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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1138</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Patientenspezifische CI-Prozessor-Anpassung: Tonh&#246;hendiskriminierung und Pr&#228;ferenz gegen&#252;ber Standard-Anpassung</Title>
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          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, Universit&#228;tsmedizin, Klinik f&#252;r HNO-Heilkunde, Audiologische Akustik, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, Universit&#228;tsmedizin, Klinik f&#252;r HNO-Heilkunde, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, Universit&#228;tsmedizin, Klinik f&#252;r HNO-Heilkunde, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Goethe-Universit&#228;t Frankfurt, Universit&#228;tsmedizin, Klinik f&#252;r HNO-Heilkunde, Audiologische Akustik, Frankfurt am Main, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 16: CI: Anatomie</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateTo>20250321</DateTo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Nutzer von Cochlea-Implantaten (CI) berichten relativ oft &#252;ber Einschr&#228;nkungen der Klangqualit&#228;t und Sprachwahrnehmung in realen Umgebungen mit Hintergrundger&#228;uschen, sowie einer schlechten Abbildung von Musik.</Pgraph><Pgraph>Das Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob sich durch eine anatomiebasierte Frequenzbandzuordnung (engl.: anatomy based fitting, ABF) im Vergleich zur bisher favorisierten logarithmischen Frequenzzuordnung (Standard, STD) der Bandpassfilter-Trennfrequenzen eine Steigerung von Klangqualit&#228;t und Tonh&#246;hendiskrimination bewirken l&#228;sst. Die Studienprobanden wurden in einem Crossover-Design randomisiert in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe erhielt zun&#228;chst eine STD-, die andere Gruppe eine ABF-Frequenzzuordnung. Nach einem Zeitraum von drei Monaten wechselten die Teilnehmer zu der jeweils anderen Frequenzzuordnung. In der abschlie&#223;enden Phase von drei Monaten standen den Teilnehmern beide Zuordnungen zur Verf&#252;gung, sodass sie ihre bevorzugte Einstellung w&#228;hlen konnten. Zur Bewertung der Einstellungspr&#228;ferenz wurde im 6 und 9 Monatstermin ein Fragebogen ausgegeben.</Pgraph><Pgraph>Am Endpunkt der Studie absolvierten die Probanden einen Tonh&#246;hendiskriminationstest (Matlab, MathWorks). Dabei wurden den Probanden in einem H&#246;rversuch drei harmonisch-komplexe Kl&#228;nge jeweils mit vier Obert&#246;nen nacheinander pr&#228;sentiert, wobei die Frequenz des ersten Signals (Anker) bei 125 Hz lag. Die Grundfrequenz der folgenden Signale war initial entweder um 100 Cent h&#246;her oder tiefer als der Ankerschall. Abh&#228;ngig von der Antwort der Probanden wurde die Grundfrequenz im n&#228;chsten Durchgang adaptiv angepasst, bis acht Umkehrpunkte erreicht waren. Die Aufgabe der Probanden bestand darin, den h&#246;heren Ton zu identifizieren und den Referenzton als Anker zu bewerten.</Pgraph><Pgraph> Von den 70 urspr&#252;nglich rekrutierten Teilnehmern brachen 19 aus unterschiedlichen Gr&#252;nden die Studie ab. Die ABF-Einstellung wurde von 16 Probanden bevorzugt, w&#228;hrend zehn Probanden die STD-Einstellung bevorzugten. Vier Probanden zeigten keine Pr&#228;ferenz. Insgesamt bewerteten die Probanden die ABF-Einstellung mit einem Median von 2 und die STD-Einstellung mit 3 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft). Aktuell liegen Daten von insgesamt 28 Teilnehmer des Tonh&#246;hendiskriminationstest vor. Der Median des gerade eben unterscheidbaren Tonh&#246;henunterschieds betrug in der STD-Gruppe 76,25 (SD 98,1) Cent, w&#228;hrend der Median in der ABF-Gruppe bei 67,6 (SD 56,4) Cent lag. </Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse zeigen, dass es eine Tendenz zu h&#246;herer Pr&#228;ferenz und einer besseren Tonh&#246;hendiskrimination in der ABF-Gruppe zu beobachten war. Es ist jedoch anzumerken, dass der 125-Hz-Grundton m&#246;glicherweise besser in die Frequenzzuweisungen der ABF-Mapping-Methoden passte, was als m&#246;gliche Erkl&#228;rung f&#252;r die unterschiedlichen Ergebnisse dienen k&#246;nnte. Die f&#252;r CI-Tr&#228;ger bemerkenswert guten Ergebnisse der Tonh&#246;hendiskrimination k&#246;nnten m&#246;glicherweise auf andere Wahrnehmungskriterien zur&#252;ckzuf&#252;hren sein, was im Beitrag diskutiert werden soll.</Pgraph></TextBlock>
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