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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25gmds1216</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">HeiCuDigiMed: Entwicklung eines Heidelberger longitudinalen Curriculums f&#252;r digitale Kompetenzen im Studium der Humanmedizin</Title>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 4: Fachbereichs&#252;bergreifende Themen</MeetingSession>
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    <ArticleNo>Abstr. 219</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Die rasante Entwicklung digitaler Technologien schafft grundlegende Ver&#228;nderungen im Gesundheitswesen und erfordert digitale Kompetenzen von angehenden &#196;rzt:innen <TextLink reference="1"></TextLink>. Elektronische Gesundheitsakten, Telemedizin, K&#252;nstliche Intelligenz (KI) und mobile Gesundheitsanwendungen sind heute Bestandteil der klinischen Praxis. Digitale Themen werden bereits im Medizinstudium unterrichtet, doch es fehlt ein strukturiertes und einheitliches Curriculum <TextLink reference="2"></TextLink>, wie es wahrscheinlich von der neuen Approbationsordnung (&#196;ApprO) als longitudinales Curriculum (LC) gefordert werden wird. </Pgraph><Pgraph>Als zentrale Themen soll das LC beispielsweise die Funktionsweise und Limitationen von KI, klinischen Anwendungssystemen, Datensicherheit und ethische Fragen umfassen. Eine strukturierte Vermittlung digitaler Kompetenzen erm&#246;glicht, dass zuk&#252;nftige &#196;rzt:innen digitale Technologien nutzen, um die Patientenversorgung zu verbessern und die Digitalisierung des Gesundheitswesens aktiv mitzugestalten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Zur Entwicklung des LCs wurde zun&#228;chst eine Arbeitsgruppe (AG) an der Medizinischen Fakult&#228;t Heidelberg (MFHD) gegr&#252;ndet. Diese besteht aus Personen, die in die Lehre der Humanmedizin involviert sind und digitale Kompetenzen verankern m&#246;chten.</Pgraph><Pgraph>Um einen lokalen Lernzielkatalog (HeiCuDigiMed) zu entwickeln, wurde eine Delphi-Umfrage durchgef&#252;hrt. Dazu wurde die Relevanz der Lernziele des NKLM-Projektgruppenkatalogs &#8222;Digitale Kompetenzen&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink>, der auf dem Lernzielkatalog der GMDS AG MI-Lehre <TextLink reference="4"></TextLink> basiert, abgefragt. Konsentierte Lernziele wurden in HeiCuDigiMed &#252;bernommen. Konsens galt als erreicht, wenn auf einer 5-Punkt Likert-Skala mindestens 80&#37; der Teilnehmenden die Lernziele als &#8222;eher relevant&#8220; (4) oder &#8222;sehr relevant&#8220; (5) bewerteten und mindestens 90&#37; als &#8222;neutral&#8220; (3) oder besser.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich wurde begonnen, bestehende Veranstaltungen zu identifizieren, die bereits digitale Kompetenzen vermitteln. Dies soll in AG-Treffen, pers&#246;nlichen Gespr&#228;chen und durch Sichtung von Inhalten auf der Lernplattform Moodle erreicht werden. Identifizierte Veranstaltungen werden einem oder mehreren Lernzielen aus HeiCuDigiMed zugeordnet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> An der ersten Runde der Delphi-Umfrage nahmen 35 von 40 angefragten Personen teil; in der zweiten Runde beteiligten sich 29 erneut. So konnte ein Lernzielkatalog entwickelt werden, der 35 der urspr&#252;nglichen 59 Lernziele enth&#228;lt. Die Lernziele stammen aus den Kategorien Informationsmanagement, Kommunikation, Informationssysteme im Gesundheitswesen, Apps, Entscheidungsunterst&#252;tzung, KI, Gesundheitstelematik, Telemedizin, Datenschutz, regulatorische Anforderungen, Zugriff auf medizinisches Wissen, Signal- und Bildverarbeitung und Medizin im Digitalen Zeitalter. Die Vermittlung von Forschungskompetenzen erfolgt parallel in dem LC &#8222;Wissenschaftliche Kompetenzen&#8220;. </Pgraph><Pgraph>Der Aufbau von HeiCuDigiMed sieht die Unterteilung in Kern-, Wahlpflicht- und Wahlkompetenzen vor. Die Kernkompetenzen sollen in digitalen Lernmodulen vermittelt werden, die die Studierenden w&#228;hrend der Vorklinik und Prop&#228;deutik absolvieren, sowie einem virtuellen Krankenhausinformationssystem, mit dem im klinischen Studienabschnitt digitale Kompetenzen praktisch erworben werden k&#246;nnen. Mit der Gestaltung der Lernmodule wurde mithilfe von Articulate Rise begonnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion:</Mark1> Die Integration der Inhalte des LCs ist herausfordernd, da der bestehende Lehrplan bereits stark ausgelastet ist. Um digitale Kompetenzen nachhaltig im Curriculum zu verankern, wird ein flexibles Konzept ben&#246;tigt, das sich auch den raschen Entwicklungen anpassen kann.</Pgraph><Pgraph>Wichtig ist die Schaffung eines gemeinsamen Verst&#228;ndnisses zentraler Fachbegriffe wie beispielsweise &#8222;Digitale Medizin&#8220;. Einheitliche Definitionen sind notwendig, damit Lehrende und Studierende gemeinsam Wissen aufbauen k&#246;nnen und digitale Kompetenzen von unterschiedlichen Lehrenden in unterschiedlichen Fachgebieten vermittelt werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Das LC &#8222;Digitale Kompetenzen&#8220; soll zuk&#252;nftige &#196;rzt:innen auf ihre T&#228;tigkeit vorbereiten. Ein lokaler Lernzielkatalog und ein Konzept sind jetzt vorhanden. Als n&#228;chstes werden bestehende Veranstaltungen in das LC integriert und Inhalte f&#252;r neue Veranstaltungen erarbeitet.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTotal>Ferreira JC, Elvas LB, Correia R, Mascarenhas M. Empowering Health Professionals withDigital Skills to Improve Patient Care and Daily Workflows. Healthcare (Basel). 2025; 13(3). DOI: 10.3390&#47;healthcare13030329</RefTotal>
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