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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25bbag050</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Untersuchung zur Sicherheit dreier dreist&#252;ckiger Intraokularlinsen-Typen nach Sulkus-Implantation</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Berlin-Brandenburgische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Wintertagung der Berlin-Brandenburgischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft 2025</MeetingName>
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        <MeetingSession>Cataract- und Refraktivchirugie</MeetingSession>
        <MeetingCity>Berlin</MeetingCity>
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    <ArticleNo>25bbag05</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Es ist nicht immer m&#246;glich, eine Intraokularlinse (IOL) in den Kapselsack zu implantieren, zum Beispiel bei Kapseldefekt oder komplexem Ausgangsbefund im Rahmen eines IOL-Tausches. Alternativ kann eine Implantation der IOL in den Sulkus versucht werden. Die Standard-IOL sind nicht prim&#228;r f&#252;r die Implantation in den Sulkus vorgesehen, werden jedoch in Sondersituationen dort implantiert. Als m&#246;gliche Komplikationen wird u.a. eine Dezentrierung der IOL im Verlauf beschrieben. Es wird angenommen, dass die Konfiguration von Optik und Haptik wesentlichen Einfluss auf den Sitz der IOL im Sulkus hat. Daher haben wir diesbez&#252;glich drei dreist&#252;cke IOL-Modelle verglichen und bewertet.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Im Rahmen einer retrospektiven Studie erfolgte die Auswertung von Patientendaten zwischen 2013 und 2023  nach Implantation einer Intraokularlinse in den Sulkus. Erfasst wurden die Daten von 46 Augen von 42 Patienten im Alter von 9 bis 91 Jahren (im Mittel 66 Jahre). Die Implantation der IOL erfolgte in der Mehrzahl der F&#228;lle prim&#228;r im Rahmen einer komplizierten Katarakt-Operation mit z.B. Kapseldefekt intraoperativ oder sekund&#228;r als IOL-Austausch bei Linsentr&#252;bung sowie in einigen F&#228;llen als sekund&#228;re Implantation nach Trauma oder bei kongenitaler Katarakt-Operation. Bei den implantierten IOL-Modellen handelt es sich um die jeweils dreist&#252;ckigen Akrylfaltlinsen AR40e (Fa. Johnson&#38;Johnson) (30 Augen) und PY60 (Fa. Hoya) (7 Augen) sowie der PN6AS (Fa. Kowa) (9 Augen). Der Nachbeobachtungszeitraum lag zwischen 1,5 und 6 Jahren. Ausgewertet wurde der Sitz der IOL im Sulkus sowie Zeichen einer eventuellen Dezentrierung der IOL. Au&#223;erdem wurden Zeichen von Pigmentausschwemmung und etwaiger sekund&#228;rer Tensioerh&#246;hung erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Es zeigte sich bei 18 von 28 Augen eine im Sulkus zentrierte IOL nach Implantation einer AR40e in den Sulkus. In den F&#228;llen einer Dezentrierung lag diese bei 8 von 16 Augen unter 0,5 mm, bei 4 von 16 Augen zwischen 0,5 und 1 mm und bei 2 von 19 Augen &#252;ber 1 mm. Im Verlauf nach Implantation einer PY60 zeigte sich in nur 1 von 7 F&#228;llen eine im Sulkus zentrierte IOL. Bei 3 von 7 Augen lag die Dezentrierung unter 0,5 mm, in 3 von 7 Augen zwischen 0,5 und 1 mm und an 1 Auge war die IOL &#252;ber 1 mm dezentriert. Nach Implantation einer PN6AS war die IOL in 7 von 9 Augen zentriert und in 2 von 9 F&#228;llen unter 0,5 mm dezentriert. In 22 von 33 F&#228;llen nach Implantation einer IOL in den Sulkus zeigten sich Zeichen der vermehrten Pigmentausschwemmung im Vergleich zum pseudophaken Partnerauge. Insbesondere im kaudalen Kammerwinkel kam es zur vermehrten Pigmentablagerung, jedoch ohne sekund&#228;ren Tensioanstieg.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Dreist&#252;ckige Akrylfaltlinsen eignen sich in Sondersituationen mit defektem Kapselsack zur Sulkus-Implantation und zeigen stabile Langzeit-Ergebnisse. Dabei sollte idealerweise auf IOL mit gr&#246;&#223;erem Gesamtdurchmesser zur&#252;ckgegriffen werden, da diese einen stabileren Sitz zeigen. Dies sollte ggf. in der Lagerhaltung vom Katarakt-Chirurg:innen bedacht werden. Bei allgemein vermehrter Pigmentausschwemmung nach Implantation einer IOL in den Sulkus empfehlen wir regelm&#228;&#223;ige Nachkontrollen mit Erfassung des Augeninnendruckes.</Pgraph></TextBlock>
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