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    <IdentifierDoi>10.3205/26rhk125</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rhk1254</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">R&#228;tselhafte Hautver&#228;nderungen und Tetraparese &#8211; eine diagnostische und therapeutische Herausforderung</Title>
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          <Lastname>Holzer</Lastname>
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          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Haase</Lastname>
          <LastnameHeading>Haase</LastnameHeading>
          <Firstname>Isabell</Firstname>
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          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Wallmeier</Lastname>
          <LastnameHeading>Wallmeier</LastnameHeading>
          <Firstname>Pia</Firstname>
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          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Kremer</Lastname>
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          <Firstname>Phillip</Firstname>
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          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>K&#246;tter</Lastname>
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          <Firstname>Ina</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Rheumatologie und Immunologie, Auenlandklinik Bad Bramstedt, Bad Bramstedt, Deutschland</Affiliation>
          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Krusche</Lastname>
          <LastnameHeading>Krusche</LastnameHeading>
          <Firstname>Martin</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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          <Affiliation>III. Medizinische Klinik, Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Sektion f&#252;r Rheumatologie und Entz&#252;ndliche Systemerkrankungen, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.41</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Ein 51-j&#228;hriger Patient mit arterieller Hypertonie und Dyslipid&#228;mie sowie einer bestehenden antihypertensiven Therapie und einer j&#252;ngst eingeleiteten Simvastatintherapie bemerkte neue, sich ausbreitende Hautver&#228;nderungen. Eine durch die Haus&#228;rztin eingeleitete Steroidtherapie brachte kurzfristige Besserung, nach Absetzen flammte das Exanthem jedoch erneut auf. Hinzu kamen zunehmende Myalgien, Schluckbeschwerden sowie eine B-Symptomatik.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptome bei Krankheitsmanifestation:</Mark1> Bei Aufnahme pr&#228;sentierte der Patient ein unklares Exanthem mit teils konfluierenden Makulae an Stamm und Extremit&#228;ten (Abbildung 1A <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />), bei genauer Betrachtung fielen auch Gottron-Zeichen sowie ein heliotropes Erythem auf. Er beklagte eine Dysphagie. Ferner bestand eine proximal betonte, progressive Tetraparese. Bereits 4 Wochen vor Aufnahme zeigte das Smartwatch-Schrittprofil des Patienten eine deutliche Aktivit&#228;tsabnahme (ca. 1.300 Schritte&#47;d).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Laborchemisch lag ein CRP von 113 mg&#47;l, eine leichte Leukozytose mit 14,8 Mrd&#47;l und eine deutlich erh&#246;hte Creatinkinase (CK 22 914 U&#47;l) vor. In den Hautbiopsien ergaben sich reaktive Befunde unspezifischen Charakters mit perivaskul&#228;rer und lymphozyt&#228;rer Dermatitis. Im MRT des Oberschenkels zeigte sich ein ausgepr&#228;gtes Muskel&#246;dem. Immunserologisch waren die ANA leicht positiv (1:320, AC-4), der Myositisblot war negativ, die HMGCR-Antik&#246;rper waren deutlich erh&#246;ht (&#62;200 U&#47;ml). Letztlich wurde die Diagnose einer Statin-induzierten HMGCR-AK-positiven immunvermittelten nekrotisierenden Myopathie (IMNM) gestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Einem initialen Steroidsto&#223; mit 100 mg&#47;d folgte eine Immunglobulintherapie (2 g&#47;kg&#47;KG) sowie die Einleitung von Rituximab 1.000 mg. Bei rasch progredienter Verschlechterung mit zunehmender Schw&#228;che und Dysphagie sowie erneut steigenden CK-Werten (35.930 U&#47;l) wurde die Therapie zun&#228;chst mit 250 mg&#47;d Prednisolon intensiviert, da jedoch auch diese Ma&#223;nahme nicht ausreichte, erfolgte eine Plasmaseparation (5 Anwendungen). Hierunter war letztlich die CK regredient und die ausgepr&#228;gten Paresen besserten sich langsam. Es erfolgte die langsame Reduktion der Steroide und die erneute Infusion von 1.000 mg Rituximab. Additiv wurde im Verlauf aufgrund residueller Symptome MTX eingeleitet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf: </Mark1>Im 9-Monats-Verlauf war die Symptomatik erfreulicherweise deutlich gebessert. Von einem minimalen MMT8 von 86&#47;140 (bekannte Fu&#223;heberparese nach Unfall) konnte eine deutliche Besserung erzielt werden (130&#47;140), die CK war vollst&#228;ndig normalisiert und auch das Schrittprofil besserte sich stetig (ca. 6.000 Schritte&#47;d). Die Hautver&#228;nderungen waren komplett regredient (Abbildung 1B <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />), ebenso die HMGCR-Antik&#246;rper (25 U&#47;ml). Dieser Fall zeichnet sich nicht nur durch eine &#228;u&#223;erst ungew&#246;hnliche Hautmanifestation im Rahmen einer ansonsten klassischen IMNM, sondern auch durch den erfolgreichen Einsatz einer Plasmapharese bei raschem Progress aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>Die Autor:innen erkl&#228;ren keinen Interessenskonflikt im Zusammenhang mit dieser Fallvorstellung.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Hautver&#228;nderungen zu Beginn (A) und im 9-Monats-Verlauf (B)</Mark1></Pgraph><Pgraph><Mark1>W&#228;hrend der Patient im Verlauf auch klassische Dermatomyositis-typische Hautver&#228;nderungen im Sinne von leichten Gottron-Zeichen sowie einem heliotropen Erythem aufwies, stellten sich die prim&#228;ren Hautver&#228;nderungen am Stamm und den Extremit&#228;ten nicht klassisch f&#252;r eine idiopathisch inflammatorische Myopathie dar.</Mark1></Pgraph></Caption>
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