<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26dgpp48</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dgpp48</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp481</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Genetische Diagnostik in der P&#228;daudiologie</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Quarrella</Lastname>
          <LastnameHeading>Quarrella</LastnameHeading>
          <Firstname>C. V.</Firstname>
          <Initials>CV</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Katholisches Klinikum Bochum, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, CI-Zentrum Ruhrgebiet, Bochum, Deutschland<Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Katholisches Klinikum Bochum, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, CI-Zentrum Ruhrgebiet, Bochum, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>valentina.quarrella&#64;rub.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Burbaum</Lastname>
          <LastnameHeading>Burbaum</LastnameHeading>
          <Firstname>L.</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Abteilung f&#252;r Humangenetik, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Hoffjan</Lastname>
          <LastnameHeading>Hoffjan</LastnameHeading>
          <Firstname>S.</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Abteilung f&#252;r Humangenetik, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>V&#246;lter</Lastname>
          <LastnameHeading>V&#246;lter</LastnameHeading>
          <Firstname>C.</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Ruhr-Universit&#228;t Bochum, Katholisches Klinikum Bochum, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, CI-Zentrum Ruhrgebiet, Bochum, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20260826</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0654</MeetingId>
        <MeetingSequence>48</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>H&#246;ren und H&#246;rhilfen: Genetik und Diagnostik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Starnberg</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260916</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>P06</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Ziel dieser Studie war es, die diagnostische Aufkl&#228;rungsrate eines exombasierten H&#246;rverlust-Panels bei p&#228;daudiologischen Patienten zu untersuchen sowie das Spektrum pathogener Varianten und Genotyp-Ph&#228;notyp-Korrelationen zu analysieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode:</Mark1> Retrospektiv wurden klinische und genetische Daten von 152 Kindern aus 138 Familien ausgewertet, die zwischen Januar 2024 und Juni 2025 p&#228;daudiologisch betreut wurden. Die genetische Diagnostik erfolgte mittels exombasierter Panelanalyse von 258 mit H&#246;rverlust assoziierten Genen. Varianten wurden gem&#228;&#223; ACMG-Kriterien klassifiziert; als diagnostische &#8222;Treffer&#8220; galten pathogene, wahrscheinlich pathogene Varianten sowie starke Varianten unklarer Signifikanz bei passender Segregation und klinischer Auspr&#228;gung. Klinische Parameter wie H&#246;rverlusttyp, -schweregrad, Konsanguinit&#228;t und Herkunft wurden ber&#252;cksichtigt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei 61 von 138 Familien (44,2&#37;) konnte eine genetische Ursache identifiziert werden; bei CI-versorgten Kindern lag die Aufkl&#228;rungsrate bei 47,3&#37;. Die Aufkl&#228;rungsrate war bei bilateraler Schwerh&#246;rigkeit signifikant h&#246;her als bei unilateralem H&#246;rverlust (57,0&#37; vs. 10,5&#37;, p &#60; 0,001). Kinder aus konsanguinen Familien zeigten eine h&#246;here, jedoch nicht signifikante Trefferquote (60,9&#37; vs. 40,9&#37;, p &#61; 0,107). Insgesamt wurden pathogene Varianten in 35 Genen identifiziert, am h&#228;ufigsten im <Mark2>GJB2</Mark2>-Gen. Zus&#228;tzlich wurden mehrere inzidentelle Befunde mit klinischer Relevanz festgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ergebnisse best&#228;tigen den hohen diagnostischen Nutzen der NGS-basierten Paneldiagnostik bei kindlicher Schwerh&#246;rigkeit. Die ausgepr&#228;gte genetische Heterogenit&#228;t unterstreicht die Bedeutung populationsspezifischer Analysen und liefert eine wichtige Grundlage f&#252;r Therapieplanung, Prognoseabsch&#228;tzung und humangenetische Beratung.