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    <IdentifierDoi>10.3205/26dgpp35</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dgpp350</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Subjektive Einsch&#228;tzung der Schluckst&#246;rung nach der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren &#8211; Zusammenhang mit dem EAT-10 vor und nach station&#228;rer Rehabilitation</Title>
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        <Address>Praxis Dr. Thomas Meier, HNO, S&#228;ntisweg 36, 88161 Lindenberg im Allg&#228;u, Deutschland<Affiliation>Praxis Dr. Thomas Meier, HNO, Lindenberg im Allg&#228;u, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>dr.ziad.smm&#64;gmail.com</Email>
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      <DatePublished>20260826</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0654</MeetingId>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie</MeetingCorporation>
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        <MeetingTitle>42. Wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Phoniatrie und P&#228;daudiologie (DGPP)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Schlucken: Klinische Evaluation und Rehabilitation</MeetingSession>
        <MeetingCity>Starnberg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260916</DateFrom>
          <DateTo>20260919</DateTo>
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    <ArticleNo>P12</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Frageb&#246;gen zur Erfassung des &#8222;patient related outcome&#8220; (PROM) haben sich in den letzten Jahrzehnten zu einer wichtigen Komponente der &#228;rztlichen Diagnostik entwickelt. F&#252;r Patienten und Patientinnen mit Schluckst&#246;rungen stehen verschiedene Frageb&#246;gen auf Deutsch zur Verf&#252;gung. Die weiteste Verbreitung hat der EAT-10 (eating assessment tool) erfahren. Der EAT-10 eignet sich f&#252;r Betroffene mit Kopf-Hals-Tumoren (Zaretsky et al., 2018).</Pgraph><Pgraph>Ziel: Vergleich der subjektiven Einschr&#228;nkung durch Schluckst&#246;rungen in &#8222;nicht vorhanden&#8220;, &#8222;geringgradig&#8220;, &#8222;mittelgradig&#8220; und &#8222;hochgradig&#8220; mit den Angaben im EAT-10 bei Betroffenen nach der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren zu Beginn und nach Abschluss einer phoniatrischen Rehabilitation.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methode: </Mark1>116 Patienten und 45 Patientinnen f&#252;llten den EAT-10 aus und 133 von ihnen sch&#228;tzten den Grad ihrer Einschr&#228;nkung ein. </Pgraph><Pgraph>Die Frageb&#246;gen von 60 Betroffenen mit Malignomen im Bereich der Mundh&#246;hle, 65 im Bereich von Oro- und Nasopharynx, 33 im Bereich von Hypopharynx und Larynx, 3 von anderen Malignomen im Kopf-Halsbereich konnten einbezogen werden. </Pgraph><Pgraph>Die Angaben von M&#228;nnern und Frauen unterschieden sich nicht relevant.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Lag keine subjektive Schluckst&#246;rung vor, dann lag der Rohwert (Summe f&#252;r alle Items im EAT-10) zwischen 0 und 10, im Mittel bei 1 und im Median bei 0 Punkten. Sch&#228;tzten die Betroffenen ihre Schluckst&#246;rung als schwer ein, dann lag der Rohwert zwischen 15 und 40, im Mittel bei 14,50 und im Median bei 14 Punkten. Die erzielten Punktwerte im EAT-10 bei den einzelnen Kategorien der subjektiven Gradeinsch&#228;tzung &#252;berlappten sich stark.</Pgraph><Pgraph>Sowohl in der subjektiven Gradeinsch&#228;tzung als auch im Summenwert des EAT-10 stellte sich durch die station&#228;re Rehabilitation eine signifikante Verbesserung ein.