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      <Title language="de">Beidseitige Bindehauttumore unklarer Genese</Title>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Fremdk&#246;rpergranulome der Bindehaut werden immer wieder in der Literatur beschrieben. Die Ursachen k&#246;nnen teilweise sehr unterschiedlich sein. Die h&#228;ufigsten Gr&#252;nde sind iatrogen eingebrachtes Material im Zuge von Operationen oder akzidentell verbliebenes Material nach Trauma. In den meisten F&#228;llen ist die Anamnese bereits hinweisend auf ein ausl&#246;sendes Ereignis.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Wir berichten &#252;ber einen 87-j&#228;hrigen m&#228;nnlichen Patienten, dem eine gelbliche Ver&#228;nderung der Bindehaut bds. aufgefallen war, weshalb er beim Augenarzt vorstellig wurde. Bei der Untersuchung zeigten sich beidseits symmetrische Ver&#228;nderungen der inferioren bulb&#228;ren Bindehaut mit einer aufliegenden &#8222;gelben Kappe&#8220;. Der restliche ophthalmologische Befund war unauff&#228;llig. Bis auf ein leichtes Fremdk&#246;pergef&#252;hl &#228;u&#223;erte der Patient keine Beschwerden. In der Vorgeschichte gab es weder eine Augenoperation noch ein Trauma. Zudem konnte der Patient nicht eindeutig angeben, seit wann die Ver&#228;nderungen der Bindehaut bestanden. Wir haben diese Ver&#228;nderungen beidseits in toto entfernt und zur pathologischen Begutachtung eingeschickt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Im vorl&#228;ufigen histologischen Befund wurde der Verdacht auf einen r&#246;hrenf&#246;rmigen Fremdk&#246;rper ge&#228;u&#223;ert. In der weiteren histologischen Aufarbeitung zeigte sich ein membranartiges, organoides Material mit zottenartiger Formation. Die Struktur war zu gro&#223; f&#252;r die &#252;blichen in der Hornhaut vorkommenden Parasiten und wies keine typischen pflanzlichen Zellstrukturen auf. Unsere Pathologie hielt es f&#252;r m&#246;glich, dass es sich um Reste von Insektenanteilen oder Insekteneiern handelte. Eine weitere Begutachtung einer externen Ophthalmopathologie zeigte wiederum eine schwach Kongorotf&#228;rbung, sodass der V.a. eine Amyloidose im Raum stand. Eine entsprechende Untersuchung des Patienten fiel allerdings negativ aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Fremdk&#246;rperreaktionen auf organische Stoffe wie Insektenanteile k&#246;nnen verschiedene Erscheinungsformen annehmen. Allerdings waren der beidseitige und symmetrisch ausgepr&#228;gte Befund in unserem Fall eher untypisch f&#252;r ein durch Insektenanteile ausgel&#246;stes Granulom. Eine generalisierte Amyloidose konnte zwar nicht nachgewiesen werden, k&#246;nnte aber einen beidseitigen Befund erkl&#228;ren. Die histologische Untersuchung ist ein wichtiger und meist zielf&#252;hrender Baustein zur Diagnosefindung. Dennoch zeigt der vorliegende Fall, dass eine eindeutige Einordnung nicht immer zweifelsfrei m&#246;glich ist &#8211; besonders in F&#228;llen mit unklarer Anamnese.</Pgraph></TextBlock>
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