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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Intra-cochle&#228;re Sch&#228;digungen infolge von Druck&#228;nderungen bei der Insertion von Cochlea-Implantatelektroden</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 7: Cochlea-Implantate: Objektive Messungen I</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Aktuell schlie&#223;t die Indikation von Cochlea-Implantaten auch Patienten mit erhaltenem Restgeh&#246;r im Tieftonbereich ein. Viele Patienten verlieren jedoch oft das Restgeh&#246;r infolge der Cochlea-Implantation. Da das Restgeh&#246;r beim Sprachverstehen und f&#252;r das nat&#252;rliche H&#246;rempfinden von gro&#223;er Bedeutung ist, wurden in den letzten Jahren gro&#223;e Anstrengungen unternommen, um das Insertionstrauma zu verringern. Dieses setzt sich aus der mechanischen Zerst&#246;rung intracochle&#228;rer Strukturen durch das Implantat sowie durch den entstehenden Druck zusammen. Da bisherige Messungen der w&#228;hrend der Insertion entstehenden Druck&#228;nderungen haupts&#228;chlich auf Untersuchungen in artifiziellen Cochlea-Modellen beruhen, ist es das Ziel der vorliegenden Studie, insertionsassoziierte intra-cochle&#228;re Druckmuster in der Cochlea des Meerschweins zu beschreiben. Dar&#252;ber hinaus soll untersucht werden, welche Rolle die entstehende Druck&#228;nderung bei potenziell restgeh&#246;rsch&#228;digenden Prozessen, wie dem Verlust von Spiral-Ganglion-Neuronen oder dem Umfang der Fremdk&#246;rperreaktion, spielt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Die Evaluierung der bei der Insertion eines Cochlea-Implantats entstehenden Druck&#228;nderungen wurde an Cochleae von Meerschweinchen durchgef&#252;hrt. Hierzu wurde ein faseroptischer Drucksensor &#252;ber eine Cochleostomie in die mediale Windung der Cochlea eingef&#252;hrt und mit Silikon abgedichtet. Die Druckmessungen erfolgten anschlie&#223;end bei einer Insertionsgeschwindigkeit von 1 mm&#47;s bzw. 0,2 mm&#47;s. Um die bei der Implantation beobachteten Druck&#228;nderungen kontralateral zu imitieren, wurde eine Mikroliterspritze an einer Cochleostomie in der basalen Windung abgedichtet. &#220;ber einen Mikromanipulator wurde der Stempel der Spritze so vorgeschoben, dass der in die Cochlea applizierte Druck einer Elektrodeninsertion entspricht. Nach zehn Tagen erfolgte die histologische Analyse der Dichte der Spiral-Ganglion-Neuronen sowie des Umfangs der Fremdk&#246;rperreaktion auf beiden Seiten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die bei der Implantation gemessenen Druckmuster zeigten eine durchschnittliche Druckspitze von 1,3 mmHg bei einer Insertionsgeschwindigkeit von 1 mm&#47;s sowie eine signifikant geringere Druckspitze von 0,7 mmHg bei einem Vorschub von 0,2 mm&#47;s. Diese Druck&#228;nderungen lie&#223;en sich kontralateral imitieren, wobei kein signifikanter Unterschied zwischen den Druckspitzen der Implantation und der Applikation des reinen Drucks festgestellt werden konnte. Der histologische Vergleich der Spiral-Ganglion-Neuronen-Dichte sowie des Umfangs der Fremdk&#246;rperreaktion werden vorgestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen, dass die Insertion eines Cochlea-Implantats zu erheblichen intracochle&#228;ren Druck&#228;nderungen in der medialen Windung f&#252;hrt. Zudem konnte belegt werden, dass die entstehende Druckspitze von der Insertionsgeschwindigkeit abh&#228;ngig ist. Die histologischen Analysen werden kl&#228;ren, ob der Druck allein einen Einfluss auf die Dichte der Spiral-Ganglion-Neuronen sowie den Umfang der Fremdk&#246;rperreaktion aus&#252;bt.</Pgraph></TextBlock>
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