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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Seltene Differentialdiagnose einer pelvinen Raumforderung &#8211; die Nebenmilz</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 5: Der interessante Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Koblenz</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V5.5</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Wir berichten &#252;ber eine seltene Differentialdiagnose einer pelvinen Raumforderung durch akzessorisches Milzgewebe. Eine Nebenmilz ist eine gutartige und asymptomatische Erkrankung. Es ist eine h&#228;ufige Anomalie und bei 10&#8211;30&#37; der Bev&#246;lkerung nachweisbar. Etwa 75&#37; aller akzessorischen Milzen befinden sich im Milzhilus, die n&#228;chsth&#228;ufigste Lokalisation f&#252;r akzessorisches Milzgewebe ist in der N&#228;he des Pankreasschwanzes (20&#37;). Die restlichen 5&#37; des akzessorischen Milzgewebes k&#246;nnen in den Ligamenta gastrosplenica, den Ligamenta lienorenalia, der Magenwand, der Darmwand, dem Omentum majus oder dem Mesenterium nachweisbar sein. Eine Rarit&#228;t ist der Nachweis im Becken oder Skrotum (splenogonadale Fusion). Von der akzessorischen Nebenmilz muss die Splenose eine andere Form von ektopen Milzgewebe unterschieden werden. Eine Splenose entsteht durch ein Trauma, bei dem sich ein Teil der Milz abl&#246;st und sich an anderer Stelle in der Bauchh&#246;hle einnistet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> 50 J&#228;hriger Patient der bei Z.n. Leistenhernien-OP rechts 2023 weiterhin pelvine Schmerzen angab und ein MRT-Becken veranlasst wurde. Es fand sich zwei direkt benachbarter je 2 cm Querdurchmesser messende solide Formationen hinter der Harnblase. Der Patient wurde zur histologischen Sicherung zwecks Biopsie vom Urologen vorgestellt. Nach Durchf&#252;hrung einer pelvinen und transrektalen Sonografie wurde die TRUS-Biopsie unter antibiotischer Abdeckung (Rektalabstrich) in Analgosedierung mit Entnahme von 3 Stanzzylinder durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Komplikationslose ambulante Biopsie. Histologisch fanden sich zahlreichen enthaltenen lymphocytoiden Zellen unter Ausbildung einzelner Lymphfollikel innerhalb einer abgekapselten L&#228;sion sowie benachbart zahlreiche sind auch gr&#246;&#223;erkalibrige und dickwandige, ansonsten regelrecht konfigurierte Gef&#228;&#223;e. Kein Anhalt f&#252;r eine epitheliale Neoplasie, keine Strukturen eines seminomat&#246;sem Tumors. V.a. Nebenmilz. Der Befund wurde referenzpathologisch best&#228;tigt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Aufgrund der Biopsie l&#228;sst sich nicht zwischen zwei echten akzessorischen Nebenmilzen und einer Splenose differenzieren, zumal der Patient anamnestisch im Alter von 8 Jahren ein abdominelles Trauma mit &#8222;mehrfachen&#8220; Bauchoperationen angegeben hat. Als Ursache der beklagten pelvinen Schmerzen kommen sie nicht in Frage, eine chirurgische Entfernung ist nicht erforderlich.</Pgraph></TextBlock>
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