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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma2082</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Interprofessionelles Arbeiten in l&#228;ndlichen Regionen &#8211; Vorstellung und Evaluation einer Lehrveranstaltung in Kooperation zwischen Universit&#228;t und Landkreis</Title>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r Haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r Haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Valerie A.</Firstname>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r Haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <LastnameHeading>Kreuder</LastnameHeading>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r Haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Martin</Firstname>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t Gie&#223;en, Institut f&#252;r Haus&#228;rztliche Medizin, Gie&#223;en, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260904</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-10 Spezialisierte Fachbereiche &#38; Querschnittsthemen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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    <ArticleNo>P-1011</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Um Medizinstudierende auf eine haus&#228;rztliche T&#228;tigkeit vorzubereiten, ben&#246;tigen sie ein Grundverst&#228;ndnis der Komplexit&#228;t des Gesundheitswesens sowie der interdisziplin&#228;ren, interprofessionellen und sektoren&#252;bergreifenden Versorgung von Patient&#42;innen. Um die Relevanz der koordinierenden haus&#228;rztlichen Funktion aufzuzeigen und Studierende f&#252;r eine haus&#228;rztliche T&#228;tigkeit im l&#228;ndlichen Raum zu begeistern, entwickelte und etablierte die Universit&#228;t T&#252;bingen in Kooperation mit dem Landkreis Calw ein Lehrformat, in dem Studierende Einblicke in die regionale, interprofessionelle Zusammenarbeit erhalten und das an der Universit&#228;t Gie&#223;en in Kooperation mit dem Lahn-Dill-Kreis (LDK) als klinisches Wahlfach adaptiert und weiterentwickelt wurde. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Studierenden verbringen eine Woche im LDK, durchlaufen in Zweiergruppen an vier Tagen unterschiedliche Stationen der dortigen ambulanten und station&#228;ren Patient&#42;innenversorgung und lernen dabei die unterschiedlichen Akteure und Schnittstellen kennen. Am f&#252;nften Tag erfolgen ein strukturierter Austausch mittels interprofessioneller Fallbesprechung und eine Reflektion.</Pgraph><Pgraph>In der Lehrevaluation geben die Studierenden auf einer 6-stufigen Likert-Skala an, inwieweit Lernziele wie die Entwicklung eines Verst&#228;ndnisses f&#252;r die Komplexit&#228;t des Gesundheitswesens, f&#252;r die Bedeutung interprofessioneller Kooperation sowie f&#252;r die haus&#228;rztlichen Koordinierungsaufgabe erreicht werden. Auch wird erfasst, inwieweit eine Bindung der Studierenden an den Landkreis erreicht werden konnte, u.a. dar&#252;ber, ob sie sich vorstellen k&#246;nnen, f&#252;r eine Hospitation, Famulatur oder das Blockpraktikum in den LDK zur&#252;ckzukehren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Das Lehrformat wurde im SoSe 2025 erstmals durchgef&#252;hrt. Die Evaluation zeigt, dass die oben genannten Lernziele erreicht werden. Gleichzeitig geben die Studierenden an, den besuchten Landkreis als attraktive Region kennengelernt zu haben; alle Studierenden k&#246;nnen sich vorstellen in den Landkreis zur&#252;ckzukehren. Das Lehrformat wird ebenfalls im WiSe 25&#47;26 und SoSe 26 durchgef&#252;hrt und evaluiert; die Ergebnisse werden zusammengefasst vorgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Bereits jetzt zeigt sich, dass die Durchf&#252;hrung einer Lehrveranstaltung in Kooperation mit einem Landkreis sinnvoll ist. Der organisatorische und finanzielle Aufwand ist zwar im Vergleich zu einer rein universit&#228;ren Lehrveranstaltung h&#246;her &#8211; allerdings deutet sich an, dass neben der Erreichung der Lernziele so eine Bindung von Studierenden an l&#228;ndlichen Regionen erm&#246;glicht werden kann, die besonders f&#252;r Landkreise mit tats&#228;chlicher oder drohender Unterversorgung bedeutsam ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1>Die erfolgreiche Umsetzung eines Lehrformats in Kooperation mit einem Landkreis vor Ort ist aufw&#228;ndig, wird aber von den Studierenden und den beteiligten Akteuren als sehr bereichernd erlebt. Lernziele k&#246;nnen anschaulich &#8222;in vivo&#8220; vermittelt und Studierende f&#252;r eine haus&#228;rztliche T&#228;tigkeit in einer ganz konkreten l&#228;ndlichen Region begeistert werden.</Pgraph></TextBlock>
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