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Durch den Einsatz moderner Next-Generation-Sequencing (NGS)-Verfahren konnte die diagnostische Aufkl&#228;rungsrate in der Humangenetik in den letzten Jahren deutlich gesteigert werden <TextLink reference="1"></TextLink>. Ziel der Studie war es, die diagnostische Aufkl&#228;rungsrate eines NGS-basierten H&#246;rverlust-Panels bei Kindern in der P&#228;daudiologie zu bestimmen und das Spektrum pathogener Varianten sowie Genotyp-Ph&#228;notyp-Korrelationen zu analysieren. </Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>Retrospektiv wurden die klinischen und die genetischen Daten von 152 Kindern aus 138 Familien ausgewertet, die sich zwischen Januar 2024 und Juni 2025 in der P&#228;daudiologie des St. Elisabeth-Hospitals-Bochum in Behandlung befanden. 59 Kinder aus 55 Familien waren mit Cochlea-Implantaten (CI) versorgt. Der Anteil konsanguiner Familien betrug 16,67&#37; und bei 36,2&#37; aller Familien lag eine positive Familienanamnese in Hinblick auf H&#246;rverlust vor. Die Kohortenzusammensetzung reflektiert die ethnische Diversit&#228;t im Ruhrgebiet: 31,9&#37; der Patienten waren deutscher Herkunft, 18,8&#37; stammten aus nah&#246;stlichen Gebieten, 13&#37; waren t&#252;rkischer und 12,3&#37; gemischter Herkunft. 14,5&#37; der Patienten stammten aus anderen europ&#228;ischen, asiatischen und afrikanischen L&#228;ndern. Bei drei Vierteln der Patienten lag eine bilaterale H&#246;rminderung vor, der Beginn der H&#246;rminderung war beim &#252;berwiegenden Teil (73&#37;) pr&#228;lingual. Bei 45,4&#37; der Patienten lag ein schwerer H&#246;rverlust (HV) oder eine Taubheit vor, bei 32,89&#37; ein m&#228;&#223;ig schwerer oder schwerer HV und bei 21,71&#37; ein m&#228;&#223;iger oder leichter HV. Die genetische Diagnostik erfolgte mittels exombasierter Panelanalyse von 258 mit H&#246;rst&#246;rungen assoziierten Genen. Zur Variantenauswertung wurde Varvis genutzt; die Klassifikation erfolgte gem&#228;&#223; ACMG-Kriterien. Als diagnostischer Treffer galten pathogene oder wahrscheinlich pathogene Varianten (Klasse 4 und 5) sowie starke Varianten unklarer Signifikanz (VUS, Klasse 3) bei passendem Erbgang und klinischem Kontext.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Bei 61 der 138 Familien (44,2&#37;) konnten urs&#228;chliche genetische Ver&#228;nderungen gefunden werden. Bei den CI-Patienten lag die Aufkl&#228;rungsrate mit 47,3&#37; etwas h&#246;her. Die Aufkl&#228;rungsrate bei einer bilateralen Schwerh&#246;rigkeit war signifikant h&#246;her als bei einem unilateralen H&#246;rverlust (57&#37; vs. 10,53&#37;, p&#60;0,001). Bei Kindern aus konsanguinen Familien wurde ebenfalls h&#228;ufiger eine genetische Ursache der H&#246;rminderung nachgewiesen (60,9&#37; vs. 40,9&#37;, p&#61;0,107). Die diagnostische Aufkl&#228;rungsrate war bei Kindern t&#252;rkischer Herkunft fast doppelt so hoch wie bei Kindern deutscher Herkunft, vermutlich bedingt durch die deutlich erh&#246;hte Zahl an Verwandtenehen in der T&#252;rkei <TextLink reference="2"></TextLink> (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" />).</Pgraph><Pgraph>Insgesamt fanden sich (wahrscheinlich) urs&#228;chliche Ver&#228;nderungen in 35 verschiedenen Genen. Am h&#228;ufigsten (in 16 F&#228;llen) war das GJB2-Gen betroffen; hierbei in &#252;ber 70&#37; als Frameshift-Variante. Weitere mehrmals betroffene Gene waren <Mark2>STRC, KCNQ4, MYO15A, MYO7A,</Mark2> <Mark2>OTOA, OTOG, PTPRQ, SLC26A4, USH2A</Mark2> und <Mark2>WFS</Mark2>. Pathogene Varianten in 24 weiteren Genen wurden bei jeweils einer Person gefunden (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" />). Bei 53 Patienten wurden in 84 verschiedenen Genen Varianten unklarer Signifikanz (VUS) nachgewiesen (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure" />). Dar&#252;ber hinaus wurden neun inzidentelle Befunde erfasst, die mit einem erh&#246;hten Risiko f&#252;r Kardiomyo- oder Nephropathien, H&#228;mochromatose oder einer Krebsdisposition assoziiert waren. In einzelnen Familien konnten seltene oder bislang kaum beschriebene Varianten nachgewiesen werden. </Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Die Studie best&#228;tigt den hohen diagnostischen Nutzen der NGS-basierten Paneldiagnostik bei kindlicher Schwerh&#246;rigkeit. Aufgrund populationsspezifischer Unterschiede im genetischen Spektrum sind regionale Kohortenanalysen von besonderer Bedeutung, insbesondere in ethnisch heterogenen Regionen wie dem Ruhrgebiet. Die Ergebnisse liefern wertvolle Grundlagen f&#252;r eine individualisierte Therapieplanung und Prognoseabsch&#228;tzung <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Aparisi MJ</RefAuthor>
        <RefAuthor>Aller E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fuster-Garc&#237;a C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Garc&#237;a-Garc&#237;a G</RefAuthor>