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Menschen nach der Behandlung eines Kopf-Hals-Tumors erzielen durch eine station&#228;re Rehabilitation eine Verbesserung ihrer Schluckf&#228;higkeit.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><SubHeadline>Hintergrund</SubHeadline><Pgraph>Schluckst&#246;rungen (Dysphagien) z&#228;hlen zu den h&#228;ufigsten und belastendsten Folgen von Kopf-Hals-Tumoren und deren Behandlung. Zur Erfassung der Beschwerden von Patient&#42;innen (&#8222;patient related outcome measures&#8220;, PROM) stehen verschiedene standardisierte Frageb&#246;gen bei Schluckst&#246;rungen zur Verf&#252;gung. Der EAT-10 eignet sich f&#252;r Betroffene mit Kopf-Hals-Tumoren <TextLink reference="1"></TextLink>. Der EAT-10 ist hierbei eines der international am h&#228;ufigsten eingesetzten Verfahren und wurde auch f&#252;r deutschsprachige Patient&#42;innen mit Kopf-Hals-Tumoren validiert.</Pgraph><Pgraph>Ziel der vorliegenden Arbeit war der Vergleich der subjektiven St&#246;rungsgrade f&#252;r die Schluckst&#246;rung (&#8222;keine&#8220;, &#8222;geringgradige&#8220;, &#8222;mittelgradige&#8220; oder &#8222;hochgradige&#8220; Dysphagie) mit den Ergebnissen des EAT-10 bei Patient&#42;innen nach der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren zu Beginn und nach Abschluss einer station&#228;ren phoniatrischen Rehabilitation.</Pgraph><SubHeadline>Material und Methoden</SubHeadline><Pgraph>In die Untersuchung wurden 161 Patient&#42;innen eingeschlossen, darunter 116 M&#228;nner und 45 Frauen, die wegen maligner Tumoren im Kopf-Hals-Bereich behandelt worden waren. Die Erhebung erfolgte jeweils zu Beginn (pr&#228;) sowie nach Abschluss der station&#228;ren phoniatrischen Rehabilitation (post).</Pgraph><Pgraph>Die Patient&#42;innen f&#252;llten den EAT-10-Fragebogen aus und 133 von ihnen sch&#228;tzten zus&#228;tzlich subjektiv den Schwergrad ihrer Schluckst&#246;rung ein, und zwar in vier Kategorien:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">keine Schluckst&#246;rung</ListItem><ListItem level="1">geringgradige Schluckst&#246;rung</ListItem><ListItem level="1">mittelgradige Schluckst&#246;rung</ListItem><ListItem level="1">hochgradige Schluckst&#246;rung</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die Frageb&#246;gen von 60 Betroffenen mit Malignomen im Bereich der Mundh&#246;hle, 65 im Bereich von Oro- und Nasopharynx, 33 im Bereich von Hypopharynx und Larynx, 3 von anderen Malignomen im Kopf-Halsbereich konnten einbezogen werden. </Pgraph><Pgraph>Analysiert wurden Mittelwerte, Mediane, Minimal- und Maximalwerte der EAT-10-Summenwerte sowie deren Ver&#228;nderungen zwischen pr&#228;- und posttherapeutischer Untersuchung. Zus&#228;tzlich erfolgte die Auswertung nach Geschlecht, Tumorlokalisation und subjektiver Schweregradeinsch&#228;tzung.</Pgraph><SubHeadline>Ergebnisse</SubHeadline><Pgraph>Patient&#42;innen ohne subjektive Schluckst&#246;rung erreichten EAT-10-Werte zwischen 0 und 10 Punkten, mit einem Median von 0 Punkten. Solche, die ihre Schluckst&#246;rung als mittelgradig einsch&#228;tzten, gaben im EAT-10 zwischen 4 und 29 Punkte mit einem Median von 18 an, solche, die ihre Dysphagie als hochgradig einsch&#228;tzten, erreichten Werte zwischen 15 und 40 Punkten mit einem Median von 28 Punkten. </Pgraph><Pgraph>Wie Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /> f&#252;r die pr&#228;therapeutischen Antworten und Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure" /> f&#252;r die posttherapeutischen Antworten wiedergeben, zeigte sich eine deutliche &#220;berlappung der EAT-10-Werte zwischen den einzelnen subjektiven Schweregraden.