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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Nutzen von k&#252;nstlicher Intelligenz in der Sprachsignalverarbeitung f&#252;r CI-Nutzer</Title>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 19: CI: Die Zukunft</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Der Einfluss von k&#252;nstlicher Intelligenz auf Innovationen im Bereich der Medizintechnik ist mittlerweile allgegenw&#228;rtig. Bei H&#246;rger&#228;ten und Cochlea &#8211; Implantaten werden an mehreren Stellen der Signalverarbeitung Methoden der k&#252;nstlichen Intelligenz verwendet, um das H&#246;rerlebnis der jeweiligen Nutzer zu optimieren. Ein prominentes Beispiel sind Deep-Neural-Network basierte Rauschunterdr&#252;ckungsalgorithmen, welche sp&#228;testens seit der neuen Generation von Phonak Aud&#233;o Sphere Infinio H&#246;rger&#228;ten mit dem Algorithmus Spheric Speech Clarity auf dem Markt Einzug erhalten hat.</Pgraph><Pgraph>Der Nutzen von Spheric Speech Clarity als auch anderen End-to-End Algorithmen auf die Klangwahrnehmung von CI-Nutzern im Hinblick der Sprachverst&#228;ndlichkeit als auch der Klangqualit&#228;t ist nicht ganz gekl&#228;rt. In diesem Beitrag werden Ergebnisse von Studien von KI-basierten Algorithmen mit H&#246;rger&#228;te- und CI-Nutzern in verschiedenen herausfordernden Situationen im St&#246;rl&#228;rm vorgestellt. Es sind sowohl Sprachtests (OlSa) als auch MUSHRA-Tests zur Klangwahrnehmung durchgef&#252;hrt worden.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Nutzen von KI-unterst&#252;tzter Signalverarbeitung gerade bei nichtstation&#228;rem Rauschen, welches besonders herausfordernd f&#252;r CI-Nutzer ist. Es wird zudem gezeigt, dass das Potential in CI-Nutzern im Vergleich zu H&#246;rger&#228;tetr&#228;gern zur Sprachverst&#228;ndlichkeitsverbesserung gr&#246;&#223;er zu sein scheint. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse, dass die KI-basierten Algorithmen den &#8222;traditionellen&#8220; Rauschunterdr&#252;ckungsalgorithmen &#252;berlegen sind.</Pgraph><Pgraph>Das Potential von KI-basierter Signalverarbeitung zur Sprachverst&#228;ndlichkeitsverbesserung bei H&#246;rger&#228;te- und CI-Tr&#228;gern scheint enorm zu sein. Die Nutzer nehmen eine deutliche Verbesserung wahr (Sprachverst&#228;ndlichkeit, Klangqualit&#228;t und H&#246;rerm&#252;dung). Zudem gibt es noch deutliches Verbesserungspotential, wenn man die Eigenheiten der CI-Signalverarbeitung mit betrachtet. So scheinen End-to-End Algorithmen ein enormes Potential zur Individualisierung der Signalverarbeitung zu haben. Hier handelt es sich jedoch aufgrund der Komplexit&#228;t und des damit verbundenen Rechen- und Batterieaufwands um ein Langzeitziel in der Forschung und Entwicklung. Nichtsdestotrotz scheint der Nutzen der KI-basierten Signalverarbeitung so gro&#223;, um einen positiven Einfluss auf das H&#246;rerlebnis im Alltag zu haben.</Pgraph></TextBlock>
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