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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-26dga0151</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">CI-Anpassparameter bei Kindern mit schwerer Zusatzbehinderung</Title>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Frankfurt, Klinik f&#252;r Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Frankfurt a. M., Deutschland</Affiliation>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished >20260302</DatePublished >
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0642</MeetingId>
        <MeetingSequence>015</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>28. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Strukturierte Sitzung 3: H&#246;renPlus &#8211; F&#246;rderung und Bildung h&#246;rgesch&#228;digter Kinder mit zus&#228;tzlichen Beeintr&#228;chtigungen</MeetingSession>
        <MeetingCity>Oldenburg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20260304</DateFrom>
          <DateTo>20260306</DateTo>
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    <ArticleNo>015</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel: </Mark1>Das Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob sich die Anpassungsdaten von Kindern mit Cochlea-Implantaten (CI) und schweren zus&#228;tzlichen Behinderungen (CAD) von denen von Kindern mit CI, aber ohne zus&#228;tzliche Behinderungen (CnonAD) unterscheiden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden: </Mark1>In dieser retrospektiven Analyse wurden 76 CI-F&#228;lle (versorgte Ohren) mit CAD einbezogen und mit 76 F&#228;llen ohne zus&#228;tzliche Behinderungen abgeglichen. Die subjektiven Einstellwerte wie Pulsbreite (PW), threshold (T) und most comfortable (MC) Level wurden verglichen. Zus&#228;tzlich wurden die Schwellen mittels Reaktionsaudiometrie, die Werte der intracochle&#228;ren Elektrodenimpedanzen, die eCAP-Schwellen sowie die t&#228;gliche Tragedauer unter Verwendung des Data-Loggings gegen&#252;bergestellt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die T- und MC-Werte f&#252;r die MED-EL-Implantate waren in der Stichprobe signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe. Ein &#228;hnlicher Trend war bei Cochlear<Superscript>&#174;</Superscript>-Implantaten zu beobachten. Die Stichprobe zeigte eine positive Korrelation zwischen den eCAP-Schwellenwerten sowie dem T- und MC-Level bei den Cochlear<Superscript>&#174;</Superscript>-Implantaten. Die CAD-Gruppe wies eine signifikant h&#246;here Schwelle in der Reaktionsaudiometrie auf. Im Gegensatz zur CnonAD-Gruppe (0&#37;) gab es in der CAD-Gruppe insgesamt 18&#37; mit einer reduzierten t&#228;glichen Tragedauer. Wenn diese ausgeschlossen wurden, waren die eCAP-Schwellenwerte in der CAD-Gruppe signifikant h&#246;her. Dar&#252;ber hinaus gab es eine Tendenz, dass die eCAP-Schwellenwerte h&#246;her waren, wenn das kontralaterale Ohr nicht ebenfalls mit einem CI versorgt war.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die signifikant h&#246;heren eCAPs bei CAD lassen sich u.a. durch unterschiedliche neuronale Strukturen erkl&#228;ren. Die Subjektivit&#228;t des Audiologen muss als potenzielles Risiko, aber auch als Chance betrachtet werden, die zur Varianz der Anpassungsparameter und -ergebnisse beitr&#228;gt. Eine bessere Anpassung der T- und MC-Werte mit Fokus auf der Verhaltensbeobachtung kann zu einer l&#228;ngeren Tragedauer f&#252;hren. Zur Unterst&#252;tzung des Audiologen und des Anpassungsprozesses ist es notwendig, die audiometrischen Reaktionsschwellen vor dem Hintergrund der medizinischen Diagnose zu interpretieren und Beobachtungen aus dem Alltag zu ber&#252;cksichtigen. Um eine optimale Entwicklung von CAD-Kindern entsprechend ihren individuellen F&#228;higkeiten zu gew&#228;hrleisten, sollte ein multiprofessionelles, familienzentriertes Interventionsprogramm einschlie&#223;lich Videoanalysen fr&#252;hzeitig, idealerweise bereits ab dem Entscheidungsprozess f&#252;r ein Cochlea-Implantat, umgesetzt werden.</Pgraph></TextBlock>
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