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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Die okulopharyngeale Muskeldystrophie &#8211; eine besondere Form der Ptosis</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rheinisch-Westf&#228;lischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Okul&#228;re Adnexe, Neuroophthalmologie &#38; Strabismus</MeetingSession>
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    <ArticleNo>26rwa15</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die okulopharyngeale Muskeldystrophie (OPMD) wird autosomal dominant vererbt und manifestiert sich nach dem 40. Lebensjahr. Die Pr&#228;valenz liegt in manchen ethnischen Gruppen bei bis zu 1:600 und wird in der Literatur weltweit auf ungef&#228;hr 1:100.000 gesch&#228;tzt, es wird jedoch von einer Unterdiagnose ausgegangen. Der Verlauf ist langsam progredient und weist in den meisten F&#228;llen eine beidseitige Ptosis als Erstsymptom auf. Das klinische Bild wird mit einer Dysphagie, externen Ophthalmoplegie, Dystonie und proximalen Parese vervollst&#228;ndigt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Wir berichten &#252;ber eine Patientin, bei welcher im Alter von 48 Jahren erstmalig eine Ptosis-Korrektur durchgef&#252;hrt wurde. Bei rezidivierendem Befund war insgesamt drei Mal eine Revisionsoperation indiziert. Es konnten OPMD-typische histopathologische Ver&#228;nderungen durch Muskelbiopsien nachgewiesen werden, zudem wurde eine genetische Testung veranlasst, welche ebenfalls die Diagnose der OPMD best&#228;tigte. Die Entscheidung dar&#252;ber, welches operative Verfahren zur Korrektur der Ptosis gew&#228;hlt wird, ist individuell und multifaktoriell. Bei Patient:Innen mit OPMD kann eine leicht- bis schwergradige Ptosis vorliegen, in jedem Fall ist sie aber progressiv. Unabh&#228;ngig vom Grad der Ptosis liegt meistens eine reduzierte Levatorfunktion vor, welche als Operation der ersten Wahl eine Frontalissuspension hei&#223;en k&#246;nnte. Wenn aber, wie bei unserer Patientin auch, eine OPMD-bedingte Schw&#228;chung der Gesichtsmuskulatur vorliegt, einschlie&#223;lich des M. Frontalis, sollte von einer Frontalissuspension abgesehen werden. Eine Levatorresektion stellt eine effektive Hebung des Lidkomplexes dar, birgt jedoch die Gefahr der irreversiblen &#220;berkorrektur. Besonders bei reduzierter Levatorfunktion ist eine &#220;berkorrektur zu vermeiden, da ein konsekutiver Lagophthalmos eine folgenschwere Komplikation ist. Wir entschlossen uns zur Durchf&#252;hrung einer Levatorfaltung. Die Dosierung kann intraoperativ als auch postoperativ korrigiert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Intraoperativ konnte eine pr&#228;zise Dosierung der Lidstellung und Sicherstellung einer korrekten Lidkurvatur durch drei N&#228;hte durch den Levatorkomplex und der Tarsusoberkante sichergestellt werden. Postoperativ zeigte sich ein geringer Lagophthalmus ohne Exposition der Hornhaut. Die Patientin berichtet &#252;ber eine deutliche Besserung der Lebensqualit&#228;t bei Behebung der Ptosis. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ptosis bei OPMD f&#252;hrt zu einer Einschr&#228;nkung des Gesichtsfeldes, welche im klinischen Bild mit einer &#220;berspannung des Nackens versucht wird zu kompensieren. Dies f&#252;hrt bei den Patient:Innen nicht nur zur muskuloskeletalen Folgebeschwerden, sondern aggreviert auch die Dysphagie. Eine Behandlung der Ptosis dient somit nicht nur der Visusverbesserung, sondern auch dem gesamten Wohlbefinden. Die operative Korrektur stellt aufgrund der systemischen Krankheit eine Herausforderung dar und muss h&#228;ufig revidiert werden. Die Rolle des Ophthalmologen ist wesentlich in der Diagnosestellung und symptomatischen Behandlung dieser unheilbaren und relativ h&#228;ufigen Krankheit.</Pgraph></TextBlock>
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