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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26isls441</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Kurs ISBARC mit Peertutor&#42;innen &#8211; &#220;ben einer standardisierten Patienten&#252;bergabe mittels Rollenspielen</Title>
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          <LastnameHeading>Kr&#228;henb&#252;hl</LastnameHeading>
          <Firstname>Agnes</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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          <Lastname>Heussner</Lastname>
          <LastnameHeading>Heussner</LastnameHeading>
          <Firstname>Ingrid</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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          <Lastname>Bisaz</Lastname>
          <LastnameHeading>Bisaz</LastnameHeading>
          <Firstname>Jutta</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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          <Lastname>Bieri</Lastname>
          <LastnameHeading>Bieri</LastnameHeading>
          <Firstname>Pascale</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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        <Email>pascale.bieri&#64;uzh.ch</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260507</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>20. Internationales SkillsLab Symposium 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 3: Fit f&#252;r Klinik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Mannheim</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260312</DateFrom>
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    <ArticleNo>26isls44</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die strukturierte und adressatengerechte Patienten&#252;bergabe ist ein zentraler Bestandteil der klinischen Versorgung und tr&#228;gt wesentlich zur Patientensicherheit bei. Unklare, unvollst&#228;ndige oder ungeordnete m&#252;ndliche &#220;bergaben gelten als h&#228;ufige Ursache f&#252;r Fehler im klinischen Alltag. Das international etablierte ISBARC-Schema (Identification &#8211; Situation &#8211; Background &#8211; Assessment &#8211; Recommendation&#47;Request&#47;Risk &#8211; Commitment&#47;Close the loop) stellt ein evidenzbasiertes Kommunikationsinstrument dar, das insbesondere auch f&#252;r Ausbildungskontexte geeignet ist.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Kurskonzeptes:</Mark1> Der Kurs &#8222;Patienten&#252;bergabe&#47;-vorstellung ISBARC&#8220; richtet sich an Studierende des 5. Studienjahres und soll auf das klinische Kommunizieren in &#220;bergabe- und Vorstellungssituationen im Wahlstudienjahr vorbereiten. In einem 2h 15min dauernden Kurs bearbeiten Kleingruppen sechs klinische Fallszenarien mithilfe des ISBARC-Schemas. Die Fallunterlagen sind gezielt so ausgew&#228;hlt, dass sie eine Vielzahl relevanter wie auch weniger relevanter Informationen enthalten. Dadurch wird zun&#228;chst die F&#228;higkeit zur Informationsselektion und Priorisierung gef&#246;rdert, bevor im zweiten Schritt die strukturierte m&#252;ndliche &#220;bergabe nach ISBARC trainiert wird. Die Lernaktivit&#228;ten sind als Rollenspiele konzipiert und werden von geschulten Peertutor&#42;innen moderiert. Eine abschliessende Plenumsbesprechung durch eine&#42;n Dozent&#42;in dient der &#252;bergeordneten Verortung und Vertiefung.</Pgraph><Pgraph>Jede&#42;r Studierende&#42;r &#252;bernimmt in zwei Szenarien aktiv die Rolle der &#252;bergebenden Person, z. B. bei der &#220;bergabe eines Notfallpatienten, einer Patientenvorstellung im Rahmen der Morgenvisite oder einer Konsilanmeldung. Nach jedem Rollenspiel erfolgt eine strukturierte Selbsteinsch&#228;tzung sowie ein checklistenbasiertes Feedback durch die Mitstudierenden sowie ein Peer-Feedback, das sich an klar definierten ISBARC-Kriterien orientiert. Eine Limitation des Formats besteht darin, dass die Peertutor&#42;innen aus demselben Studienjahr stammen und &#252;ber begrenzte klinische Erfahrung verf&#252;gen. Dieser Aspekt wird im Kursdesign bewusst ber&#252;cksichtigt: Der inhaltliche Fokus liegt nicht auf medizinischen Detailfragen, sondern konsequent auf der Kommunikationsstruktur, Klarheit und Priorisierung von Informationen im Rahmen der m&#252;ndlichen &#220;bergabe.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Durch die Kombination aus realit&#228;tsnahen Fallbeispielen und konsequenter Nutzung des ISBARC-Schemas f&#246;rdert der Kurs eine klare, effiziente und standardisierte Kommunikation im klinischen Alltag. Aus Sicht der Peertutor&#42;innen ergibt sich ein zus&#228;tzlicher didaktischer Mehrwert: Durch die Moderation der Rollenspiele und das strukturierte Feedback vertiefen sie ihr eigenes Verst&#228;ndnis klinischer Kommunikationsprozesse und internalisieren die ISBARC-Kriterien.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Evaluation und Ausblick:</Mark1> Im Jahr 2025 hat das Team Lernzentrum der Universit&#228;t Z&#252;rich zwei Pilotierungen in unterschiedlichen Gr&#246;ssen durchgef&#252;hrt. Die positiven Evaluationsergebnisse sprechen f&#252;r eine curriculare Verankerung, deren Machbarkeit derzeit gepr&#252;ft wird.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Autor&#42;innen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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