bei Krankheitsmanifestation</Mark1>: Persistenz der M&#252;digkeit und Arthralgien trotz Schmerztherapie und MTX-Basistherapie, wobei Gelenkschwellungen eher selten auftreten. Zus&#228;tzlich leidet die Patientin an Zahnbeschwerden, die mehrere operative Eingriffe mit Zahnimplantationen erforderlich machten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Die laborchemischen Verlaufskontrollen zeigen wiederholt eine erniedrigte alkalische Phosphatase (AP, zw. 0,24 bis 0,30). Im Rahmen eines Projektes an der UKL f&#228;llt erneut einen erniedrigten AP-Wert auf. Es erfolgt eine humangenetische Untersuchung, die eine Mutation im ALPL-Gen ergab. Nach einer Reevaluation stellt man fest, dass die AP-Erniedrigung bereits bei der Erstvorstellung der Patientin bestand, aber nicht als diagnostisch relevant erkannt wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Aufgrund der initialen klinischen Symptome, mit Nachweis von Anti-CCP&#8211;AK, wurde die Diagnose einer RA gestellt. Die eingeleitete MTX-Therapie hatte gutes Ansprechen gegen&#252;ber der Arthritis gezeigt. Die fehlenden Z&#228;hne wurden durch Implantate operativ ersetzt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf: </Mark1>Die Diagnose der Hypophosphatasie (HPP) bekam die Patientin erst nach &#252;ber 15 Jahren Beschwerden. Bei aktuell fehlenden Indikationen zur Enzymersatztherapie erfolgte eine ausf&#252;hrliche Aufkl&#228;rung zur Erkrankung sowie ihre Auswirkungen auf die Knochen- und Zahngesundheit und deren symptomatischen Behandlungsm&#246;glichkeiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die persistierenden Arthralgien, ohne typische Progredienz einer RA, k&#246;nnen differenzialdiagnostisch auf eine HPP hindeuten. Eine wiederholt erniedrigte AP stellt dabei den entscheidenden Hinweis dar und sollte konsequent abgekl&#228;rt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>OS hat Honorare f&#252;r Beratung und Vortragst&#228;tigkeiten von Alexion erhalten.</Pgraph></TextBlock>
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