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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Identifizierung prognosebestimmender Risikofaktoren bei ambulanten Patienten mit Leberzirrhose</Title>
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      <DatePublished>20250530</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Niederrheinisch-Westf&#228;lische Gesellschaft f&#252;r Chirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingCorporation>Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen e.V.</MeetingCorporation>
        <MeetingName>191. Jahrestagung der Niederrheinisch-Westf&#228;lischen Gesellschaft f&#252;r Chirurgie, 33. Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Gastroenterologie</MeetingName>
        <MeetingTitle>Viszeralmedizin NRW 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Gastroenterologie</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Die Leberzirrhose stellt den Endpunkt chronischer Lebererkrankungen dar, die mit schwerwiegenden Komplikationen einhergehen und letztlich auch die Notwendigkeit einer Lebertransplantation bedeuten kann. Daher ist es von Bedeutung prognosebestimmende Faktoren zu identifizieren um den Verlauf der Erkrankung besser beurteilen und die Indikation zur Lebertransplantation fr&#252;hzeitig stellen zu k&#246;nnen. Aszites stellt dabei eine h&#228;ufige Komplikation dar und geht mit einer Prognoseverschlechterung einher. Die Auswirkungen von Ver&#228;nderungen des Aszitesvolumens &#252;ber die Zeit auf das kurz- und langfristige Outcome sind noch wenig erforscht. Aus diesem Grund wird in dieser Studie die Aszitesquantifizierung sowie der Einfluss der Aszitesvolumen&#228;nderung &#252;ber die Zeit als prognosebestimmender Faktor untersucht.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methode:</Mark1> In dieser prospektiven Beobachtungsstudie wurden 342 ambulante Patienten eingeschlossen, die in der Transplantationsambulanz des Universit&#228;tsklinikums Essen behandelt wurden. Der Einschlusszeitraum lag zwischen M&#228;rz und Oktober 2023. Bei den Patienten wurden routinem&#228;&#223;ige Laborabnahmen und sonographische Aszitesmessungen durchgef&#252;hrt. Der Aszites wurde dabei standardisiert perihepatisch, perisplenisch sowie im Unterbauch suprasymphys&#228;r gemessen. Nachuntersuchungen erfolgten nach 3 und 12 Monaten. Der Endpunkt stellte hierbei das transplantationsfreie &#220;berleben dar. Die Ausgangsmessungen und das Fortschreiten der Krankheit wurden mit Hilfe einer univariablen logistischen Regression analysiert, wobei die Delta-Werte die Ver&#228;nderungen vom Ausgangswert bis zur Nachuntersuchung wiedergaben. In den multivariaten Analysen wurden die Delta-Werte f&#252;r die folgenden klinisch relevanten Variablen angepasst: Baseline-Messungen, Alter, Geschlecht und MELD-Werte. Die Vorhersagekraft wurde anhand von AUROC, Sensitivit&#228;t, Spezifit&#228;t, PPV und NPV bewertet. Die Schwellenwerte f&#252;r Score-&#196;nderungen basierten auf einer Sensitivit&#228;t und Spezifit&#228;t von &#8805; 90&#37;. Nichtlineare Assoziationen wurden mittels Spline-Plots dargestellt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Studie umfasst 342 Patienten, davon 58&#37; m&#228;nnliche Patienten mit einem durchschnittlichen MELD-Score von 12 Punkten. Die ROC-Analyse ergab eine hohe Vorhersagegenauigkeit (AUC: 94&#37;) f&#252;r Aszitesmessungen im Unterbauch hinsichtlich des Endpunktes des transplantationsfreien &#220;berlebens. Eine Zunahme des Aszites um 21 mm im Unterbauch war mit einem verringerten transplantationsfreien &#220;berleben assoziiert (90&#37; Spezifit&#228;t), w&#228;hrend ein Anstieg um bis zu 10 mm keine Relevanz zeigte (91&#37; Sensitivit&#228;t). Die Ausgangsmessungen waren statistisch signifikant f&#252;r die Vorhersage des Ergebnisses (p &#60; 0,01). Die Korrelationen unserer Messungen mit der Aszitesmengen-Klassifizierung gem&#228;&#223; des International Club of Ascites ergab folgende Grenzwerte hinsichtlich der Aszitesmessung im Unterbauch: Grad 1 (&#8804; 10 mm), Grad 2 (11&#8211;43 mm) und Grad 3 (&#62; 43 mm).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Diese Ergebnisse verdeutlichen die prognostische Bedeutung der sonographischen Aszitesmessungen im Unterbauch und unterstreichen die Notwendigkeit einer objektiven Klassifizierung des Aszitesvolumens. Insbesondere scheint hierbei auch die wiederholte Aszitesmessung und die Dokumentation der Volumen&#228;nderung f&#252;r Patienten mit Leberzirrhose prognostisch relevant.</Pgraph></TextBlock>
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