        <RefAuthor>Rodrigo R</RefAuthor>
        <RefAuthor>V&#225;zquez-Manrique RP</RefAuthor>
        <RefAuthor>Blanco-Kelly F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ayuso C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Roux AF</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jaijo T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mill&#225;n JM</RefAuthor>
        <RefTitle>Targeted next generation sequencing for molecular diagnosis of Usher syndrome</RefTitle>
        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefJournal>Orphanet J Rare Dis</RefJournal>
        <RefPage>168</RefPage>
        <RefTotal>Aparisi MJ, Aller E, Fuster-Garc&#237;a C, Garc&#237;a-Garc&#237;a G, Rodrigo R, V&#225;zquez-Manrique RP, Blanco-Kelly F, Ayuso C, Roux AF, Jaijo T, Mill&#225;n JM. Targeted next generation sequencing for molecular diagnosis of Usher syndrome. Orphanet J Rare Dis. 2014 Nov 18;9:168. DOI: 10.1186&#47;s13023-014-0168-7</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1186&#47;s13023-014-0168-7</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Shadab M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Abbasi AA</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ejaz A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ben-Mahmoud A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gupta V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kim HG</RefAuthor>
        <RefAuthor>Vona B</RefAuthor>
        <RefTitle>Autosomal recessive non-syndromic hearing loss genes in Pakistan during the previous three decades</RefTitle>
        <RefYear>2024</RefYear>
        <RefJournal>J Cell Mol Med</RefJournal>
        <RefPage>e18119</RefPage>
        <RefTotal>Shadab M, Abbasi AA, Ejaz A, Ben-Mahmoud A, Gupta V, Kim HG, Vona B. Autosomal recessive non-syndromic hearing loss genes in Pakistan during the previous three decades. J Cell Mol Med. 2024 Apr;28(8):e18119. DOI: 10.1111&#47;jcmm.18119</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1111&#47;jcmm.18119</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Liu C</RefAuthor>
        <RefAuthor>Huang Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fu A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wang Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wu J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zhang Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Du L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Ding H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Yu L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Li F</RefAuthor>
        <RefAuthor>Qi Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Liu Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wang X</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zeng Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Liu L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Xiong Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Liu Y</RefAuthor>
        <RefAuthor>Zhao X</RefAuthor>
        <RefAuthor>Fang L</RefAuthor>
        <RefAuthor>Jian J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Yin A</RefAuthor>
        <RefAuthor>You Y</RefAuthor>
        <RefTitle>Clinical utility of exome sequencing in hearing loss: a retrospective cohort study</RefTitle>
        <RefYear>2025</RefYear>
        <RefJournal>Front Genet</RefJournal>
        <RefPage>1643537</RefPage>
        <RefTotal>Liu C, Huang Y, Fu A, Wang Y, Wu J, Zhang Y, Du L, Ding H, Yu L, Li F, Qi Y, Liu Y, Wang X, Zeng Y, Liu L, Xiong Y, Liu Y, Zhao X, Fang L, Jian J, Yin A, You Y. Clinical utility of exome sequencing in hearing loss: a retrospective cohort study. Front Genet. 2025 Sep 10;16:1643537. DOI: 10.3389&#47;fgene.2025.1643537</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3389&#47;fgene.2025.1643537</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure width="643" height="359" format="png">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Diagnostische Aufkl&#228;rungsrate nach Herkunft der Patient:innen.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure width="803" height="421" format="png">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Verteilung der sicher und wahrscheinlich gel&#246;sten F&#228;lle nach Gen.</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure width="560" height="396" format="png">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Gene mit mindestens zwei nachgewiesenen Varianten unklarer Signifikanz (VUS).</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>3</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>