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      <Title language="de">Chronische Blepharokonjunktivitis</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Darstellung des Falls eines 80-j&#228;hrigen Patienten mit seit mehreren Jahren linksseitiger, rezidivierender Konjunktivitis, bei dem letztlich ein infiltrativ wachsendes Basalzellkarzinom mit orbitaler Beteiligung diagnostiziert wurde.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Ein 80-j&#228;hriger Patient stellte sich mit einer seit etwa vier Jahren bestehenden, rezidivierenden Konjunktivitis des linken Auges vor. Im Januar sei auf diesem Auge eine Kataraktoperation durchgef&#252;hrt worden. In der klinischen Untersuchung zeigten sich eine Madarosis, eine Fornixverk&#252;rzung, ein inkompletter Lidschluss sowie ein derb tastbarer Befund im lateralen Lidbereich. Die Motilit&#228;t war bei eingeschr&#228;nkter Kooperation frei. In der Computertomographie ergab sich der Verdacht auf eine Infiltration des Musculus rectus lateralis sowie eine Beteiligung des Bulbus oculi. Zur weiteren Abkl&#228;rung wurde eine Probebiopsie durchgef&#252;hrt und histopathologisch untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die histopathologische Untersuchung ergab ein Basalzellkarzinom mit fibrosierendem Wachstumsmuster. Der Befund wurde ausf&#252;hrlich mit dem Patienten besprochen. Im Vordergrund stand die Frage, ob aufgrund des noch guten Visus eine prim&#228;r medikament&#246;se Behandlung, der Versuch einer lokalen chirurgischen Exzision oder eine Exenteratio orbitae (wie vom Tumorboard vorgeschlagen) vorgenommen werden sollte. Die Entscheidungsfindung gestaltete sich schwierig, da einerseits eine fortgeschrittene lokale Tumorausdehnung, andererseits jedoch ein guter Visus und geringe subjektive Einschr&#228;nkung vorlag.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Dieser Fall verdeutlicht die diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen bei fortgeschrittenen periokul&#228;ren Basalzellkarzinomen mit orbitaler Infiltration. Die Betreuung dieses Patienten ist besonders komplex, zum einen aufgrund der ethisch-emotionalen Schwierigkeit, die Indikation zu einer potenziell entstellenden Operation bei erhaltener Sehf&#228;higkeit zu diskutieren, und zum anderen wegen der Notwendigkeit, eine enge interdisziplin&#228;re Abstimmung zwischen Augenheilkunde, Radiologie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu koordinieren.</Pgraph></TextBlock>
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