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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Evaluierung der Greenwood-Funktion zur Frequenzzuordnung bei Cochlea-Implantat-Patienten: Tonh&#246;henwahrnehmung und m&#246;gliche Anpassungen</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 16: CI: Anatomie</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Die tonotope Frequenzverteilung entlang der Cochlea wird &#252;blicherweise durch die Greenwood-Funktion beschrieben, die den h&#246;rbaren Frequenzbereich von 20&#8211;20.000 Hz auf das Corti-Organ und in Kombination mit zus&#228;tzlichen anatomischen Informationen auf die Spiralganglienzellen projiziert. Da aktuelle Bestrebungen zur nat&#252;rlicheren Klangwahrnehmung bei Cochlea-Implantat (CI)-Tr&#228;gern die Greenwood-Funktion nutzen, um eine realistischere bzw. individualisierte Tonh&#246;henwahrnehmung zu erreichen, ist es wichtig zu &#252;berpr&#252;fen, wie gut diese Frequenzzuordnung der tats&#228;chlichen Wahrnehmung von CI-Nutzern entspricht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Um die Wahrnehmung des CIs mit dem normalh&#246;renden Ohr als Referenz zu vergleichen, wurden Tonh&#246;henabgleich-Experimente mit 9 einseitig tauben, erfahrenen CI-Patienten an 4 verschiedenen Terminen durchgef&#252;hrt. Zwei verschiedene MAPs kamen zum Einsatz: eine auf der Greenwood-Funktion und auf der individuellen Bildgebung basierende Frequenzzuweisung f&#252;r die intracochle&#228;ren Elektroden und eine MAP mit Standardfrequenztabelle. W&#228;hrend der Sitzungen wurde die CI-Stimulation sowohl mit den Mittenfrequenzen der einzelnen Elektroden als auch mit in der Audiometrie angewandten Frequenzen zwischen 250 und 4.000 Hz durchgef&#252;hrt. Die Patienten sollten einen Ton, der &#252;ber einen Lautsprecher an das normalh&#246;rende Ohr abgegeben wurde, anpassen, um die wahrgenommene Tonh&#246;he mit der des CIs abzugleichen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> F&#252;nf der neun Teilnehmer konnten den Tonh&#246;henabgleich sicher durchf&#252;hren. W&#228;hrend es individuelle Abweichungen bei der Frequenz-zu-Ort-Zuordnung gab, war insgesamt eine gute &#220;bereinstimmung mit der Greenwood-Funktion zu beobachten. Bei Frequenzen unter 1.000 Hz zeigte sich tendenziell ein steilerer Abfall der Tonh&#246;henwahrnehmung, d.h., dass die elektrische Stimulation tiefer wahrgenommen wurde, als von Greenwood vorhergesagt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Die Greenwood-Funktion eignet sich grunds&#228;tzlich gut, um eine individualisierte Frequenzzuordnung bei CI-Patienten basierend auf einer individuellen Bildgebung durchzuf&#252;hren. Jedoch k&#246;nnten individuelle Anpassungen dazu beitragen, die Wahrnehmung der Patienten besser abzubilden. Der schnellere Abfall der Tonh&#246;henwahrnehmung im tieffrequenten Bereich ist wahrscheinlich der Verdichtung der Spiralganglionzellen in der H&#246;he der zweiten Windung geschuldet und k&#246;nnte durch eine leichte Modifikation der Greenwood-Funktion kompensiert werden.</Pgraph><Pgraph>Da weitere Faktoren wie neurale Degeneration, aber auch der Stimulationsrate diese Wahrnehmung beeinflussen, bleibt die Entwicklung einer m&#246;glichst nat&#252;rlichen Tonh&#246;henwahrnehmung eine herausfordernde Aufgabe.</Pgraph></TextBlock>
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