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      <Title language="de">Die optoakustische Stimulation des peripheren H&#246;rorgans funktioniert auch beim Menschen</Title>
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      <DatePublished>20250318</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Audiologie e. V. und ADANO</MeetingCorporation>
        <MeetingName>27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Audiologie und Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Deutschsprachiger Audiologen, Neurootologen und Otologen</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Vortr&#228;ge 10: H&#246;rger&#228;te</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Einleitung:</Mark1> Die Aktivierung des peripheren H&#246;rorgans durch optische Stimulation ist eine neuartige Methode, die in den letzten Jahren als Alternative zur mechanischen und elektrischen Stimulation in Betracht gezogen wurde, um den H&#246;rverlust zu kompensieren. In fr&#252;heren Tierversuchen haben wir gezeigt, dass es m&#246;glich ist, bei M&#228;usen mit Hilfe eines amplitudenmodulierten Laserpulszugs auditorisch evozierte Potenziale (AEP) auszul&#246;sen. Au&#223;erdem haben wir Biokompatibilit&#228;tsstudien durchgef&#252;hrt, aus denen sich die Leistungsgrenzen f&#252;r unsere erste Studie am Menschen ergeben. An dieser Stelle stellt sich die Frage, ob diese im Tiermodell durchgef&#252;hrte Technik auf den Menschen &#252;bertragen werden kann. Daher stellen wir hier unsere ersten Daten zur optoakustischen Stimulation des peripheren H&#246;rorgans beim Menschen vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> 6 gesunde Erwachsene zwischen 23 und 29 Jahren mit normalem Geh&#246;r haben sich freiwillig f&#252;r unsere &#8222;First-in-Man&#8220;-Studie gemeldet, die von der saarl&#228;ndischen Ethikkommission genehmigt wurde. Wir hatten 3 weibliche und 3 m&#228;nnlichen Teilnehmer. Alle Experimente wurden in einem schalloptimierten Raum durchgef&#252;hrt. Die Reintonaudiometrie wurde im Vorfeld durchgef&#252;hrt. 10 S&#228;tze von 3 verschiedenen Frequenzen (440, 523 und 659 Hz), die in Laserpulse &#252;bersetzt wurden, wurden bei einem konstanten Pegel von etwa 35 dB SPL dargeboten. Zus&#228;tzlich wurden zehn S&#228;tze mit 3 verschiedenen Intensit&#228;ten (27 dB SPL, 35 dB SPL und 40 dB SPL) den Teilnehmern bei einer konstanten Frequenz von 500 Hz in Form von Laserimpulsen pr&#228;sentiert. Der dritte Test bestand aus der Anwendung von 3 verschiedenen Melodien, die in Laserimpulsfolgen umgesetzt wurden. Die Stimulation wurde mit einer 365-&#181;m-Laserfaser (THORLABS) durchgef&#252;hrt und die Laserpulse wurden auf eine absorbierende Folie im Cavum conchae aufgebracht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die verschiedenen Frequenzen wurden zu durchschnittlich 88&#37; unterschieden, die verschiedenen Schallintensit&#228;ten zu durchschnittlich 93&#37; und alle Teilnehmer erkannten alle drei Melodien. Der Test wurde von allen Teilnehmern sehr gut vertragen, und es konnten keine Nebenwirkungen wie Brennen, Erhitzung oder weitere sp&#228;ter auftretende Komplikationen beobachtet werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerungen:</Mark1> Wir konnten zum ersten Mal am Menschen zeigen, dass die Aktivierung des auditorischen Systems mittels optoakustischer Stimulation m&#246;glich ist. Unsere Daten zeigen auch durch grundlegende psychoakustische Tests, dass der zentrale auditorische Kortex diese Aktivierung als verst&#228;ndliche Signale wahrnimmt. Die Ergebnisse zeigen eine gute Unterscheidbarkeit zwischen verschiedenen Frequenzen und Intensit&#228;ten sowie das Verstehen von komplexeren Signalen wie Musik. Diese neuartige Stimulationsstrategie hat sich daher als ein sehr potenter Kandidat f&#252;r eine neue Generation von H&#246;rprothesen erwiesen, f&#252;r die jedoch noch weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit erforderlich ist.</Pgraph></TextBlock>
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