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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Cataracta traumatica mit Hyperopisierung durch Abflachung der Linse nach stumpfem Bulbustrauma</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
        <MeetingName>188. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingName>
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        <MeetingSession>Katarakt</MeetingSession>
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          <DateTo>20260207</DateTo>
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    <ArticleNo>26rwa21</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Eine Hyperopisierung durch eine Refraktions&#228;nderung der Linse ist eine viel seltenere Komplikation als eine Myopisierung, die im Zuge einer Cataractentwicklung auftreten kann. Grund daf&#252;r kann eine Abnahme des gesamtem Brechungsindex der Linse als Folge der Linsenschwellung sein. Eine Hyperopisierung kann aber auch durch eine &#196;nderung der Linsengeometrie im Sinne einer Abflachung der Linsenvorderfl&#228;che entstehen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Wir pr&#228;sentieren den Fall eines 60-j&#228;hrigen Patienten, der sich mit einer einseitigen Hyperopisierung und Abflachung der Linse vorstellte. Nach gezielter Anamnese, gab der Patient an, vor circa 4 Wochen ein stumpfes Bulbustrauma mit einem metallischen Gegenstand erlitten zu haben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Der bestkorrigierte Visus betrug 0,4 mit einer Refraktion von &#43;7,00 Sph&#228;re und -1,50 Zylinder. Ein Vorbefund nur 6 Wochen vor dem Trauma zeigte am gleichen Auge einen bestkorrigierten Visus von 1,0 mit einer Refraktion von &#43;1,00 Sph&#228;re und -1,50 Zylinder. In der Spaltlampenuntersuchung zeigte sich eine deutlich tiefere Vorderkammer als am anderen Auge. Auff&#228;llig war eine Abflachung der zentralen Linse mit begleitenden subkapsul&#228;ren, anterioren Eintr&#252;bungen mit einer anul&#228;ren Distribution, die auch mittels optischer Koh&#228;renztomographie des vorderen Augenabschnitts nachgewiesen werden konnte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Ein hyperopic shift ist insgesamt ein seltenes Ph&#228;nomen. In unserem Fall konnten wir eine atypische abgeflachte bis leicht konkave Linsenvorderfl&#228;che sowohl an der Spaltlampe als auch im Vorderabschnitt-OCT feststellen. In der Literatur wurde &#252;ber einen Fall mit einer progressiven Hyperopisierung 3 Jahre nach einem stumpfen Bulbustrauma mit einem isolierten Hinterkapselri&#223; berichtet. Es wurde vermutet, dass die Hinterkapselruptur einen Wasserzufluss induzierte und der oxidative Stress durch das Trauma den Wasserabfluss reduzierte, so dass eine Reduzierung der Konzentration des Proteingehalts entstanden ist, die zu einer Abnahme der Brechungsindex der Linse und zu einer Hyperopie f&#252;hrte. M&#246;glicherweise kann eine &#196;nderung des Wassergehalts infolge des Traumas auch f&#252;r die &#196;nderung des Refraktionsindex der Linse verantwortlich sein. Wir vermuten in unserem Fall, dass die &#196;nderung der Linsengeometrie und m&#246;glicherweise des Wassergehalts, die infolge des stumpfen Bulbustrauma entstanden sind, zu dem hyperopic shift gef&#252;hrt hat.</Pgraph></TextBlock>
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