<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>26dga064</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/26dga064</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga0645</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Fernanpassung von CI-Soundprozessoren: Machbarkeit und Akzeptanz</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kliesch</Lastname>
          <LastnameHeading>Kliesch</LastnameHeading>
          <Firstname>Sven</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches H&#246;rzentrum Hannover, HNO Klinik, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Brendel</Lastname>
          <LastnameHeading>Brendel</LastnameHeading>
          <Firstname>Martina</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Advanced Bionics GmbH, European Research Center, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Lenarz</Lastname>
          <LastnameHeading>Lenarz</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches H&#246;rzentrum Hannover, HNO Klinik, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>B&#252;chner</Lastname>
          <LastnameHeading>B&#252;chner</LastnameHeading>
          <Firstname>Andreas</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Deutsches H&#246;rzentrum Hannover, HNO Klinik, Hannover, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished >20260302</DatePublished >
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0642</MeetingId>
        <MeetingSequence>064</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 4: Cochlea-Implantate: Remote Care und Technik</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20260304</DateFrom>
          <DateTo>20260306</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>064</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung: </Mark1>Die steigende Zahl an Cochlea-Implantat (CI)-Nutzern sowie die zunehmende Belastung des Gesundheitssystems verdeutlichen die Notwendigkeit einer effizienten Nachsorge von CIs. Der Einsatz von Telemedizin bietet das Potenzial, r&#228;umliche Distanzen zwischen Fachpersonal und Patient zu &#252;berbr&#252;cken und eine effektive sowie ressourcenschonende Versorgung zu erm&#246;glichen. Die vorliegende Studie untersucht daher die Anpassung von CI-Soundprozessoren und H&#246;rger&#228;ten aus der Ferne, um deren Praxistauglichkeit und Nutzen unter kontrollierten Bedingungen zu evaluieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>Insgesamt wurden zw&#246;lf erwachsene CI-Nutzer in die Studie eingeschlossen. Voraussetzung f&#252;r die Teilnahme war die Verwendung eines Na&#237;da CI M Soundprozessors der Firma Advanced Bionics sowie, im Falle einer bimodalen Versorgung, eines kontralateral getragenen Na&#237;da Link M H&#246;rger&#228;ts der Firma Phonak. Nach einer konventionellen Anpassung beim ersten Studientermin wurde das Sprachverstehen mithilfe des Oldenburger Satztests (OLSA) im St&#246;rger&#228;usch gemessen. Zwei Wochen sp&#228;ter erfolgte eine Fernanpassung im privaten Umfeld des Patienten. Bei einem zweiten Studientermin wurde die im Rahmen der Fernanpassung erstellte CI-Einstellung erneut mithilfe des OLSA &#252;berpr&#252;ft. Sowohl die Studienteilnehmer als auch der Audiologe f&#252;llten anschlie&#223;end Frageb&#246;gen zu ihren Erfahrungen hinsichtlich der Fernanpassung und der Handhabung der verwendetet App aus.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Daten zeigen keine signifikanten Unterschiede im Sprachverstehen zwischen der konventionellen Anpassung und der Fernanpassung. Die Auswertung der Frageb&#246;gen ergab, dass alle Beteiligten &#252;berwiegend positive Erfahrungen mit der Fernanpassung gemacht haben. Besonders hervorgehoben wurden Zeit- und Kostenersparnisse durch die nicht erforderliche Anreise.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung: </Mark1>Die Ergebnisse zeigen eine hohe Akzeptanz der Fernanpassung. Das Sprachverstehen ist unabh&#228;ngig von der Anpassmethode, und die Resonanz der Teilnehmer war &#252;berwiegend positiv. Fernanpassungen k&#246;nnen daher wesentlich dazu beitragen, die klinische Nachsorge von CIs flexibler und effizienter zu gestalten. Allerdings fehlen in den derzeitigen Verg&#252;tungssystemen spezifische Regelungen f&#252;r telemedizinische Anpassungen von CIs, was f&#252;r eine breite Implementierung im klinischen Alltag k&#252;nftig ber&#252;cksichtigt werden muss.</Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>