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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Prozesse der Sinnkonstruktion und Resilienzentwicklung im Medizinstudium und &#228;rztlichen Beruf</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20260904</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
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        <MeetingSession>P-06 Poster: Future Skills, Kompetenzentwicklung &#38; Lehrenden-Ausbildung</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>P-0606</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund: </Mark1>Das Medizinstudium und der &#228;rztliche Beruf gelten als besonders sinnstiftend. Gleichzeitig berichten Medizinstudierende und &#196;rzt&#42;innen von psychischer Belastung, Ersch&#246;pfung und Zweifeln am Verbleib in der kurativen Medizin trotz anhaltender inhaltlicher Begeisterung. Die idealisierten Vorstellungen &#228;rztlicher T&#228;tigkeit, in denen Wirksamkeit, Autonomie und Sinn zentrale Bezugspunkte darstellen, unterscheiden sich von der erlebten Realit&#228;t. Ein hohes Ma&#223; an erlebtem Sinn im &#228;rztlichen Beruf ist mit geringeren Burnout-Raten, h&#246;herer Arbeitszufriedenheit und gr&#246;&#223;erer beruflicher Persistenz assoziiert. Aus diesem Grund ist die Analyse der Sinnfindung von gro&#223;er Relevanz. Ziel dieser Arbeit ist es, Prozesse der Sinnkonstruktion, Sinnkrise und Resilienzentwicklung im Medizinstudium und &#228;rztlichen Beruf modellhaft zu rekonstruieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode: </Mark1>Grundlage war eine qualitative Analyse von 15 Reddit-Threads im Subreddit Medizinstudium. Rund 45.000 Nutzer&#42;innen verfassen pro Woche 1000 Threads, in denen unter anderem Fragen zum Sinnerleben und zur Resilienz thematisiert werden. Die Auswertung erfolgte nach der Grounded-Theory von Corbin und Strauss in einem mehrstufigen Codierprozess mit MAXQDA.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Analyse zeigte, dass Sinnerleben ein dynamischer Prozess ist. Die intrinsische Motivation, Medizin zu studieren, das pers&#246;nliche Netzwerk und die Rahmenbedingungen im Studium und in der Praxis bringen die Mediziner&#42;innen dazu, sich mit der Professionellen Identit&#228;tsentwicklung und Quellen sowie Bruchstellen des Sinnerlebens auseinanderzusetzen. Die Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns waren mit einem subjektiven Resilienzgewinn assoziiert. Die Einbindung in das medizinische System bringt Mediziner&#42;innen bei Sinnverlust in einen Kreislauf von Neuorientierung und Sinngewinn. Die dadurch erworbene Handlungsmacht erm&#246;glicht ihnen Ursachen der Sinnkrise zu erkennen, diese aktiv zu &#228;ndern, aber auch Unterst&#252;tzung des pers&#246;nlichen Netzwerkes zu nutzen. H&#228;ufig angewandte Strategien sind das Ausprobieren neuer T&#228;tigkeiten, das Finden der eigenen Nische oder die Wahl eines patient&#42;innenfernen Faches.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Die Ergebnisse verdeutlichen ein Spannungsfeld zwischen hoher Sinnbindung an die Medizin bei gleichzeitigem Sinnverlust im Arbeitsalltag. Resilienz zeigt sich als Ergebnis aktiver Sinnrekonstruktion, etwa durch Neubewertung &#228;rztlicher Rollen, Grenzziehung oder die bewusste Fokussierung auf sinnstiftende Aspekte der T&#228;tigkeit. Diese Arbeit liefert potentielle Ansatzpunkte f&#252;r Interventionen im Medizinstudium, um Sinnkrisen fr&#252;hzeitig zu adressieren und professionelle Resilienz systematisch zu f&#246;rdern.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Messages: </Mark1>Das Sinnerleben im &#228;rztlichen Kontext ist ein dynamischer Prozess, der den Umgang mit Belastungen erleichtert und die Resilienz f&#246;rdert. Die medizinische Ausbildung sollte die professionelle Identit&#228;tsarbeit und Sinnreflexion thematisieren.</Pgraph></TextBlock>
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