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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25doc0922</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Erster Bericht &#252;ber erfolgreiche Adaptation eines PreserFlo MicroShunts (MS) mit einem Molteno-Glaucom-Drainage-Implantat (GDI)</Title>
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       <DatePublished>20250513</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>37. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Glaukom</MeetingSession>
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    <ArticleNo>EPO 2.2</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> MIGS- und MIGS-&#228;hnliche Verfahren finden in den letzten Jahren immer h&#228;ufiger die Verwendung in der operativen Augendruck-senkenden Behandlung. Trotz ihres niedrigen Risikoprofils sto&#223;en jedoch auch diese Verfahren bei einigen Situationen Grenzen. Bei der Versorgung mit einem PreserFlo MS beispielsweise ist es h&#228;ufig die Konjunktivale Vernarbung, die trotz Einsatz von Antimetaboliten und h&#228;ufiger und langwieriger Steroidgaben nicht immer aufgehalten werden kann, da die Filtration noch immer zu weit anterior ist. In diesem Bericht wird die Verbindung eines PreserFlo MS mit einem Tube des Molteno-GDIs dargestellt. Aufgrund dieser Problematik kam die Idee auf den vernarbten PreserFlo MS bei einer Patientin mit einem Weiter posterior-gelegenen Glaukomdrainage-Implantat zu verbinden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Im Vorfeld wurden die unterschiedlichen Implantate auf die Adaptionsm&#246;glichkeit getestet. Hierbei stellte sich das Molteno-GDI mit seinem entsprechenden Tube als perfekte L&#246;sung dar. </Pgraph><Pgraph>Bei einer multipel-voroperierten hochmyopen Patientin mit vernarbtem PreserFlo MS wurde die Adaptation des PreserFlo MS an ein Molteno-GDI durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei deutlich erschwerter Erreichbarkeit der Strukturen aufgrund eines heavy-eye-Syndroms sowie hochgradigem Oberlid-Symblepharon gelang die Adaptation erfolgreich: Der Tube des Molteno-GDIs konnte auf den PreserFlo MS &#252;ber eine Strecke von 2 mm geschoben werden. Die direkt postoperativen Druckwerte verhielten sich &#252;ber die ersten 4 Wochen deutlich zu niedrig, bis sie dann wieder auf deutlich erh&#246;hte Werte zunahmen.</Pgraph><Pgraph>Aufgrund der vielen Voroperationen und der hohen Erblindungsangst fehlt momentan der Patientin die Motivation sich an dem Auge eine erneute Behandlung zu unterziehen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Adaptation des PreserFlo MS mit dem Tube des Molteno-GDI ist ideal passend. Eventuell w&#228;re eine zus&#228;tzliche K&#252;rzung des PreserFlo MS f&#252;r eine dauerhafte Verringerung des Abflusswiderstands sinnvoll. Da diese die erste operative Verfahrensweise darstellt, werden weitere Eingriffe mit dieser Technik den Langzeiterfolg darstellen k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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