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      <Title language="de">Sequentielle ab interno Goniektomie (SAG)</Title>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260617</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>38. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Glaukom I</MeetingSession>
        <MeetingCity>N&#252;rnberg</MeetingCity>
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    <ArticleNo>FP 1.7</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Techniken der minimalinvasiven Glaukomchirurgie (MIGS), gliedern sich in inzisionale und exzisionale Ans&#228;tze. Die &#220;berwindung des TMW gilt als wesentlicher Faktor der Abflussverbesserung. Wenn das TMW auf voller Breite exzidiert wird, sinkt das Risiko unerw&#252;nschter Wundheilung im TMW und peripherer Synechierung. Allerdings besteht im TMW ein komplexes Spannungsgef&#252;ge verschiedener Gewebe und ventilartiger Strukturen, das den Abfluss reguliert. Eine vollst&#228;ndige Exzision &#252;ber bis zu 180 Grad k&#246;nnte diese Strukturen und damit deren Funktion schw&#228;chen. Die sequentielle Goniektomie, bei der exzisionale Abschnitte abwechseln mit geschontem TM, k&#246;nnte Vorteile einer vollst&#228;ndigen TMW-Exzision &#252;ber die gesamte Breite bei Erhaltung wichtiger anatomischer Strukturen und Funktionen vereinen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Der Eingriff beginnt mit Hauptschnitt und Parazentese. Darauf folgt die Injektion eines ophthalmischen Viskoelastikums (OVD) bzw. die Nutzung eines Infusionssystems, extern mit einem anterior chamber maintainer oder integriert in das MIGS-Ger&#228;t. Das Instrument wird in den SC eingef&#252;hrt und nur eine Uhrstunde vorw&#228;rtsbewegt. Anschlie&#223;end wird das Instrument aus dem SC entfernt, eine weitere Uhrzeit weiterbewegt und erneut in den SC eingef&#252;hrt. Diese Sequenz wird bis zu f&#252;nfmal wiederholt, um bis zu 180 Grad des vorderen Kammerwinkels zu behandeln.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Intra- und postoperative Kontrollen zeigen die Machbarkeit der Technik und das postoperative Erscheinungsbild multipler Sektoren-TM-Exzisionen (basierend auf Uhrstunden). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die sequenzielle ab interno Goniektomie k&#246;nnte essentielle anatomische Strukturen erhalten, die den Abfluss regulieren. Die SAG-Technik bzw. das SAG-Prinzip l&#228;sst sich mit allen verf&#252;gbaren exzisionalen Systemen durchf&#252;hren. Gr&#246;&#223;ere Multizenterstudien sind n&#246;tig, um zu kl&#228;ren, ob diese Technik die Erfolgsquote in der MIGS-Chirurgie weiter erh&#246;hen kann. </Pgraph></TextBlock>
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