<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26gma083</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26gma083</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26gma0839</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wissen, Einstellung und Praxis von Medizinstudierenden zur nachhaltigen Ern&#228;hrung: Ergebnisse einer explorativen Querschnittsstudie</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Freiberg</Lastname>
          <LastnameHeading>Freiberg</LastnameHeading>
          <Firstname>Alice</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>TU Dresden, Institut und Poliklinik f&#252;r Arbeits- und Sozialmedizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hannemann</Lastname>
          <LastnameHeading>Hannemann</LastnameHeading>
          <Firstname>Ella</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>TU Dresden, Institut und Poliklinik f&#252;r Arbeits- und Sozialmedizin, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Markert</Lastname>
          <LastnameHeading>Markert</LastnameHeading>
          <Firstname>Jana</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>TU Dresden, Institut f&#252;r Berufsp&#228;dagogik und berufliche Didaktiken, Dresden, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260904</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0655</MeetingId>
        <MeetingSequence>083</MeetingSequence>
        <MeetingName>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA)</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>V-16 Nachhaltigkeit, Patientensicherheit &#38; Spezialthemen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260917</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>V-1601</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund&#47;Fragestellung: </Mark1>Die menschliche Ern&#228;hrungsweise hat einen ma&#223;geblichen Einfluss auf die Gesundheit und die Umwelt. Eine ungesunde Ern&#228;hrung steigert das Risiko f&#252;r nicht-&#252;bertragbare chronische Krankheiten. Zudem belastet das globale Ern&#228;hrungssystem die Umwelt stark. Trotz der hohen Relevanz f&#252;r das Wohlbefinden des Menschen und den Zustand des Planeten wird das Thema Ern&#228;hrung im Medizinstudium nur unzureichend behandelt, obwohl &#196;rztinnen und &#196;rzte eine zentrale Schl&#252;sselrolle bei der Beratung zu Ern&#228;hrungsaspekten leisten k&#246;nnen. Ziel der Arbeit war es daher, den Wissensstand, die Einstellung und die Praxis von Medizinstudierenden zum Thema Ern&#228;hrung im Allgemeinen und zur nachhaltigen Ern&#228;hrung im Besonderen zu untersuchen, da es hierzu eine sehr begrenzte Datenlage gibt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Im Rahmen einer explorativen Querschnittsstudie erfolgte von Juli bis Oktober 2024 erfolgte eine Online-Befragung von Medizinstudierenden der TU Dresden ab dem dritten Fachsemester. Der Aufbau des Fragebogens orientierte sich am &#8222;Knowledge, Attitude, and Practice&#8220;-Modell nach Everett M. Rogers, wurde auf Basis des aktuellen Forschungsstands und theoretischer Arbeiten entwickelt und in einem Pretest getestet. Die Rekrutierung der Zielpopulation erfolgte &#252;ber Rundmails, die Verteilung von Flyern und direkte Ansprache in Lehrveranstaltungen. Die Datenauswertung erfolgte mit der Statistiksoftware R. Aufgrund der Anonymit&#228;t der Befragung musste kein Ethikantrag gestellt werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In die Untersuchung wurden 285 von insgesamt 2.412 Medizinstudierenden eingeschlossen (Response: 11,8&#37;), davon 212 Frauen und 70 M&#228;nner (Angabe &#8222;divers&#8220;: <Mark2>n&#61;</Mark2>2, keine Angabe: <Mark2>n&#61;</Mark2>1). Das durchschnittliche Fachsemester der Studienpopulation lag bei 6,7 (SD&#177;2,9, Spannweite: 3-15). Die Studierenden beantworteten im Durchschnitt 57,1&#37; der Wissensfragen richtig, zeigten ein hohes Interesse an gesunder und nachhaltiger Ern&#228;hrung und sch&#228;tzten ihre Beratungskompetenz als durchschnittlich bis unzureichend ein. Sie erkannten den Zusammenhang zwischen gesunder und nachhaltiger Ern&#228;hrung, empfanden ihre Ern&#228;hrungsbildung allerdings als unzureichend und &#228;u&#223;erten den Wunsch nach mehr entsprechenden Lehrveranstaltungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion: </Mark1>Obwohl das Interesse am Themenfeld Ern&#228;hrung ausgepr&#228;gt war, zeigten sich Defizite im Ern&#228;hrungswissen sowie in der selbsteingesch&#228;tzten Beratungskompetenz. Zwar anerkannten die Medizinstudierenden, dass eine gesunde und eine nachhaltige Ern&#228;hrung miteinander in Verbindung stehen, jedoch stuften sie eine nachhaltige Ern&#228;hrung als weniger relevant ein als eine gesundheitsf&#246;rdernde Ern&#228;hrungsweise.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Take-Home-Message: </Mark1>Die Ergebnisse legen eine st&#228;rkere Integration von Ern&#228;hrung, einschlie&#223;lich nachhaltiger Ern&#228;hrung, in die Curricula der medizinischen Ausbildung nahe, um den wachsenden gesundheitlichen und umweltbezogenen Herausforderungen des globalen Ern&#228;hrungssystems besser begegnen zu k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>