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    <Identifier>26nrwgu70</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26nrwgu70</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26nrwgu703</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Dilatation von Harnr&#246;hrenengen mit einem paclitaxelbeschichteten Ballondilatationssystem (Optilume&#174;) &#8211; eine Beobachtungsstudie nach 28 Patienten</Title>
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          <Affiliation>Alexianer Krefeld GmbH, Klinik f&#252;r Urologie, Kinderurologie, Urogyn&#228;kologie und Andrologie, Krefeld, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20260408</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0643</MeetingId>
        <MeetingSequence>70</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Nordrhein-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Urologie e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>71. Kongress der Nordrhein-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Urologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Poster</MeetingSession>
        <MeetingCity>Essen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260416</DateFrom>
          <DateTo>20260417</DateTo>
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    <ArticleNo>P 3.7</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Seit 2023 wird in unserer Klinik eine minimalinvasive Therapie von Rezidivengen der m&#228;nnlichen hinteren Harnr&#246;hre angeboten. Dabei handelt es sich um eine Ballondilatation mit einem medikamentenbeschichteten Kathetersystem (Optilume).</Pgraph><Pgraph>Die Daten der Zulassungsstudie zeigen eine deutlich bessere Rezidivfreiheitsrate als bei &#252;blichen endoskopischen Verfahren. In unserer Beobachtungsstudie wollen wir prospektiv diese Ergebnisse &#252;berpr&#252;fen und mit den Daten unserer bisherigen Standardtherapie bei Rezidivengen (Mundschleimhauttransplantation) vergleichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Die Indikationsstellung erfolgte mittels retrogradem Urethrogramm. Eingeschlossen wurden Patienten mit einem Rezidiv einer hinteren Harnr&#246;hrenenge. Das Verfahren wurde zwischen 2023 und 2025 bei 28 M&#228;nnern durchgef&#252;hrt. Intraoperativ erfolgte standardm&#228;&#223;ig eine minimale Sichturethrotomie um das Ballondilatationssystem platzieren zu k&#246;nnen. In der Folge wurde dann die Enge mit dem Ballon bei 10 bar f&#252;r eine Dauer von 7 Minuten auf eine Weite von 30 Chrr. dilatiert. Ein transurethraler Katheter wurde f&#252;r 24 Stunden eingelegt. Es erfolgte dann Kontrollen der Patienten nach 3, 6 und 12 Monaten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im Beobachtungszeitraum von 2023 bis 2025 wurden insgesamt 28 M&#228;nner mit einer Ballondilatation der hinteren Harnr&#246;hre behandelt. Der Altersdurchschnitt lag bei 68,3 Jahren. Bei den Engstellen handelte es sich um Rezidive nach Voroperation. Die h&#228;ufigsten Voroperationen waren die Sichturethrotomien in 82,1&#37;. Komplikationen nach Clavien- Dindo traten keine auf. Der mittlere Nachbeobachtungszeitraum lag bei 6,2 Monaten. Die Zufriedenheit der Patienten lag in Verlauf bei 85,8&#37;. 46,4&#37; der Patienten gaben einen leichten postoperativen Schmerz (VAS 3&#8211;4 von 10) an. Rezidive sahen wir bei 4 Patienten (14,2&#37;), wobei 3 Patienten im Vorfeld eine Radiatio der Prostata erhalten hatten. Die Rezidivquote lag damit &#252;ber der unserer bisherigen Standardtherapie (offene Rekonstruktion) mit 10,2&#37;. Die Rate von Patienten, die sich nochmals mittels einer Ballondilataion behandeln lassen w&#252;rden lag bei 89,3&#37;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ballondilatation der Harnr&#246;hre mit dem medikamentenbeschichteten Ballonsystem (Optilume) stellt eine minimalinvasive Therapiealternative zur offenen Rekonstruktion dar, mit guten Ergebnissen in der fr&#252;hen Nachbeobachtungsphase.</Pgraph><Pgraph>Das Verfahren ist deutlich weniger belastend, komplikationsarm und geht mit einer hohen Patientenzufriedenheit einher.</Pgraph></TextBlock>
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