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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1228</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Objektives H&#246;rscreening bei Erwachsenen mit akustisch evozierten Potentialen &#8211; Bestimmung eines geeigneten Screening-Pegels</Title>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 18: Audiologische Diagnostik II</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>122</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung&#47;Fragestellung:</Mark1> Der H&#246;rverlust gilt als ein entscheidender Faktor f&#252;r die soziale Isolation bis hin zur Entwicklung schwerer geistiger Defizite wie Demenz bei der alternden Bev&#246;lkerung. Ein H&#246;rscreening bei &#228;lteren Erwachsenen bietet eine einfache und realistische M&#246;glichkeit, diese negativen Auswirkungen eines fortschreitenden H&#246;rverlusts aufgrund einer Degeneration des Innenohrs zu verhindern. In der vorliegenden Studie wurde als Screening-Verfahren das bereits erfolgreich eingef&#252;hrte auf akustisch evozierten Potentialen (AEP) basierende Verfahren zum H&#246;rscreening von Neugeborenen angewendet. Ziel der Untersuchung war es zun&#228;chst einen Screening-Pegel zu ermitteln, der eine m&#246;glichst zuverl&#228;ssige Unterscheidung zwischen noch Normalh&#246;renden und Probanden mit Verdacht auf einen therapiebed&#252;rftigen H&#246;rverlust erm&#246;glicht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Material&#47;Methoden:</Mark1> F&#252;r die Untersuchung wurde ein bereits beim Neugeborenen-H&#246;rscreening erfolgreich etabliertes, AEP basierendes Screening-Ger&#228;t (easyScreen, MAICO GmbH) eingesetzt. Vom Hersteller wurde das Ger&#228;t so modifiziert, dass Screening-Pegel von 35 dBHL bis zu 70 dBHL in 5 dB-Schritten einstellbar sind. An der Studie nahmen 105 Erwachsenen ab 60 Jahren aufw&#228;rts teil. Bei jedem wurde jeweils f&#252;r beide Ohren die Screening-H&#246;rschwelle ermittelt und zus&#228;tzlich das vollst&#228;ndige Tonaudiogramm, um hiervon ausgehend den Anteil tats&#228;chlich therapiebed&#252;rftiger H&#246;rst&#246;rungen ermitteln zu k&#246;nnen. Erg&#228;nzend wurde ein standardisierter Fragebogen (HHIE-S) eingesetzt, um die subjektive Einsch&#228;tzung des individuellen H&#246;rverm&#246;gens zu erheben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die vorl&#228;ufigen H&#246;rscreening-Messungen bei Erwachsenen konnten zuverl&#228;ssig und mit &#228;hnlichem Zeitaufwand wie beim Neugeboren-H&#246;rscreening durchgef&#252;hrt werden. Es zeigt sich, dass der optimale Screening-Pegel f&#252;r Erwachsene im Bereich zwischen 60 und 65 dBHL liegt. Die Auswertung des Fragebogens zeigt eine deutlich schlechtere Korrelation zum gemittelten H&#246;rschwellenverlauf als die Screening-Ergebnisse.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Ein AEP basierendes H&#246;rscreening bei Erwachsenen, vergleichbar mit dem Neugeborenen-H&#246;rscreening, bietet eine sinnvolle M&#246;glichkeit f&#252;r eine erfolgreiche H&#246;rintervention, um die Langzeitfolgen eines H&#246;rverlusts zu verhindern. Wie erwartet liegt der Screening-Pegel bei Erwachsenen deutlich h&#246;her als bei Neugeborenen (35 dBHL). Eine vorliegende Diskrepanz zwischen objektiven H&#246;rergebnissen und subjektiver Einsch&#228;tzung des H&#246;rverm&#246;gens (Ergebnis des Fragebogens) unterstreicht die Notwendigkeit eines objektiven H&#246;rscreenings bei Erwachsenen.</Pgraph></TextBlock>
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