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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26swdgu361</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die extravesikale Dauerkatheterlage &#8211; wenn das Hufgetrappel doch zum Zebra geh&#246;rt</Title>
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          <Affiliation>Johanniter Klinik Godesh&#246;he, Neuro-Urologie, Bonn, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished>20260610</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#252;dwestdeutsche Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>66. Jahrestagung der S&#252;dwestdeutschen Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingName>
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        <MeetingSession>Vortragssitzung 5: Der interessante Fall</MeetingSession>
        <MeetingCity>Koblenz</MeetingCity>
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    <ArticleNo>V5.2</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Der Wechsel transurethraler Dauerkatheter (tuDK) bei der Frau ist in der Regel eine unkomplizierte Routinema&#223;nahme in der station&#228;ren und ambulanten Pflege. Der folgende Fallbericht beschreibt eine Komplikation, die durch die speziellen Vordiagnosen der Patientin zun&#228;chst maskiert war.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Die von uns behandelte junge Frau erlitt im Rahmen der Geburt ihres ersten Kindes bei HELLP-Syndrom eine intrapartale Stammganglienblutung, das Kind wurde per sekund&#228;rer Notsectio entbunden. Nach der Akuttherapie wurde sie mit Hemiplegie und Aphasie in unserer Rehabilitationseinrichtung nachbehandelt. Die urologische Vorstellung erfolgte nach routinem&#228;&#223;igem tuDK Wechsel am Vortag, da sich neben geringer Urinausscheidung in den Beutel eine erhebliche Menge leicht blutigen Urins am DK vorbei entleerte. Auff&#228;llig war das mangelnde DK-Spiel in der Blase. Die Sonographie zeigte den DK-Ballon retropubisch gelegen. Bei Verdachtsdiagnose einer durch DK-Dauerableitung larvierten Blasenwandverletzung infolge Notsectio konnte ein Tiemann-Katheter unkompliziert gelegt werden. Die korrekte Lage wurde sonographisch best&#228;tigt. Wenig sp&#228;ter pr&#228;sentierte die Patientin intervallartige Makroh&#228;maturien, pl&#246;tzlich einsetzende &#220;belkeit, unklare abdominelle Schmerzen und Blutdruckabfall. Die Sonographie der Nieren zeigte bis auf eine Zyste im oberen Nierendrittel rechts keine Auff&#228;lligkeiten. Es wurde unmittelbar ein Notfall-CT Abdomen veranlasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In der CT-Diagnostik zeigte sich ein auff&#228;llig weiter rechter Ureter als Blutungsquelle mit Harnaufstau der Niere. Auf Nachfrage bzgl. der Diskrepanz zwischen Nieren-Sonographie und CT-Ergebnis wurde eine Doppelnierenanlage rechts erkannt. Bei der Patientin lag ein Ureter duplex mit ektope M&#252;ndung vor, &#252;ber die der DK beim Wechsel zuf&#228;llig eingelegt und intraureteral geblockt worden war. Die Patientin hatte in der Folge Harnleiterkoliken durch Harnleiterblutung, die sich vegetativ &#228;u&#223;erten. Es erfolgte umgehend die Verlegung in die urologische Akutversorgung, wo notfallm&#228;&#223;ig die Anlage einer Harnleiterschiene wegen beginnender Sepsis erfolgte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Doppelnierenanlage mit ektop m&#252;ndendem Ureter duplex war urs&#228;chlich f&#252;r die DK-Fehllage. Sowohl die intraureterale DK-Lage als auch die nachfolgende blutungsbedingte Harnleiterkolik nach Dekompression wurde wegen der Aphasie und der rechtsseitigen Hemiparese mit Verlust der Sensibilit&#228;t erst zeitverz&#246;gert diagnostiziert. </Pgraph><Pgraph>Nach dem Wechsel eines DK sollte immer auf eine unauff&#228;llige Urinausscheidung und in der Blase unauff&#228;llig Beweglichkeit des DK geachtet werden. Bei Auff&#228;lligkeiten bringt eine sonographische Lagekontrolle rasch Aufschluss &#252;ber eine korrekte Lage. Insbesondere neurogen beeintr&#228;chtigte Personen m&#252;ssen mit zus&#228;tzlicher Sorgfalt behandelt werden, da Schmerzen als Warnsignal nicht empfunden oder ge&#228;u&#223;ert werden k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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