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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dga1041</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Optimierung von CI-Systemen f&#252;r eine besseres Verstehen von leiser Sprache</Title>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0607</MeetingId>
        <MeetingSequence>104</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 14: CI: Optimierung</MeetingSession>
        <MeetingCity>G&#246;ttingen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>104</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die individuelle Anpassung von Cochlea-Implantaten zielt darauf ab, das Sprachverstehen der Patienten zu optimieren. Aktuelle Studien haben die Bedeutung einer schwellennahen Optimierung aufgezeigt. Als Randbedingungen k&#246;nnen wir zusammenfassen: (1) laut Datalog-Studien liegt ein gro&#223;er Anteil der Sprachkomponenten im Bereich unter 60 dB und (2) leise Sprache stellt eine eigene Kategorie dar im Gegensatz zu &#252;berschwelliger Sprache und Sprache im L&#228;rm. Sie muss daher gesondert optimiert werden.</Pgraph><Pgraph>Diese Studie konzentriert sich auf die Verbesserung des Verstehens im leisen Bereich unterhalb 60 dB. Schwellennahe Sprache kann durch Optimierung der T-Werte jeder einzelnen Elektrode oder durch globale Parameter wie Lautheitswachstum und T-SPL im Nucleus-System weiter beeinflusst werden. In der aktuellen Studie soll der Einfluss des global wirkenden Parameters Lautheitswachstum untersucht werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Optimierte Einstellungen des CI mit einem Lautheitswachstum von Q&#61;17 f&#252;r den Sprachprozessor CP11 (Cochlear Ltd.) wurden mit dem Standardparameter Q&#61;20 in einer Population von 20 erfahrenen erwachsenen CI-Tr&#228;gern in der Langzeit-CI-Nachsorge verglichen. Zur Quantifizierung wird der Mittelwertscore aus dem Verstehen f&#252;r Freiburger Worte bei 40 und 50 dB eingef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Bei vielen CI Patienten wird ein ausgezeichnetes Sprachverstehen in Ruhe f&#252;r &#252;berschwellige W&#246;rter erreicht. Audiometrische Tests zeigen, dass die Patienten dazu neigen, zunehmend den oberen S&#228;ttigungsbereich zu erreichen. Sechs der zwanzig untersuchten Patienten wiesen eine signifikante individuelle Verbesserung f&#252;r leise Sprache bei 40 und 50 dB auf, w&#228;hrend keiner einen signifikanten R&#252;ckgang der Anzahl korrekt verstandener W&#246;rter zeigte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Erg&#228;nzend zum &#252;berschwelligen Sprachverstehen kann der leisen Sprache mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die individuelle Anpassung der CI Systeme sollte erg&#228;nzend durch Sprachaudiometrie bei niedrigen Pegeln abgesichert werden. Diese M&#246;glichkeiten sollten den Patienten angeboten werden, erfordern aber zus&#228;tzliche Aufmerksamkeit und Arbeit in der CI-Nachsorge.</Pgraph></TextBlock>
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