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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26rhk1127</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Gl&#252;hende Empfehlung gesucht &#8211; eine rheumatologische Herausforderung mit Partizipationsm&#246;glichkeit&#33;</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Freiburg, Innere Medizin, Klinik f&#252;r Rheumatologie und klinische Immunologie, Freiburg im Breisgau, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260909</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>54. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh), 36. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR), 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Orthop&#228;dische Rheumatologie (DGORh)</MeetingName>
        <MeetingTitle>Deutscher Rheumatologiekongress 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Der besondere Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Leipzig</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260909</DateFrom>
          <DateTo>20260912</DateTo>
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    <ArticleNo>FA.28</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Vorgeschichte:</Mark1> Wir berichten &#252;ber einen Patienten mit hochaktiver systemischer Entz&#252;ndung unter Fiebersch&#252;ben bei weiterhin unklarer Genese &#252;ber fast zwei Jahrzehnte. Trotz sehr umfassender und teilweise invasiver Diagnostik und interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit l&#228;sst sich keine konklusive Zuordnung zu einem definierten Krankheitsbild stellen. Im Verlauf entwickelte sich unter persistierenden febrilen Episoden eine Splenomegalie, mediastinale Lymphadenopathie sowie okul&#228;re und neurologische Symptomatik.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Leitsymptome bei Krankheitsmanifestation:</Mark1> Initial pr&#228;sentierte sich der Patient mit Myalgien, Fieber und ausgepr&#228;gten Gliederschmerzen. Im weiteren Verlauf traten neben den rezidivierenden febrilen Episoden progrediente Arthralgien ohne klinische Arthritis, jedoch mit radiologisch nachweisbaren Gelenkver&#228;nderungen auf. Neurologisch bestand eine vor&#252;bergehende Hemisymptomatik und Phase der Hypakusis, der Patient erlitt wiederholt Episkleritiden und unklare beidseitige Papillen&#246;deme. Die laborchemische Entz&#252;ndungsaktivit&#228;t blieb durchgehend hoch, es besteht ein hoher Leidensdruck im Alltag fort.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diagnostik:</Mark1> Laborchemisch fanden sich ein persistierend erh&#246;htes CRP &#62;40 mg&#47;l und kontinuierlich steigendes Serum-Amyloid A bis zuletzt &#62; 300 mg&#47;l. Es besteht eine Hypergammaglobulin&#228;mie, Komplementverbrauch, Neutrophilie und Lymphopenie sowie erh&#246;hte l&#246;sliche IL-2-Rezeptor-Spiegel. Das Serumferritin sowie die LDH ist normwertig. Immunserologisch liessen sich Anti-PL-7- und Anti-Ku-Antik&#246;rper nachweisen, jedoch ohne &#252;berzeugende korrelierende klinische Manifestationen. Serologien und Liquordiagnostik schlossen zahlreiche m&#246;gliche infekti&#246;se Erreger aus. Eine Exomsequenzierung zeigte keinen Nachweis pathogenetisch bedeutsamer Ver&#228;nderungen bez&#252;glich Autoinflammation. Es erfolgte eine umfangreiche apparative und radiologische Diagnostik einschlie&#223;lich Bronchoskopie (Lymphozytose), cMRT und wiederholte PET-CT, sukzessiv Biopsien der darin hypermetabol dargestellten Gewebe: Lymphknoten und Knochenmarkspunktat zeigten jeweils Auff&#228;lligkeiten, blieben jedoch ohne richtungsweisenden Befund. Insbesondere konnten weder eine granulomat&#246;se Erkrankung noch eine Neoplasie gesichert werden bei jedoch teilweise unzureichendem Material. Einzig eine Weichteilvermehrung paravertebral sowie die Milz des Patienten sind bisher nicht biopsiert worden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Therapie:</Mark1> Es erfolgten multiple Therapieversuche mit unterschiedlichen immunsuppressiven und immunmodulatorischen Wirkprinzipien (darunter Methotrexat, TNF-Blockade, JAK-Inhibition, IL-1- &#47;IL-6-Blockade, Mycophenolat). Keine der eingesetzten Therapien f&#252;hrte zu einem vollst&#228;ndigen klinischen oder laborchemischen Ansprechen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weiterer Verlauf: </Mark1>Angesichts der fortbestehenden systemischen Inflammation und m&#246;glicher Entwicklung einer Amyloidose sowie weiterhin alltagsrelevanten Beschwerden wird weiterhin eine Diagnosezuordnung angestrebt. Ausstehend ist eine erneute Histologiegewinnung (Knochenmarkspunktion, ggf. paravertebrale Weichteilvermehrung) und UB1-Diagnostik. Das Gesamtbild entspricht ansonsten einem untypischen Verlauf einer bislang nicht klassifizierbaren systemischen inflammatorischen Erkrankung. Weiterhin gilt es in diesem herausfordernden Fall therapeutisch eine ausreichende Krankheitskontrolle zu erreichen.</Pgraph><Pgraph>Alle Daten entstammen dem Krankenhausinformationssystem.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Offenlegungserkl&#228;rung: </Mark1>Es liegen keine Befangenheiten zum Zeitpunkt der Einreichung vor.</Pgraph></TextBlock>
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