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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Peer-Tutor&#42;innen als Examinierende im Skills-OSCE des 3. Studienjahrs &#8211; Feedbackschulung f&#252;r gelungene Lernmomente im formativen Setting</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinische Fakult&#228;t, Z&#252;rich, Schweiz</Affiliation>
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        <Email>pascale.bieri&#64;uzh.ch</Email>
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      <Keyword language="de">Peertutor:innen</Keyword>
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      <DatePublished>20260507</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>20. Internationales SkillsLab Symposium 2026</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 1: Signatures</MeetingSession>
        <MeetingCity>Mannheim</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Klinische Untersuchungstechniken erfordern fr&#252;hzeitig strukturierte &#220;bungsm&#246;glichkeiten in einer realit&#228;tsnahen Lernumgebung. Objektive Pr&#252;fungsformate wie das OSCE bieten hierf&#252;r eine verl&#228;ssliche und kompetenzorientierte Grundlage.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Kurskonzeptes:</Mark1> Der extracurriculare Skills-OSCE im 3. Studienjahr dient der strukturierten Standortbestimmung der klinischen Untersuchungskompetenzen und schafft zugleich einen Lernmoment innerhalb eines gesch&#252;tzten Rahmens. Die Veranstaltung ist als objektiviertes Pr&#252;fungsformat aufgebaut, bei dem Studierende an sechs Stationen standardisierte Aufgaben bearbeiten und ihre praktischen F&#228;higkeiten an Simulationspersonen demonstrieren. Jede Station fokussiert auf einen spezifischen Untersuchungsbereich. Die Themen pro Station lauten: Abdomenstatus, Lymphknoten- und Gef&#228;ssstatus, kardiopulmonaler Status, neurologischer Status &#8211; Hirnnerven &#38; Koordination sowie neurologischer Status &#8211; Gang&#47;Stand, Kraft, Sensibilit&#228;t und Reflexe. Die sechste Station widmet sich dem Anamnesegespr&#228;ch.</Pgraph><Pgraph>Eine Besonderheit des Formats ist der Einbezug von Peer-Tutor&#42;innen aus dem 6. Studienjahr als Examinierende. Diese absolvieren eine mehrst&#252;ndige Schulung mit Fokus auf standardisierte Bewertungsraster und konstruktives Feedback. Mehrwert des Peer-Ansatzes: Aus Sicht der Studierenden senkt der Einsatz von Peertutor&#42;innen die Hemmschwelle im Pr&#252;fungs- und Lernsetting. Peers werden h&#228;ufig als weniger einsch&#252;chternd wahrgenommen als &#228;rztliche Pr&#252;fende, was ein offeneres Annehmen von Feedback erleichtert. Gleichzeitig tr&#228;gt das Format zur Entlastung des klinischen Lehrpersonals bei. Durch die gezielte Schulung der Peertutor&#42;innen wird zudem eine konsistente, strukturierte und vergleichbare Bewertung sichergestellt.</Pgraph><Pgraph>Auch f&#252;r die Peertutor&#42;innen selbst ergibt sich ein deutlicher p&#228;dagogischer Mehrwert. Im Sinne von &#8222;Teaching is Learning Twice&#8220; f&#252;hrt das Anleiten und Beurteilen j&#252;ngerer Studierender zur Vertiefung eigener Kenntnisse. Die Evaluationskriterien werden internalisiert, wodurch eine klarere Vorstellung guter klinischer Praxis entsteht. Dies wirkt sich positiv auf die eigene OSCE-Performance und die Vorbereitung auf das Staatsexamen aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der Skills-OSCE f&#246;rdert eine realit&#228;tsnahe, reflexionsorientierte und kompetenzbasierte Ausbildung. Er st&#228;rkt Untersuchungs- und Kommunikationskompetenzen, schafft einen integrativen Lern- und Pr&#252;fungsraum und generiert sowohl f&#252;r Teilnehmende als auch f&#252;r Peertutor&#42;innen einen nachhaltigen Lerngewinn.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Evaluation und Ausblick:</Mark1> An der Universit&#228;t Z&#252;rich wird der Skills-OSCE im M&#228;rz 2026 zum vierten Mal f&#252;r insgesamt 96 Studierende zusammen mit 24 Peertutor&#42;innen und 18 Simulationspersonen durchgef&#252;hrt. Evaluationen zeigen eine hohe Akzeptanz; eine curriculare Verankerung wird bef&#252;rwortet und derzeit gepr&#252;ft. Als zentrale Herausforderung f&#252;r den Roll-Out gilt der gro&#223;e Bedarf an Peertutor&#42;innen (ca. 70-80 Personen) sowie deren erfolgreiche Rekrutierung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Interessenkonflikte:</Mark1> Die Autor&#42;innen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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