<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25doc094</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25doc094</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25doc0943</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Muraine-N&#228;hte zur Behandlung des Hydrops nach perforierender Keratoplastik</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Neuhann</Lastname>
          <LastnameHeading>Neuhann</LastnameHeading>
          <Firstname>Lukas</Firstname>
          <Initials>L</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Augenklinik und Poliklinik, LMU Klinikum, LMU M&#252;nchen, M&#252;nchen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Neuhann</Lastname>
          <LastnameHeading>Neuhann</LastnameHeading>
          <Firstname>Thomas</Firstname>
          <Initials>T</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>MVZ Prof. Neuhann, M&#252;nchen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Neuhann</Lastname>
          <LastnameHeading>Neuhann</LastnameHeading>
          <Firstname>Carina</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>MVZ Prof. Neuhann, M&#252;nchen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Neuhann</Lastname>
          <LastnameHeading>Neuhann</LastnameHeading>
          <Firstname>Irmingard</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>MVZ Prof. Neuhann, M&#252;nchen</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
       <DatePublished>20250513</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0613</MeetingId>
        <MeetingSequence>094</MeetingSequence>
        <MeetingName></MeetingName>
        <MeetingTitle>37. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Hornhaut</MeetingSession>
        <MeetingCity>N&#252;rnberg</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20250515</DateFrom>
          <DateTo>20250517</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>EPO 3.2</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Der korneale Hydrops ist eine bekannte Komplikation des Keratokonus. Dabei kann er auch viele Jahre nach perforierender Keratoplastik auftreten. Hierzu gibt es jedoch nur wenige Fallberichte mit unterschiedlichen Behandlungsstrategien. Im Folgenden pr&#228;sentieren die postoperativen Ergebnisse bei 6 Patienten, die aufgrund eines kornealen Hydrops nach Keratoplastik mit pr&#228;descemetalen N&#228;hten (sog. Muraine-N&#228;hten) versorgt wurden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Wir f&#252;hrten eine retrospektive Kohortenstudie bei allen Patienten durch, die sich in unserem Zentrum mit Hydrops nach Keratoplastik vorstellten. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Sechs Patienten entwickelten in den Jahren 2023 bis 2025 einen kornealen Hydrops durchschnittlich 26,80 Jahre (Range: 20&#8211;32 Jahre) nach Keratoplastik, die bei allen Patienten initial aufgrund eines Keratokonus durchgef&#252;hrt worden war. Die Zeit zwischen Symptombeginn und Operation lag bei durchschnittlich 12,34 Wochen, mit einer Spannweite von 1 Tag bis zu 1 Jahr. In allen F&#228;llen bestand ein Einriss der Descemet-Membran an der Grenze zwischen Transplantat und Empf&#228;nger, der immer temporal inferior lokalisiert war und in der Vorderabschnitts-OCT und&#47;oder der Spaltlampe eindeutig identifiziert werden konnte. Bei 6 Patienten f&#252;hrten wir sog. Muraine-N&#228;hte durch. Bei allen Patienten kam es zu einer deutlich Aufklarung und Entquellung des Transplantats innerhalb weniger Tage nach OP. Der bestkorrigierte Visus verbesserte sich im Mittel von 2.14 logMAR pr&#228;operativ zu 1.08 logMAR und 0.625 logMAR nach je einem und drei Monaten postoperativ. Beim letzten Follow-Up (Mittel: 10,8 Monate, Range: 6 bis 17 Monate) lag der bestkorrigierte Visus weiterhin bei 0.625 logMAR. Die Anzahl der operativ eingebrachten N&#228;hte lag zwischen 3 und 16. Bei drei Patienten wurden die N&#228;hte nach 8 bis 16 Wochen (teilweise) entfernt; bei einem Patienten wurden nach wenigen Wochen weitere N&#228;hte nachgelegt. Bei den &#252;brigen Patienten wurden die N&#228;hte aufgrund des guten Visus vorerst dauerhaft belassen. Ein Patient entwickelte postoperativ eine Katarakt, ansonsten traten keine Komplikationen auf. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Wir beschreiben erstmalig die Anwendung und Ergebnisse von Muraine-N&#228;hten zur Behandlung eines kornealen Hydrops nach perforierender Keratoplastik. Dieser ist aufgrund seiner Seltenheit vermutlich unterdiagnostiziert und muss insbesondere vom Transplantatversagen und einer sp&#228;ten Absto&#223;ungsreaktion differenziert werden. In allen F&#228;llen kam es zu einer schnellen Aufklarung des Transplantats und einer nachhaltigen deutlichen Visusverbesserung, sodass bisher in allen F&#228;llen eine erneute Keratoplastik vermieden werden konnte. </Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>