</Pgraph><Pgraph>Sowohl in der subjektiven Gradeinsch&#228;tzung als auch im Summenwert des EAT-10 stellte sich durch die station&#228;re Rehabilitation eine signifikante Verbesserung ein. Mittelwerte und Mediane sind der Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" /> zu entnehmen. Beide Geschlechter verbesserten sich im EAT-10-Gesamtwert, die M&#228;nner st&#228;rker.</Pgraph><Pgraph>Die st&#228;rkste Verbesserung durch die Rehabilitationsma&#223;nahme zeigte sich nach der Behandlung von Tumoren im Oro- und Nasopharynx. Patient&#42;innen mit hochgradiger Dysphagie zeigten die gr&#246;&#223;ten Verbesserungen der EAT-10-Werte (Mittelwertdifferenz -3,68), w&#228;hrend Betroffene ohne subjektive Dysphagie teilweise sogar leichte Verschlechterungen angaben.</Pgraph><SubHeadline>Diskussion</SubHeadline><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass Patient&#42;innen nach Therapie eines Kopf-Hals-Tumors von einer station&#228;ren phoniatrischen Rehabilitation profitieren. Sowohl die subjektive Einsch&#228;tzung des St&#246;rungsgrades als auch die standardisierte Erfassung mittels EAT-10 verbesserten sich im Verlauf der Behandlung.</Pgraph><Pgraph>Die starke &#220;berlappung der EAT-10-Werte zwischen den subjektiven Schweregraden verdeutlicht jedoch, dass beide Arten der Befragung offenbar unterschiedliche Aspekte erfassen. </Pgraph><Pgraph>Interessant ist zudem die unterschiedliche Verbesserung je nach Tumorlokalisation. Besonders stark Betroffene nach der Therapie von Oro- und Nasopharynxtumoren profitierten von der Rehabilitation, w&#228;hrend nach Hypopharynx- und Larynxtumoren geringere Verbesserungen beobachtet wurden. Dies k&#246;nnte auf schwerwiegendere funktionelle Einschr&#228;nkungen in diesen anatomischen Regionen zur&#252;ckzuf&#252;hren sein.</Pgraph><SubHeadline>Fazit&#47;Schlussfolgerung</SubHeadline><Pgraph>Patient&#42;innen nach der Behandlung eines Kopf-Hals-Tumors zeigten durch eine station&#228;re phoniatrische Rehabilitation eine signifikante Verbesserung ihrer subjektiv wahrgenommenen Schluckf&#228;higkeit, sowohl bei der Erhebung mit dem EAT-10 als auch bei der subjektiven Einsch&#228;tzung eines Schweregrades.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Zaretsky E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Steinbach-Hundt S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pluschinski P</RefAuthor>
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        <RefTitle>Validierung der deutschen Version des Eating Assessment Tool bei Kopf-Hals-Tumor-Patienten</RefTitle>
        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefJournal>Laryngorhinootologie</RefJournal>
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        <RefTotal>Zaretsky E, Steinbach-Hundt S, Pluschinski P, Grethel I, Hey C. Validierung der deutschen Version des Eating Assessment Tool bei Kopf-Hals-Tumor-Patienten. Laryngorhinootologie. 2018 Jul;97(7):480-6. DOI:10.1055&#47;a-0596-7780</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1055&#47;a-0596-7780</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Mittelwerte und Mediane der Angaben im EAT-10 f&#252;r die verschiedenen subjektiven Schweregrade und die ganze Gruppe, pr&#228;- und posttherapeutisch.</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Ergebnisse im EAT-10 in Abh&#228;ngigkeit vom subjektiven Schweregrad pr&#228;therapeutisch</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Ergebnisse im EAT-10 in Abh&#228;ngigkeit vom subjektiven Schweregrad posttherapeutisch</Mark1></Pgraph></Caption>
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