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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp526</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Vortrag</ArticleType>
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      <Title language="de">BOLKISA  &#8211; Validierung eines verbesserten adaptiven Matrix-Satztests zur Erfassung der Sprachverst&#228;ndlichkeit im St&#246;rger&#228;usch bei Grundschulkindern</Title>
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        <Email>sabrina.regele&#64;mri.tum.de</Email>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Matrix-Satztests sind standardisierte Verfahren zur Bestimmung der Sprachverst&#228;ndlichkeits-Schwelle (SRT) im St&#246;rschall. Sie zeichnen sich durch festen Satzaufbau und kontrolliertes Lexikon aus, wodurch sprachliche Variabilit&#228;t reduziert und eine adaptive Bestimmung der SRT erm&#246;glicht wird. W&#228;hrend sie bei Erwachsenen gut validiert sind, bestehen bei Kindern besondere Anforderungen an Testdauer, Belastung und Bedienbarkeit. Ein adaptiver, kindgerechter Matrix-Satztest kann die Durchf&#252;hrung erleichtern, Erm&#252;dung reduzieren und valide Ergebnisse liefern. Ziel der laufenden Studie ist die Validierung eines verbesserten adaptiven Matrix-Satztests (BOLKISA) zur Erfassung der SRT im St&#246;rschall bei Grundschulkindern. Die Hypothese lautet, dass der BOLKISA vergleichbare Ergebnisse zum etablierten OLKISA liefert, jedoch bei geringerer H&#246;ranstrengung und zus&#228;tzlicher Erfassung der Steigung der Diskriminationsfunktion.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode: </Mark1>Bislang haben wir 6 Kinder (Alter 7.1&#8211;9.9 Jahre) in die Studie aufgenommen. Einschlusskriterium war eine nachgewiesene periphere Normakusis und das Vorliegen einer Regelbeschulung. Die Studie wurde als prospektive, monozentrische Vergleichsstudie konzipiert, bei der jeder Studienteilnehmende als eigene Kontrolle fungiert (traditioneller OLKISA vs. neue Methode, BOLKISA). Zur Minimierung des Einflusses potentieller Lerneffekte durch die Wiederholung der Messsequenzen wurden diese gegenl&#228;ufig durchgef&#252;hrt (counter-balanced design). Alle Messungen wurden in einer einzigen Sitzung in einer H&#246;rkabine mit kalibrierten Messger&#228;ten und standardisierte Testbedingungen durchgef&#252;hrt. Prim&#228;rer Endpunkt war die Sprachverst&#228;ndlichkeits-Schwelle im St&#246;rschall. Sekund&#228;re Endpunkte umfassten die Testdauer, die subjektive H&#246;ranstrengung und die Steigung der psychometrischen Funktion.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Vorl&#228;ufige Ergebnisse zeigen keinen nennenswerten Unterschied in den SRT Werten zwischen den beiden Testverfahren. Beim BOLKISA lag der Mittelwert bei -8,3 (SD 1,6) und beim OLKISA bei -8,7 (SD 1.2). Auch in der Testdauer unterschieden sich die zwei Testverfahren nicht signifikant. Die subjektive H&#246;ranstrengung lag beim traditionellen OLKISA deutlich h&#246;her. Im Mittelwert lag die Steigung der psychometrischen Funktion bei 14,3&#37;&#47;dB.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die vorl&#228;ufigen Daten zeigen, dass der BOLKISA eine zuverl&#228;ssige und diagnostische Option zur &#220;berpr&#252;fung des Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle im St&#246;rschall f&#252;r Grundschulkinder darstellt. Die Ergebnisse bed&#252;rfen einer weiteren Validierung durch zus&#228;tzliche Daten.</Pgraph></Abstract>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Matrix-Satztests sind standardisierte Verfahren zur Bestimmung der Sprachverst&#228;ndlichkeits-Schwelle (SRT) im St&#246;rschall. Sie zeichnen sich durch festen Satzaufbau und kontrolliertes Lexikon aus, wodurch sprachliche Variabilit&#228;t reduziert und eine adaptive Bestimmung der SRT erm&#246;glicht wird <TextLink reference="1"></TextLink>. W&#228;hrend sie bei Erwachsenen gut validiert sind, bestehen bei Kindern besondere Anforderungen an Testdauer, Belastung und Bedienbarkeit. Ein adaptiver, kindgerechter Matrix-Satztest kann die Durchf&#252;hrung erleichtern, Erm&#252;dung reduzieren und valide Ergebnisse liefern <TextLink reference="2"></TextLink>. Ziel der laufenden Studie ist die Validierung eines verbesserten adaptiven Matrix-Satztests (BOLKISA) zur Erfassung der SRT im St&#246;rschall bei Grundschulkindern <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Hypothese lautet, dass der BOLKISA vergleichbare Ergebnisse zum etablierten OLKISA liefert, jedoch bei geringerer H&#246;ranstrengung und zus&#228;tzlicher Erfassung der Steigung der Diskriminationsfunktion.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Bislang haben wir 6 Kinder (Alter 7,1&#8211;9,9 Jahre) in die Studie aufgenommen. Einschlusskriterium war eine nachgewiesene periphere Normakusis und das Vorliegen einer Regelbeschulung. Die Studie wurde als prospektive, monozentrische Vergleichsstudie konzipiert, bei der jeder Studienteilnehmende als eigene Kontrolle fungiert (traditioneller OLKISA vs. neue Methode, BOLKISA). Zur Minimierung des Einflusses potentieller Lerneffekte durch die Wiederholung der Messsequenzen wurden diese gegenl&#228;ufig durchgef&#252;hrt (counter-balanced design). Alle Messungen wurden in einer einzigen Sitzung in einer H&#246;rkabine mit kalibrierten Messger&#228;ten und standardisierten Testbedingungen durchgef&#252;hrt. Prim&#228;rer Endpunkt war die Sprachverst&#228;ndlichkeits-Schwelle im St&#246;rschall. Sekund&#228;re Endpunkte umfassten die Testdauer, die subjektive H&#246;ranstrengung und die Steigung der psychometrischen Funktion.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse </SubHeadline><Pgraph>Vorl&#228;ufige Ergebnisse zeigen keinen nennenswerten Unterschied in den SRT-Werten zwischen den beiden Testverfahren. Beim BOLKISA lag der Mittelwert bei -8,3 (SD 1,6) und beim OLKISA bei -8,7 (SD 1,2). Auch in der Testdauer unterschieden sich die zwei Testverfahren nicht signifikant. Die subjektive H&#246;ranstrengung lag beim traditionellen OLKISA deutlich h&#246;her. Im Mittelwert lag die Steigung der psychometrischen Funktion bei 14,3&#37;&#47;dB.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>Die vorl&#228;ufigen Daten zeigen, dass der BOLKISA eine zuverl&#228;ssige und diagnostische Option zur &#220;berpr&#252;fung der Sprachverst&#228;ndlichkeitsschwelle im St&#246;rschall f&#252;r Grundschulkinder darstellt. Die Ergebnisse bed&#252;rfen einer weiteren Validierung durch zus&#228;tzliche Daten. Zudem ist geplant, Kinder mit H&#246;rst&#246;rungen und auditiven Verarbeitungsst&#246;rungen mit in die Studie einzuschlie&#223;en.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>The multilingual matrix test: Principles, applications, and comparison across languages: A review</RefTitle>
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