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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Vitrektomiefreie chirurgische Technik zur Behandlung von Ectopia lentis bei p&#228;diatrischen Patienten</Title>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t, UKGM, Standort Gie&#223;en, Augenklinik, Gie&#223;en</Affiliation>
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          <Affiliation>Justus-Liebig-Universit&#228;t, UKGM, Standort Gie&#223;en, Augenklinik, Gie&#223;en</Affiliation>
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          <Affiliation>Universitair Ziekenhuis Antwerpen, Departement of Ophthalmology, Edegem, Belgien</Affiliation>
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          <Affiliation>Universitair Ziekenhuis Antwerpen, Departement of Ophthalmology, Edegem, Belgien</Affiliation>
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       <DatePublished>20250513</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>37. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie (DOC)</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Katarakt</MeetingSession>
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    <ArticleNo>FP 5.5</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Zielsetzung:</Mark1> Ectopia lentis (EL) stellt f&#252;r Chirurgen eine schwierige Entscheidung dar, da es abzuw&#228;gen gilt, ob eine Operation durchgef&#252;hrt oder ein &#8222;Watch-and-Wait&#8220;-Ansatz verfolgt wird. Bisher gibt es daf&#252;r keinen standardisierten Behandlungsansatz. Im Jahr 2019 wurde von Tassignon et al. eine angepasste Bag-in-the-Lens (BIL)-Implantationstechnik f&#252;r Kinder mit kongenitaler Ectopia lentis vorgeschlagen. Wir pr&#228;sentieren die anatomischen und funktionellen Ergebnisse der p&#228;diatrischen Patienten, die mit dieser Technik behandelt wurden, mit dem Ziel einer optimalen Zentrierung und Fixierung der Bag-in-the-Lens-IOL bei einer Nachbeobachtungszeit von einem Jahr.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> Zwischen Oktober 2021 und Januar 2025 wurden bei 9 aufeinanderfolgenden p&#228;diatrischen F&#228;llen (16 Augen) mit der Diagnose Ectopia lentis Operationen unter Anwendung einer angepassten Bag-in-the-Lens (BIL)-Implantationstechnik ohne Vitrektomie durchgef&#252;hrt. Dieses Verfahren umfasste die Linsenextraktion, die Implantation des Kapselspannringes, der BIL-IOL sowie die Kombination von bohnenf&#246;rmigen Segmenten zur Unterst&#252;tzung der BIL-IOL und einer mit 6.0 Polypropylen fixierten Schlaufe an der Sklera, gem&#228;&#223; der Canabrava-Technik. In allen F&#228;llen erfolgte vor der Operation sowie 1 Tag, 1 Woche, 4 Wochen und 1 Jahr postoperativ eine standardisierte augen&#228;rztliche Untersuchung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In allen F&#228;llen zeigte sich eine schwere Linsensubluxation nach oben mit erhaltenen, jedoch gestreckten Zonulafasern. Pr&#228;operativ fand sich ein durch hohen Astigmatismus stark eingeschr&#228;nkter Visus. Die Operation wurde in allen F&#228;llen erfolgreich und ohne gravierende Komplikationen durchgef&#252;hrt. In jedem Fall konnte durch die Fixierung der 6.0 Polypropylen-Schlaufe an der Sklera eine optimale Zentrierung der BIL-IOL erreicht werden. Die erreichte Zentrierung blieb postoperativ stabil. In 3 Augen (18,8&#37;) kam es zu einem partiellen Glask&#246;rperprolaps, der eine limitierte anteriore Vitrektomie erforderlich machte. In einem weiteren Fall wurde eine Verschiebung der 6.0 Polypropylen-Schlaufe aus der Nut der BIL-IOL beobachtet bei unver&#228;nderter Linsenzentrierung. Zu einer Ablatio Retinae kam es in einem anderen Auge nach Reposition einer in den Glask&#246;rperraum luxierten Bean. In 5 Augen kam es postoperativ zu einer nicht-infekti&#246;sen Uveitis anterior die konservativ behandelt wurde. In allen F&#228;llen konnte ein Visusanstieg durch die Reduktion des Astigmatimus erreicht werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die angepasste Bag-in-the-Lens (BIL)-Implantationstechnik, die die BIL-Methode mit einem Kapselspannring, bohnenf&#246;rmigen Segmenten und einer an der Sklera fixierten 6.0 Polypropylen-Schlaufe kombiniert, erm&#246;glicht den Verzicht auf eine Vitrektomie und den Erhalt des Kapselsacks. Diese Methode zeigte durchweg erfolgreiche Ergebnisse hinsichtlich optimaler Zentrierung, Stabilit&#228;t der implantierten IOL und g&#252;nstiger refraktiver Ergebnisse.</Pgraph></TextBlock>
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