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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Pr&#228;zisionsdiagnostik in der H&#246;rdiagnostik von Kindern</Title>
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          <Affiliation>Uniklinik K&#246;ln, Schwerpunkt Phoniatrie und P&#228;daudiologie&#47;CIK, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
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      <DatePublished >20260302</DatePublished >
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0642</MeetingId>
        <MeetingSequence>032</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Strukturierte Sitzung 6: Klinische Anwendungen der Pr&#228;zisionsaudiologie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260304</DateFrom>
          <DateTo>20260306</DateTo>
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    <ArticleNo>032</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Wie k&#246;nnen wir das H&#246;rverm&#246;gen von Kindern pr&#228;zise feststellen&#63; Ziel einer jeden p&#228;daudiologischen Untersuchung ist, eine m&#246;glichst frequenzspezifische und seitengetrennte Bestimmung des H&#246;rverm&#246;gens. Je nach Alter des Kindes kommen unterschiedliche objektive und subjektive H&#246;rpr&#252;fverfahren zum Einsatz. W&#228;hrend direkt nach der Geburt die objektive Diagnostik den gr&#246;&#223;ten Stellenwert hat und die subjektive Diagnostik zur Plausibilit&#228;tskontrolle eingesetzt wird, kann sie aber auch in geschulten H&#228;nden fr&#252;h mit zur Evaluation der H&#246;rschwelle eingesetzt werden.</Pgraph><Pgraph>Direkt nach dem kontrollbed&#252;rftigem Neugeborenenh&#246;rscreening in den ersten Lebenstagen hat die Umfelddiagnostik hinsichtlich einer m&#246;glichen urs&#228;chlichen konnatalen CMV-Infektion eine hohe Relevanz. Das diagnostische und therapeutische Zeitfenster ist sehr klein und die Zusammenarbeit der Fachdisziplinen ist unabdingbar.</Pgraph><Pgraph>Die Umfelddiagnostik sowohl genetisch wie auch p&#228;diatrisch&#47;neurop&#228;diatrisch und opthalmologisch ist ebenfalls relevant f&#252;r die weitere Diagnostik und Therapie.</Pgraph><Pgraph>Die objektiven ERA- Verfahren verlieren mit zunehmendem Alter, das Kind schl&#228;ft tags&#252;ber nicht mehr, in der ambulanten Routinediagnostik ihre Bedeutung und bleiben Untersuchungen in Sedierung oder Narkose vorbehalten. Daf&#252;r k&#246;nnen weitere &#252;berschwellige Ger&#228;usch- und Sprachtestverfahren eine gute Auskunft &#252;ber das Sprachverstehen liefern.</Pgraph><Pgraph>Altersunabh&#228;ngig ist nach einer Meningitis eine extrem zeitnahe und pr&#228;zise Diagnostik notwendig, um bei einer erfolgten Ertaubung eine Cochleaimplantation, vor einer eventuell eintretenden Obliteration der Cochlea durchgef&#252;hrt werden kann.</Pgraph><Pgraph>Zusammengefasst ist eine alters- und entwicklungsgerechte, valide und zeitnah verf&#252;gbare p&#228;daudiologische Diagnostik mit Umfelddiagnostik notwendig, um die kindliche H&#246;rst&#246;rung in allen Alters- und Entwicklungsstufen pr&#228;zise diagnostizieren zu k&#246;nnen. Hierin liegt die Basis der erfolgreichen Therapie f&#252;r eine zeitgerechte Entwicklung des Kindes.</Pgraph></TextBlock>
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