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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Aufbau und Administration des DIZ-Projektmanagements am Standort Jena zur Umsetzung von FDPG-Datennutzungsprojekten</Title>
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      <Keyword language="de">Datenintegrationszentrum</Keyword>
      <Keyword language="de">Deutsches Forschungsdatenportal f&#252;r Gesundheit</Keyword>
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      <DatePublished>20251103</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (GMDS)</MeetingName>
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        <MeetingSession>PS 2: Interoperability and standards</MeetingSession>
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    <ArticleNo>Abstr. 192</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Das Datenintegrationszentrum (DIZ) <TextLink reference="1"></TextLink> ist am Universit&#228;tsklinikum Jena (UKJ) Teil des Gesch&#228;ftsbereichs Informationstechnologie und mittlerweile zentraler Ansprechpartner zur interoperablen lokalen und multizentrischen Nutzung von Behandlungsdaten in Forschung und Krankenversorgung. Das DIZ-Projektmanagement-Team nimmt eine Schl&#252;sselposition in der Steuerung von Datennutzungsprojekten am DIZ Jena ein. Multizentrische Datennutzungsantr&#228;ge werden u.a. &#252;ber das Deutsche Forschungsdatenportal f&#252;r Gesundheit (FDPG) <TextLink reference="2"></TextLink> an das DIZ Jena gestellt. Das Projektmanagement am DIZ Jena folgt f&#252;r FDPG-Datennutzungsprojekte einem klar definierten Ablauf mit aufeinander abgestimmten Prozessen, die die Einhaltung aller rechtlichen, datenschutzrelevanten und infrastrukturellen Anforderungen sicherstellen. Die im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) aufgebauten Strukturen werden in der aktuellen Phase der Erstanwendung und Umsetzung von FDPG-Datennutzungsprojekten mittels Feedbackschleifen der datenliefernden Standorte und durch das FDPG erprobt und verbessert.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Der Workflow beginnt mit einem zumeist multizentrischen Datennutzungsantrag, &#252;ber das FDPG-Portal an das DIZ gerichtet <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Der rechtliche Rahmen wird im Teilnahmerahmenvertrag sowie dem &#252;bergeordneten Datenschutzkonzept der MII <TextLink reference="5"></TextLink> inkl. &#252;bergreifender Nutzungsordnung vorgegeben. Hierf&#252;r wird ein standardisierter Projektsteckbrief im Projektverwaltungssystem des DIZ angelegt. Auf dessen Grundlage f&#252;hrt das DIZ-Projektmanagement eine umfassende formale Pr&#252;fung durch. Diese ber&#252;cksichtigt relevante Aspekte wie Datenschutzkonformit&#228;t, Ethik, Machbarkeit und Ressourcenbedarfe. Die Rechtsgrundlage ist ma&#223;geblich f&#252;r den Workflow und unterscheidet zwischen Verteilter oder Zentraler Analyse (Datenherausgabe) <TextLink reference="5"></TextLink>. Bei unvollst&#228;ndigen oder unklaren Angaben erfolgen gezielte R&#252;ckfragen &#252;ber das FDPG-Portal oder Kl&#228;rung unter Einbeziehung UKJ-interner Instanzen, wie Datenschutz, IT-Sicherheit und Justitiariat. Nach DIZ-interner Freigabe wird das gemeinsame Use and Access Committee (UAC) des DIZ Jena und der Integrierten Biobank Jena (IBBJ) eingebunden. Dieses Gremium tagt monatlich und pr&#252;ft auf Grundlage der eigens hierf&#252;r entwickelten und etablierten Pr&#252;fdokumente auf Durchf&#252;hrbarkeit am Standort UKJ, gegebenenfalls unter spezifischen Auflagen. Nach positivem Votum des UAC erfolgt die R&#252;ckmeldung im FDPG-Portal, welches die vertraglichen Prozesse umsetzt. Im Gesamtprozess werden s&#228;mtliche Fristen durch das DIZ-Projektmanagement &#252;berwacht. Die technischen DIZ-Bereiche werden involviert, sobald die Projektumsetzung zur Datenbereitstellung startet. Nach erfolgreicher Datenlieferung koordiniert das DIZ-Projektmanagement-Team die Archivierung projektspezifischer Dokumente gem&#228;&#223; zugrundeliegender Fristen und Verfahrensanweisungen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Das DIZ Jena erarbeitete SOPs (Standard Operating Procedures), die alle Prozesse zur Umsetzung von Datennutzungsprojekten umfassen und Teil des DIZ-internen Service-Katalogs sind. Zudem nutzt das DIZ Jena ein eigens f&#252;r die DIZ-Bedarfe aufgebautes Projektverwaltungssystem f&#252;r das Monitoring aller Datennutzungsprojekte. Das DIZ Jena wirkte bei der Etablierung der UAC-Gesch&#228;ftsordnung und Benennung des UAC-Gremiums mit. Diese Vorteile f&#252;hren zu einer beschleunigten Projektbearbeitung und h&#246;heren Transparenz f&#252;r alle Beteiligten. Dennoch existieren Herausforderungen wie der erhebliche Dokumentationsaufwand sowie fehlende Automatisierung bestimmter Prozessschritte, die aktuell hohen personellen und zeitlichen Ressourceneinsatz an den Standorten erfordern. Standortspezifische Rahmenbedingungen wie die Umsetzung von Datennutzungsprojekten am UKJ im Kontext der Eigenforschung (&#167;27 Abs. 4 Th&#252;rKHG) bedingen erg&#228;nzend Beratungsbedarfe u.a. mit den verantwortlichen Krankenhaus&#228;rzten, die standorteigen und somit nicht in FDPG-Abl&#228;ufen abbildbar sind. Das Gesundheitsdatennutzungsgesetz wird Erleichterungen in der Umsetzung von Datennutzungsprojekten bieten und ist derzeit noch in der Implementierungsphase.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Trotz der identifizierten Herausforderungen erm&#246;glichen die am DIZ Jena etablierten Verfahren und Tools eine effiziente Umsetzung von FDPG-Datennutzungsprojekten. Zuk&#252;nftige Entwicklungen sollten auf die Automatisierung wiederkehrender Prozessschritte abzielen. Die aktuellen Prozesse bieten eine solide Grundlage f&#252;r die zunehmende Anzahl von Forschungsprojekten und tragen wesentlich zur F&#246;rderung datengest&#252;tzter medizinischer Forschung bei.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.</Pgraph><Pgraph>Die Autoren geben an, dass kein Ethikvotum erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefTitle>Die Datenintegrationszentren &#8211; Von der Konzeption in der Medizininformatik-Initiative zur lokalen Umsetzung in einem Netzwerk Universit&#228;tsmedizin</RefTitle>
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        <RefTotal>Albashiti F, Thasler R, Wendt T, et al. Die Datenintegrationszentren &#8211; Von der Konzeption in der Medizininformatik-Initiative zur lokalen Umsetzung in einem Netzwerk Universit&#228;tsmedizin. Bundesgesundheitsbl. 2024;67:629&#8211;636. DOI: 10.1007&#47;s00103-024-03879-5</RefTotal>
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        <RefTotal>Taskforce Datenschutz der MII mit Vertretern der Konsortien DIFUTURE, HiGHmed M, SMITH, dem Sprecher der AG Datenschutz der TMF sowie Vertretern der TMF-Gesch&#228;ftsstelle. &#220;bergreifendes Datenschutzkonzept der Medizininformatik-Initiative. 2021.</RefTotal>
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