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    <Identifier>26gma226</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26gma226</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma2260</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Zeigen Medizinstudierende eine Algorithm Aversion gegen&#252;ber KI-generierten Multiple-Choice-Fragen&#63; Eine psychometrische und wahrnehmungspsychologische Analyse</Title>
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          <Firstname>Matthias Carl</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Bonn, Institut f&#252;r Medizindidaktik, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Eigster</Lastname>
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          <Firstname>Susanne</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Bonn, Institut f&#252;r Medizindidaktik, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Ahmadi</Lastname>
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          <Firstname>Seifollah</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Bonn, Institut f&#252;r Physiologie II, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Grunwald Kadow</Lastname>
          <LastnameHeading>Grunwald Kadow</LastnameHeading>
          <Firstname>Ilona</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Bonn, Institut f&#252;r Physiologie II, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Raupach</Lastname>
          <LastnameHeading>Raupach</LastnameHeading>
          <Firstname>Tobias</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Bonn, Institut f&#252;r Medizindidaktik, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260904</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>SYM-14 Large Language Models in Lehr- und Pr&#252;fungsszenarien</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>SYM-1403</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>K&#252;nstliche Intelligenz (KI) ist aktuell in vielen Bereichen ein kontrovers diskutiertes und h&#228;ufig untersuchtes Thema, wovon auch die medizinische Ausbildungsforschung nicht ausgenommen ist. Obwohl einige Personen den damit einhergehenden Ver&#228;nderungen offen gegen&#252;berstehen, wurde in der Vergangenheit oft eine Aversion gegen&#252;ber k&#252;nstlicher Intelligenz festgestellt. Diese wird als Algorithm Aversion bezeichnet und beschreibt die Tendenz, menschliche Entscheidungen als vertrauensw&#252;rdiger als die eines KI-Systems einzusch&#228;tzen. Die vorgestellte Studie erforschte, ob dieser Bias auch bei Medizinstudierenden vorliegt und untersuchte die Einsch&#228;tzungen von Medizinstudierenden gegen&#252;ber KI-generierter Multiple-Choice-Fragen. Diese subjektiven Faktoren wurden kontrastiert mit objektiven, psychometrischen Qualit&#228;tskriterien wie Itemschwierigkeit und Trennsch&#228;rfe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Medizinstudierenden der Universit&#228;t Bonn im zweiten Studienjahr wurde die Teilnahme an einer formativen Neurophysiologie-Probeklausur als freiwillige Pr&#252;fungsvorbereitung angeboten. Die &#220;bungsklausur enthielt 40 Fragen, von denen 20 mit dem Label &#8222;KI-generiert&#8220; und 20 mit dem Label &#8222;durch eine medizinische Lehrperson erstellt&#8220; versehen wurden. Tats&#228;chlich waren diese Labels jedoch bei der H&#228;lfte der Fragen nicht korrekt, so dass jeder Label-Block in Wahrheit 10 KI-generierte und 10-menschgemachte Fragen enthielt. Die Studierenden sollten anschlie&#223;end f&#252;r jede Frage bewerten, inwiefern diese relevant f&#252;r die Pr&#252;fung schien und wie gut diese formuliert seien.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Hinsichtlich der wahrgenommenen Relevanz zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den unterschiedlich gelabelten Items. Die als KI-generiert gelabelten Items wurden von den Studierenden jedoch als schlechter formuliert eingesch&#228;tzt (<Mark2>p</Mark2>&#61;.012, partial <Mark2>&#951;</Mark2>&#178;&#61;.417), wobei die eigentliche Quelle des Items keine Rolle spielte. Die allgemeine Bewertung beider Fragentypen war jedoch sehr gut. Die psychometrischen G&#252;tekriterien zeigten, dass die KI-generierten Items signifikant leichter waren (<Mark2>p</Mark2>&#60;.001, partial <Mark2>&#951;</Mark2>&#178;&#61;.696), sich aber kein signifikanter Unterschied in der Trennsch&#228;rfe zeigte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Insgesamt zeichnen unsere Ergebnisse kein klares Bild hinsichtlich einer m&#246;glichen Algorithm Aversion gegen&#252;ber KI-generierten MC-Fragen. Obwohl die Bewertung der Formulierung der vermeintlich KI-generierten Items signifikant schlechter war als die der vermeintlich menschgemachten Items, fielen die Bewertungen trotzdem sehr positiv aus und sprechen eher f&#252;r einen positiven Eindruck. Diese These st&#252;tzen auch die Befunde hinsichtlich der &#228;hnlich wahrgenommenen Relevanz f&#252;r die Pr&#252;fungsvorbereitung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Sowohl KI-generierte als auch menschgemachte Fragen erhielten sehr gute Bewertungen.</ListItem><ListItem level="1">Vermeintlich KI-generierte Items wurden als schlechter formuliert wahrgenommen.</ListItem><ListItem level="1">Tats&#228;chlich KI-generierte Items waren leichter, es zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied in der Trennsch&#228;rfe</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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